Ruderverein Weser von 1885 e.V.

Neuigkeiten aus dem Vereinsleben des RV Weser Hameln

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Archiv für die 'Regattaberichte' Kategorie

Herrenabend 2011

Mittwoch 4. Januar 2012 von Frank Höltje

Text und Bild: Rolf-Henning Schnell (rhs)

 

Beim traditionellen Herrenabend vom Ruderverein Weser wurden langjährige Mitglieder geehrt. Der Vorsitzende vom RV Weser, Dr. Peter Dennis (li.), gehörte selbst zu den Geehrten.

 

„Die Erfolge, die unsere aktiven Ruderer im abgelaufenen Jahr auf fast allen Gewässern Europas errungen haben, können sich sehen lassen.“ So RV „Weser“-Chef Dr. Peter Dennis vor vielen Ehrengästen beim traditionellen Herrenabend im Vereinsheim an der Tündernschen Warte.

 Im Jahre eins nach dem 125-jährigen Vereinsgeburtstag sei zwar die Quantität zurückgegangen, aber dafür sei die Qualität gestiegen. Das sei in erster Linie ein Verdienst von Chef-Trainer Hans Jörg Sehrbrock und seinem großen Mitarbeiterstab.

 Überragende Ruderinnen waren 2011 Nora Wessel als mehrfache Deutsche Meisterin sowie Nele Burgdorf, die auf dem Juniorinnen-Sektor auf Bundesebene für Furore sorgte.

 Dass der Verein auf eine so lange Tradition zurückblicken könne, habe er Männern zu verdanken, die neben ihrer Mitgliedschaft sich auch jahrzehntelang ehrenamtlich für die Belange des Vereins eingesetzt hätten. „Ihnen Dank zu sagen, sie zu ehren, ist mir heute ein besonderes Bedürfnis“, so Dr. Dennis. Für Jan Bredemeier (lebt heute in Berlin), Markus Johlen (wohnt in München) sowie Heinrich Siemer gab es die Ehrennadel für 25-jährige Mitgliedschaft. Bereits 40 Jahre Rudergeschichte verkörpern Martin Garbe und der Vorsitzende selbst, denen die goldene Nadel ans Revers geheftet wurde – und zwar vom 2. Vorsitzenden Frank Höltje.

 Mehr als ein halbes Jahrhundert, genau 60 Jahre, sind Horst Baum, Wilhelm Bonhagen, Klaus Meyer und Heinrich Semke im Verein.

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Beitragsanpassung ab 01. Januar 2012

Mittwoch 4. Januar 2012 von Frank Höltje

Aufgrund des Beschlusses der Jahreshauptversammlung vom 18. Februar 2011 sind mit Wirkung vom 01. Januar 2012 folgende Beitragssätze gültig:

   

aktives Mitglied (volljährig) 228,00 €
passives Mitglied 96,00 €
auswärtiges Mitglied 96,00 €
Mitglied der Jugendabteilung 120,00 €
Student(in)/Auszubildende(r) 120,00 €
Familienmitgliedschaft 330,00 €

Der Aufnahmebeitrag beträgt 25% des jeweiligen Jahres-beitrages.  

Bitte ändern Sie bestehende Daueraufträge.

Um am  Lastschrifteinzugsverfahren teilzunehmen, füllen Sie bitte das folgende Formular aus und senden es an die angegebene Anschrift:                                               

_Lastschrift (Form) 

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Nele Burgdorf überzeugt in Dortmund

Montag 28. November 2011 von Jan Jedamski

- Nora Wessel und Thorben Hake mussten krankheitsbedingt Abmelden! -

Am letzten Wochenende fand die erste Kaderüberprüfung für die Rudersaison 2012 in Dortmund statt. Bei frischen Temperaturen aber ansonsten idealen Ruderbedingungen kämpften sich die einzig gesund gebliebene Hamelner Kaderathletin Nele Burgdorf am Samstag im Riemen Zweier über die 6000m lange Strecke.

Nele Burgdorf konnte zusammen mit ihrer Zweierpartnerin Jule Dirks (Team Nord-West) mit dem Gewinn der Bronzemedaille ein grandioses Ergebnis bei der Premiere in der Riemenbootsklasse “Zweier ohne”  feiern. Lediglich die Zweiermannschaften aus Lübeck und Dortmund konnten das Spitzenergebnis von Burgdorf/Dirks noch toppen.

Weniger erfreulich war dagegen die Situation für Nora Wessel und Thorben Hake. Beide mussten trotz der acht wöchigen und zugleich intensiven Wettkampfvorbereitung krankheitsbedingt abmelden. Knapp 10 Tage vor Beginn der Langstrecke erlitten beide Sportler starkes Fieber, so dass der Start auf der Langstrecke in Dortmund unmöglich wurde.

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Silbermedaille für den Männer-Doppelvierer!

Montag 10. Oktober 2011 von Jan Jedamski

Krönender Abschluss einer beeindruckenden Saison des RV „Weser“ Hameln

Am letzten Wochenende fand mit der Deutschen Sprintmeisterschaft in Mannheim der letzte Saisonhöhepunkt in der Rudersaison 2011 statt. Auf der immer populärer werdenden 350m Sprintstrecke konnte der RV „Weser“ seit Jahren für Furore sorgen und dabei zahlreiche Deutsche Sprintmeistertitel erringen. Das neue Trainerteam um Jan Jedamski und Sebastian Stolte nominierte insgesamt 18 Sportler/innen, die um die Meisterehren  kämpften.

Den Höhepunkt der diesjährigen Deutschen Sprintmeisterschaft setzte aus Hamelner Sicht, der seit Jahren erfolgreiche Männer-Doppelvierer mit Schlagmann Jan Jedamski, Nils Hawranke, Fabian Schönhütte und Bugmann Roelof Bakker. Mit dem Vorlaufsieg und somit direktem Einzug ins A-Finale konnte die Crew, die auch in der Ruder-Bundesliga startet, ein dickes Ausrufezeichen an die Konkurrenz senden. Im Finale war die Spannung kaum zu überbieten, denn das Boot aus Hameln und die letztjährigen Deutschen Sprintmeister vom Team Nord-West (Oldenburg) schenkten sich bei Streckenhälfte keinen Millimeter Vorsprung. Erst auf den letzten Metern konnten sich die alten und neuen Deutschen Sprintmeister vom Team Nord-West wenige Zehntelsekunden vor das Hamelner Boot schieben. Am Ende siegte somit das Boot vom Team Nord-West, vor Hameln und dem Team aus Lauffen (Neckar).

Genauso spannend wie das Finale des Männer-Doppelvierers, war auch der Zieleinlauf des Junioren-Achters der 15 und 16 jährigen Junioren. Die junge Crew, zusammengestellt von Trainer Sebastian Stolte, lieferte sich im Kampf um die Bronzemedaille bis zum Zieleinlauf einen erbitterten Kampf gegen den heimstarken Achter aus Mannheim. Im Ziel trennte die Mannschaft um Schlagmann Thore Wessel, Melvin Lippek, Henrik Burgdorf, Jakob Schikora, Sebastian Schulte, Jan Niedrig, Max Kölling, Maximilian Stegen und Steuerfrau Mareike Adomat gerade einmal 0,5 Sekunden von der Bronzemedaille. Die Goldmedaille ging an das Team aus Essen, die vor Mühlheim und Mannheim die Ziellinie überquerten.

Im hart umkämpften Frauen-Doppelzweier verpassten Nora und Merle Wessel dagegen den Einzug in das A-Finale. Da es bei der Deutschen Sprintmeisterschaft keine Leichtgewichtsdisziplinen gibt, mussten die Wessel-Schwestern, im offenen Frauen-Doppelzweier an den Start gehen. Die beiden besten Hamelner Leichtgewichtsruderinnen verpassten im Halbfinale nur um einen Wimpernschlag den Einzug in das A-Finale.

v.l. Roelof Bakker, Fabian Schönhütte, Nils Hawranke und Jan Jedamski

Der Hamelner B-Junioren Achter.

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Zweimal Gold! Gelungene Nationalmannschaftspremiere für Nele Burgdorf

Montag 26. September 2011 von Jan Jedamski

Am letzten Wochenende begann für Nele Burgdorf erstmals das Abenteuer Nationalmannschaftsrudern beim Baltic-Cup in Trakai (Litauen). Insgesamt 26 Athleten traten zusammen mit ihren Trainern am Donnerstag die lange Anreise nach Litauen an, um die Farben des Deutschen Ruderverbandes zu vertreten. Der Baltic-Cup, der als Einstieg und Hinführung zur Junioren-Weltmeisterschaft diente, war auch in diesem Jahr durch zahlreiche Nationen vertreten. Neben Deutschland ruderten auch Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland, Estland, Litauen, Russland, Polen und Lettland im Lake Galve  in Trakai vom 23.-25.09.2011 um den Gesamtsieg des Baltic-Cups.

Als zweimalige Deutsche Jugendmeisterin wurde Nele Burgdorf von Junioren-Bundestrainer Lothar Trawiel zusammen mit Frauke Hundeling (Bramsche) im Juniorinnen-Doppelzweier nominiert. Nele und Frauke, die gerade einmal 16 Jahre alt sind, zeigten in den letzten Trainingseinheiten vor ihrem ersten internationalen Auftritt mächtig Vorfreude aber auch eine leichte Portion Anspannung, die aber nach dem Vorlaufsieg über die 2000m Strecke sofort verflogen war. Im Finale konnte Nele mit ihrer Partnerin dann eine gute Bootslänge auf die stark rudernden Schwedinnen herausfahren. Somit ging der 2. Platz an Schweden gefolgt von Polen auf dem Bronzerang. Die über die 2000m Strecke souverän herausgeruderte Goldmedaille war auch für die nationale Konkurrenz ein erster Fingerzeig, dass Nele im kommenden Jahr den Sprung zur Junioren-Weltmeisterschaft in jedem Fall schaffen kann.

Am zweiten Tag krönte Nele das traumhafte Wochenende mit dem Gewinn der zweiten Goldmedaille im Zusatzwettbewerb, der über die 500m Strecke ausgetragen wurde. Durch den starken Auftritt über die Sprintdistanz zeigte Nele mit ihrer Partnerin, dass sich beide in diesem Jahr technisch als auch physisch enorm gesteigert haben.

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Masters des RVW erfolgreich bei Head of River Leine

Mittwoch 21. September 2011 von Jan Jedamski

Am Samstag, 17.9., fand die 16. Auflage des Head of Ricer Leine des RV Linden in Hannover statt. Zum wiederholten Mal nahmen Mastersmannschaften des Ruderverein Weser teil. Neben zwei Männermannschaften startete erstmalig auch ein Frauenachter.

 Beide Männerachter nahmen in der Altersklasse C (Mindestdurchschnittsalter 43)teil. Die „Rattenfänger“ um Schlagmann Ole Dinkela erzielten einen sehr guten 4. Platz. Im RVW-internen Wettbewerb kämpften sich die „Weserrecken“ um Schlagmann Martin Garbe auf den 2. Gesamtplatz hinter der Mannschaft aus Celle vor.

 Die RVW-Frauen erreichten getrieben von den Ruderinnen der Angaria bei Ihrer ersten Teilnahme eine Zeit, die nur 13 Sekunden hinter den deutlich jüngeren Ruderbundesliga-Frauenachter des DRC Hannover lag. Damit gelang den Ocean’s Eight um Schlagfrau Anne Gerlach der Sieg in der Masters-Klasse B (Mindestdurchschnittsalter 36).

Ocean’s Eight: Kerstin Wollenweber, Antje Ceyssens, Anja Ruhe, Christiane Wegener, Christine Steding, Andrea Wolansky, Annette Meyer, Anne Gerlach, Stm. Keno Garbe

Rattenfänger: Klaus Schulze, Peter Tschierch, Werner Steding, Sebastian , Ingo Snyders, Thomas Burgdorf, Achim Kerker, Ole Dinkela, Stm Jörg Dörrschlag

Weserrecken: Frank Adam, Martin Sprang, Henning Weigt,, Christoph Garbe, Frank Nissel, Jan Töbel, Jens Laparose, Martin Garbe, Stm. Keno Garbe

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Goldene Landesmeisterschaft für den RV „Weser“ Hameln

Montag 12. September 2011 von Jan Jedamski

Am letzten Wochenende fanden die Landesmeisterschaften im Rudern in der VW-Stadt Wolfsburg statt. Der RV „Weser“ Hameln konnte eine Woche nach dem geplatzten Traum vom Bundesligaaufstieg, mit fünf Landesmeistertiteln einmal mehr zeigen, dass Hamelns Ruderer zu den Besten in Deutschland gehören.

Für die ersten drei Landesmeistertitel sorgte der starke Kader der Bundesligaruderer. Das Goldwochenende begann mit dem seit Jahren starken Männer-Doppelvierer um Schlagmann Jan Jedamski, Nils Hawranke, Fabian Schönhütte und Bugmann Roelof Bakker. Keine 60 Minuten später sorgte der Riemen-Vierer, diesmal mit Bundesligaschlagmann Till Garbe auf der Schlagposition für den zweiten Titel am ersten Wettkampftag. Mit dem Landesmeistersieg im Männer-Achter konnte die Bundesligacrew des RV „Weser“ zeigen, dass der Achter auch im kommenden Jahr um den Aufstieg in die 1. Ruder-Bundesliga ein mächtiges Wörtchen mitreden wird.

Für den vierten Landesmeistertitel sorgte der Vierer mit Steuermann der 15 und 16 jährigen Junioren um den diesjährigen Deutschen-Jugendmeister Thore Wessel zusammen mit Henrik Burgdorf, Jan Niedrig, Max Kölling und Steuermann Linus Wollenweber. (siehe Foto)

Das Goldwochenende wurde mit dem fünften Landesmeistertitel von der zweimaligen Deutschen-Jugendmeisterin Nele Burgdorf und ihrer Partnerin Frauke Hundeling (Bramsche) im Juniorinnen-Doppelzweier errudert. Seit nunmehr zwei Jahren zeigen beide Juniorinnen, dass sie zu Recht den Kaderstatus „Top-Talent“ des Deutschen Ruderverbandes würdig vertreten.

Neben der Landesmeisterschaft wurde auch die Wolfsburger Ruderregatta ausgetragen. Hier konnten Melvin Lippek im Einer sowie die jungen Zweiermannschaften Lorenz Garbe/Frederik Schucht und Linus Wollenweber/Eike Steinert sich vor den Augen der Landestrainer mit einem Sieg in den Fokus rudern.

Foto v.l.: Jan Niedrig, Thore Wessel, Max Kölling, Henrik Burgdorf und vorne Steuermann Linus Wollenweber

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Trotz Silberfahrt! Aufstiegstraum platzt im A-Finale

Donnerstag 1. September 2011 von Jan Jedamski

Am Samstag starteten in der Krefelder „Niederrhein-Arena“ beim 5. und letzten Lauf der diesjährigen flyeralarm Ruder-Bundesliga Saison die 50 besten Clubachter aus Deutschland. Unter ihnen auch der Achter des RV „Weser“ Hameln, für den es im Kampf um den Aufstieg in die 1. Ruder-Bundesliga nun um alles oder nichts ging. Vor dem letzten Auftritt in Krefeld hatte der Achter des RV „Weser“ jeweils 3 Punkte Rückstand auf die Konkurrenz aus Pirna und Rüdersdorf, die in der Tabelle Platz 2. und 3. innehatten. Die Weichen für einen spannenden Aufstiegskampf waren in jedem Fall gestellt, denn die Hamelner-Crew konnte genau wie bei der Silberfahrt in Hannover in Top-Besetzung an den Start gehen.

Technisch als auch taktisch perfekt eingestellt fuhr der Achter des RV „Weser“ im Zeitfahren zu Platz 4 und dass obwohl die Crew um Schlagmann Till Garbe ganz bewusst die Kräfte geschont hatte. Im Achtel als auch im Viertelfinale sollte die bewusste Krafteinteilung aus dem Zeitfahren schließlich belohnt werden. Mit dem Sieg im Achtelfinale gegen Berlin und dem Viertelfinalsieg gegen Lübeck machte der Hamelner Bundesliga-Achter den Einzug in die Top-4 Halbfinals perfekt. Der Traum vom Aufstieg in die 1. Ruder-Bundesliga lebte stärker denn je, denn zu diesem Zeitpunkt stand schon fest, dass für den Aufstiegskonkurrenten aus Pirna nur noch Platz 5 möglich war. Im Top-4 Halbfinale wartete nun  das überraschend starke Bundesligateam aus Lübeck. Mit Präzision und einem Bärenstarken Auftritt setzte sich der Achter des RV „Weser“ am Ende souverän gegen die Konkurrenz aus Lübeck durch und konnte so den A-Finaleinzug perfekt machen. Das fast unmögliche schien nun möglich. Mit einem Sieg im A-Finale gegen den schon feststehenden Bundesliga-Aufsteiger aus Berlin würde den Traum vom Bundesliga-Aufstieg wahr werden lassen. Das Team um Schlagmann Till Garbe warf noch einmal alles in die Waagschale. Technisch als auch taktisch zeigte der Hamelner Bundesliga-Achter eines ihrer besten Rennen, doch am Ende setzte sich der Hauptstadt-Achter aus Berlin mit gerade einmal 0,18 Sekunden denkbar knapp durch.

Der Traum vom Aufstieg in die 1. Ruder-Bundesliga zerplatze somit in der aller letzter Sekunde. Trotz der Enttäuschung auch in diesem Jahr den Aufstieg nur um Millimeter verpasst zu haben, zeigte der Achter des RV „Weser“ mit Platz 2 und dem Gewinn der Silbermedaille, dass dieses Team im nächsten Jahr alles daran setzten wird um den Traum vom Rudern in der 1. Ruder-Bundesliga für den Verein, die Stadt und die Region wahr werden zu lassen.

 

 

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Gemischte Gefühle nach Platz 4. in Hamburg

Donnerstag 25. August 2011 von Jan Jedamski

Am Samstag starteten auf der Binnenalster in Hamburg wieder die 50 besten Clubachter aus Deutschland beim 4. Lauf der flyeralarm Ruder-Bundesliga. Unter ihnen der Bundesliga-Achter des RV „Weser“ Hameln in der 2. Liga.

Nach dem beeindruckenden 2. Platz in Hannover nutzte der Bundesliga-Achter des RV „Weser“ Hameln die letzten drei Wochen intensiv um weiter an der Mission 1. Ruder-Bundesliga zu pfeilen. Die Chancen auf eine Topplatzierung vor der einmaligen und geschichtsträchtigen Kulisse des Hotels „Vier Jahreszeiten“ standen gut, denn der Hamelner Bundesliga-Achter konnte auch an diesem Wochenende in Bestbesetzung an den Start gehen.

Die Bundesliga-Crew aus der Rattenfängerstadt startete famos in den Wettkampftag. Im Zeitfahren reichte die Zeit von 0:40,25 Sekunden zu Platz 2. und dem direktem Ticket für das Top-8 Viertelfinale. Im Viertelfinale präsentierte sich die Mannschaft um Schlagmann Till Garbe in absoluter Aufstiegsform. Der deutliche Viertelfinalsieg gegen Dortmund bedeutete das Erreichen des Top-4 Halbfinals.

Im Halbfinale wartete genau wie beim 3. Lauf der flyeralarm Ruder-Bundesliga nun der Bundesliga-Achter aus Hannover. Nachdem das Rennen bei 200m noch völlig offen war, setzte sich der Achter aus der Landeshauptstadt am Ende denkbar knapp mit gerade einmal 3/10 Sekunden gegen die Achtercrew aus Hameln durch. Die Enttäuschung über das denkbar knapp verpasste A-Finale war nicht nur im Team sondern auch bei den zahlreich mitgereisten Fans zu spüren. Im Kampf um Platz 3. (B-Finale) wartete nun das Team aus Rüdersdorf, also ein direkter Konkurrent um die Aufstiegsplätze in die 1. Ruder-Bundesliga. Der Achter aus der Rattenfängerstadt legte vom Start weg alles in die Wagschale und wurde dafür leider nicht belohnt. Am Ende ging das B-Finale mit kaum sichtbaren 4/100 Sekunden verloren. Somit beendete das Team des RV „Weser“ Hameln den 4. Lauf der flyeralarm Ruder-Bundesliga mit dem undankbaren 4. Platz.

Die Crew von der Weser fuhr am Ende des Tages mit gemischten Gefühlen in die Heimat. Vor dem 5. und letzten Lauf der flyeralarm Ruder-Bundesliga, der in Münster stattfindet, hat der Hamelner-Achter nun 3 Punkte Rückstand auf die Konkurrenz aus Pirna und Rüdersdorf, die zurzeit Platz 2. und 3. in der Tabelle belegen.

 Zum Hamburg-Kader gehören: Roelof Bakker, Ronald Bakker, Christopher Winnefeld, Thorben Hake, Fabian Schönhütte, Jan Jedamski, Torben Jedamski, Till Garbe, Lars Adomat, Nils Hawranke, Dennis Hupe und Steuerfrau Mareike Adomat.

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Silbermedaille für den Hamelner Bundesliga-Achter!

Sonntag 7. August 2011 von Jan Jedamski

Am Samstag fand die 3. Station der Ruder-Bundesligasaison in Hannover statt. Der Hamelner Bundesliga-Achter meldete sich mit der Silbermedaille eindrucksvoll im Kampf um die Aufstiegsplätze zurück. Aus den Erfahrungen von Frankfurt und Münster entschied sich die Hamelner Crew bewusst dafür, im Zeitfahren nicht alle Karten auf den Tisch zu legen. Die bewusste Krafteinteilung im Hinblick auf den langen Wettkampftag sollte schließlich belohnt werden. Mit einer Leistungsexplosion wurde sowohl das Achtelfinale als auch Viertelfinale souverän gewonnen. Gegner wie Rüdersdorf oder Pirna waren an diesem Wochenende gegen den stark rudernden Hamelner Bundesliga-Achter chancenlos. Im Halbfinale wartete nun der Heimstarke Bundesliga-Achter aus Hannover. Nachdem das Rennen bei Streckenhälfte noch völlig offen war, brillierte der Hamelner Achter auf der zweiten Streckenhälfte mit technischer Präzision und kraftvollen Ruderschlägen. Am Ende setzte sich das Hamelner Flaggschiff mit 2/10 Vorsprung gegen die Heimstarken Hannoveraner durch. Erstmals in der Ruder-Bundesliga Geschichte erreichte der Hamelner Achter somit das A-Finale, indem nun die Top-Favoriten aus Berlin warteten. Am Ende setzten sich hier die Top-Favoriten aus Berlin denkbar knapp gegen den Hamelner Bundesliga-Achter durch. Trotz der Niederlage im A-Finale kannte die Freude keine Grenzen, denn die Silbermedaille und der 2. Platz bedeutete das Beste Resultat in der Ruder-Bundesliga Geschichte für den RV Weser und ganz wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg in die 1. Ruder-Bundesliga.

von links: Roelof Bakker, Ronald Bakker, Christopher Winnefeld, Thorben Hake, Fabian Schönhütte, Jan Jedamski, Torben Jedamski, Till Garbe und Steuerfrau Merle Wessel. Das Team wurde von Lars Adomat, Nils Hawranke und Dennis Hupe in Hannover komplettiert.

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