Montag 26. September 2011 von Jan Jedamski
Am letzten Wochenende begann für Nele Burgdorf erstmals das Abenteuer Nationalmannschaftsrudern beim Baltic-Cup in Trakai (Litauen). Insgesamt 26 Athleten traten zusammen mit ihren Trainern am Donnerstag die lange Anreise nach Litauen an, um die Farben des Deutschen Ruderverbandes zu vertreten. Der Baltic-Cup, der als Einstieg und Hinführung zur Junioren-Weltmeisterschaft diente, war auch in diesem Jahr durch zahlreiche Nationen vertreten. Neben Deutschland ruderten auch Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland, Estland, Litauen, Russland, Polen und Lettland im Lake Galve in Trakai vom 23.-25.09.2011 um den Gesamtsieg des Baltic-Cups.
Als zweimalige Deutsche Jugendmeisterin wurde Nele Burgdorf von Junioren-Bundestrainer Lothar Trawiel zusammen mit Frauke Hundeling (Bramsche) im Juniorinnen-Doppelzweier nominiert. Nele und Frauke, die gerade einmal 16 Jahre alt sind, zeigten in den letzten Trainingseinheiten vor ihrem ersten internationalen Auftritt mächtig Vorfreude aber auch eine leichte Portion Anspannung, die aber nach dem Vorlaufsieg über die 2000m Strecke sofort verflogen war. Im Finale konnte Nele mit ihrer Partnerin dann eine gute Bootslänge auf die stark rudernden Schwedinnen herausfahren. Somit ging der 2. Platz an Schweden gefolgt von Polen auf dem Bronzerang. Die über die 2000m Strecke souverän herausgeruderte Goldmedaille war auch für die nationale Konkurrenz ein erster Fingerzeig, dass Nele im kommenden Jahr den Sprung zur Junioren-Weltmeisterschaft in jedem Fall schaffen kann.
Am zweiten Tag krönte Nele das traumhafte Wochenende mit dem Gewinn der zweiten Goldmedaille im Zusatzwettbewerb, der über die 500m Strecke ausgetragen wurde. Durch den starken Auftritt über die Sprintdistanz zeigte Nele mit ihrer Partnerin, dass sich beide in diesem Jahr technisch als auch physisch enorm gesteigert haben.

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Montag 26. September 2011 von Frank Höltje
Auch in diesem Herbst sollen unser Bootshaus und die Außenanlagen wieder auf Hochglanz gebracht werden.
Am Samstag, den 01. Oktober 2011, wollen wir ab 09.30 Uhr mit der großen Herbst-Reinigungsaktion loslegen.
Wir bitten alle Vereinsmitglieder um Unterstützung. Jeder kann nach seinen Neigungen und Fähigkeiten helfen, um die Außenanlagen, die Bootshallen und alle anderen Bereiche auf Hochglanz zu bringen. Je mehr Helfer die Aktion unterstützen, umso schneller ist die Arbeit erledigt.
Wer tatkräftig mithilft, soll natürlich auch nicht hungern. Mittags steht für alle Helfer zur Stärkung ein deftiger Eintopf bereit.
Mitzubringen sind z.B.: Eimer, Lappen, Reinigungsmittel oder -soweit vorhanden- einfache Gartegeräte ….. ….. vor allem aber Spaß und gute Laune.
Wir freuen uns über jeden Helfer und hoffen auf eine rege Teilnahme!!!
Die Hauswarte
Rolf Schaper & Bernd Kerkhoff
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Donnerstag 22. September 2011 von Jan Jedamski
Im Ruderverein Weser geht eine Ära zu Ende. Nach 24 Jahren zieht sich Jörg Sehrbrock (55) als Cheftrainer des Vereins zurück und übergibt die Trainingsleitung an Jan Jedamski und Sebastian Stolte.
1986 kam Jörg Sehrbrock aus beruflichen Gründen von Dortmund nach Hameln. In Dortmund war er bereits als Trainingsruderer und Junioren-Trainer erfolgreich. Ab Herbst 1987 übernahm er, zunächst gemeinsam mit Eberhart Ballerstedt, die Trainingsleitung im RV Weser. Aufgrund der überregionalen Erfolge wurde der RV Weser ab 1989 Landesstützpunkt Niedersachsen und Jörg Sehrbrock zum Stützpunkttrainer ernannt. Während seiner Trainertätigkeit im RV Weser Hameln errangen die von ihm trainierten Rennruderer mehr als 1.600 Siege auf nationalen und internationalen Regatten. Fast 130 Medaillen haben die Ruderer des RV Weser in seiner Amtszeit auf internationalen und nationalen Meisterschaften gewonnen. Besonders hervorzuheben sind die sieben Weltmeisterschaften durch Michael Ruhe, Jan Martin Bröer, Matthias Hobein und Moritz Kleine und die Olympiateilnahme von Ruhe und Bröer in Athen 2004 im Deutschland-Achter. Mit Nora Wessel und aktuell Nele Burgdorf sind nun auch die Ruderinnen des RVW international erfolgreich.
National hat der RV Weser in dieser Zeit als Verein durch eine hervorragende Nachwuchsarbeit und zahlreiche Erfolge auf den Deutschen Meisterschaften auf sich aufmerksam gemacht. 1996 und 1997 wurde der Deutsche Ruderpokal gewonnen. Der Deutsche Ruderverband verlieh Jörg Sehrbrock in Anerkennung seiner Leistungen die Trainernadel in Silber. Im vergangenen Jahr ernannte ihn sein Verein zum Ehrenmitglied. Dr. Peter Dennis, erster Vorsitzender des RVW resümiert denn auch: „Jörg Sehrbrock war und ist für den Ruderverein „Weser“ Hameln ein Glücksfall. Da er dem jungen Trainerteam weiterhin beratend zur Seite stehen will und wir mit den angehenden Sportlehrern und ‑wissenschaftlern Jan, Sebastian und auch Patrick Pätzold erfahrene Trainer besitzen, freuen wir uns bereits darauf, wieder häufiger mit Yogi selbst im Ruderboot sitzen zu können.“
gez. – Der Vorstand -
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Mittwoch 21. September 2011 von Jan Jedamski
Am Samstag, 17.9., fand die 16. Auflage des Head of Ricer Leine des RV Linden in Hannover statt. Zum wiederholten Mal nahmen Mastersmannschaften des Ruderverein Weser teil. Neben zwei Männermannschaften startete erstmalig auch ein Frauenachter.
Beide Männerachter nahmen in der Altersklasse C (Mindestdurchschnittsalter 43)teil. Die „Rattenfänger“ um Schlagmann Ole Dinkela erzielten einen sehr guten 4. Platz. Im RVW-internen Wettbewerb kämpften sich die „Weserrecken“ um Schlagmann Martin Garbe auf den 2. Gesamtplatz hinter der Mannschaft aus Celle vor.
Die RVW-Frauen erreichten getrieben von den Ruderinnen der Angaria bei Ihrer ersten Teilnahme eine Zeit, die nur 13 Sekunden hinter den deutlich jüngeren Ruderbundesliga-Frauenachter des DRC Hannover lag. Damit gelang den Ocean’s Eight um Schlagfrau Anne Gerlach der Sieg in der Masters-Klasse B (Mindestdurchschnittsalter 36).

Ocean’s Eight: Kerstin Wollenweber, Antje Ceyssens, Anja Ruhe, Christiane Wegener, Christine Steding, Andrea Wolansky, Annette Meyer, Anne Gerlach, Stm. Keno Garbe

Rattenfänger: Klaus Schulze, Peter Tschierch, Werner Steding, Sebastian , Ingo Snyders, Thomas Burgdorf, Achim Kerker, Ole Dinkela, Stm Jörg Dörrschlag

Weserrecken: Frank Adam, Martin Sprang, Henning Weigt,, Christoph Garbe, Frank Nissel, Jan Töbel, Jens Laparose, Martin Garbe, Stm. Keno Garbe
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Montag 12. September 2011 von Jan Jedamski
Am letzten Wochenende fanden die Landesmeisterschaften im Rudern in der VW-Stadt Wolfsburg statt. Der RV „Weser“ Hameln konnte eine Woche nach dem geplatzten Traum vom Bundesligaaufstieg, mit fünf Landesmeistertiteln einmal mehr zeigen, dass Hamelns Ruderer zu den Besten in Deutschland gehören.
Für die ersten drei Landesmeistertitel sorgte der starke Kader der Bundesligaruderer. Das Goldwochenende begann mit dem seit Jahren starken Männer-Doppelvierer um Schlagmann Jan Jedamski, Nils Hawranke, Fabian Schönhütte und Bugmann Roelof Bakker. Keine 60 Minuten später sorgte der Riemen-Vierer, diesmal mit Bundesligaschlagmann Till Garbe auf der Schlagposition für den zweiten Titel am ersten Wettkampftag. Mit dem Landesmeistersieg im Männer-Achter konnte die Bundesligacrew des RV „Weser“ zeigen, dass der Achter auch im kommenden Jahr um den Aufstieg in die 1. Ruder-Bundesliga ein mächtiges Wörtchen mitreden wird.
Für den vierten Landesmeistertitel sorgte der Vierer mit Steuermann der 15 und 16 jährigen Junioren um den diesjährigen Deutschen-Jugendmeister Thore Wessel zusammen mit Henrik Burgdorf, Jan Niedrig, Max Kölling und Steuermann Linus Wollenweber. (siehe Foto)
Das Goldwochenende wurde mit dem fünften Landesmeistertitel von der zweimaligen Deutschen-Jugendmeisterin Nele Burgdorf und ihrer Partnerin Frauke Hundeling (Bramsche) im Juniorinnen-Doppelzweier errudert. Seit nunmehr zwei Jahren zeigen beide Juniorinnen, dass sie zu Recht den Kaderstatus „Top-Talent“ des Deutschen Ruderverbandes würdig vertreten.
Neben der Landesmeisterschaft wurde auch die Wolfsburger Ruderregatta ausgetragen. Hier konnten Melvin Lippek im Einer sowie die jungen Zweiermannschaften Lorenz Garbe/Frederik Schucht und Linus Wollenweber/Eike Steinert sich vor den Augen der Landestrainer mit einem Sieg in den Fokus rudern.

Foto v.l.: Jan Niedrig, Thore Wessel, Max Kölling, Henrik Burgdorf und vorne Steuermann Linus Wollenweber
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Donnerstag 1. September 2011 von Jan Jedamski
Am Samstag starteten in der Krefelder „Niederrhein-Arena“ beim 5. und letzten Lauf der diesjährigen flyeralarm Ruder-Bundesliga Saison die 50 besten Clubachter aus Deutschland. Unter ihnen auch der Achter des RV „Weser“ Hameln, für den es im Kampf um den Aufstieg in die 1. Ruder-Bundesliga nun um alles oder nichts ging. Vor dem letzten Auftritt in Krefeld hatte der Achter des RV „Weser“ jeweils 3 Punkte Rückstand auf die Konkurrenz aus Pirna und Rüdersdorf, die in der Tabelle Platz 2. und 3. innehatten. Die Weichen für einen spannenden Aufstiegskampf waren in jedem Fall gestellt, denn die Hamelner-Crew konnte genau wie bei der Silberfahrt in Hannover in Top-Besetzung an den Start gehen.
Technisch als auch taktisch perfekt eingestellt fuhr der Achter des RV „Weser“ im Zeitfahren zu Platz 4 und dass obwohl die Crew um Schlagmann Till Garbe ganz bewusst die Kräfte geschont hatte. Im Achtel als auch im Viertelfinale sollte die bewusste Krafteinteilung aus dem Zeitfahren schließlich belohnt werden. Mit dem Sieg im Achtelfinale gegen Berlin und dem Viertelfinalsieg gegen Lübeck machte der Hamelner Bundesliga-Achter den Einzug in die Top-4 Halbfinals perfekt. Der Traum vom Aufstieg in die 1. Ruder-Bundesliga lebte stärker denn je, denn zu diesem Zeitpunkt stand schon fest, dass für den Aufstiegskonkurrenten aus Pirna nur noch Platz 5 möglich war. Im Top-4 Halbfinale wartete nun das überraschend starke Bundesligateam aus Lübeck. Mit Präzision und einem Bärenstarken Auftritt setzte sich der Achter des RV „Weser“ am Ende souverän gegen die Konkurrenz aus Lübeck durch und konnte so den A-Finaleinzug perfekt machen. Das fast unmögliche schien nun möglich. Mit einem Sieg im A-Finale gegen den schon feststehenden Bundesliga-Aufsteiger aus Berlin würde den Traum vom Bundesliga-Aufstieg wahr werden lassen. Das Team um Schlagmann Till Garbe warf noch einmal alles in die Waagschale. Technisch als auch taktisch zeigte der Hamelner Bundesliga-Achter eines ihrer besten Rennen, doch am Ende setzte sich der Hauptstadt-Achter aus Berlin mit gerade einmal 0,18 Sekunden denkbar knapp durch.
Der Traum vom Aufstieg in die 1. Ruder-Bundesliga zerplatze somit in der aller letzter Sekunde. Trotz der Enttäuschung auch in diesem Jahr den Aufstieg nur um Millimeter verpasst zu haben, zeigte der Achter des RV „Weser“ mit Platz 2 und dem Gewinn der Silbermedaille, dass dieses Team im nächsten Jahr alles daran setzten wird um den Traum vom Rudern in der 1. Ruder-Bundesliga für den Verein, die Stadt und die Region wahr werden zu lassen.


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Donnerstag 25. August 2011 von Jan Jedamski
Am Samstag starteten auf der Binnenalster in Hamburg wieder die 50 besten Clubachter aus Deutschland beim 4. Lauf der flyeralarm Ruder-Bundesliga. Unter ihnen der Bundesliga-Achter des RV „Weser“ Hameln in der 2. Liga.
Nach dem beeindruckenden 2. Platz in Hannover nutzte der Bundesliga-Achter des RV „Weser“ Hameln die letzten drei Wochen intensiv um weiter an der Mission 1. Ruder-Bundesliga zu pfeilen. Die Chancen auf eine Topplatzierung vor der einmaligen und geschichtsträchtigen Kulisse des Hotels „Vier Jahreszeiten“ standen gut, denn der Hamelner Bundesliga-Achter konnte auch an diesem Wochenende in Bestbesetzung an den Start gehen.
Die Bundesliga-Crew aus der Rattenfängerstadt startete famos in den Wettkampftag. Im Zeitfahren reichte die Zeit von 0:40,25 Sekunden zu Platz 2. und dem direktem Ticket für das Top-8 Viertelfinale. Im Viertelfinale präsentierte sich die Mannschaft um Schlagmann Till Garbe in absoluter Aufstiegsform. Der deutliche Viertelfinalsieg gegen Dortmund bedeutete das Erreichen des Top-4 Halbfinals.
Im Halbfinale wartete genau wie beim 3. Lauf der flyeralarm Ruder-Bundesliga nun der Bundesliga-Achter aus Hannover. Nachdem das Rennen bei 200m noch völlig offen war, setzte sich der Achter aus der Landeshauptstadt am Ende denkbar knapp mit gerade einmal 3/10 Sekunden gegen die Achtercrew aus Hameln durch. Die Enttäuschung über das denkbar knapp verpasste A-Finale war nicht nur im Team sondern auch bei den zahlreich mitgereisten Fans zu spüren. Im Kampf um Platz 3. (B-Finale) wartete nun das Team aus Rüdersdorf, also ein direkter Konkurrent um die Aufstiegsplätze in die 1. Ruder-Bundesliga. Der Achter aus der Rattenfängerstadt legte vom Start weg alles in die Wagschale und wurde dafür leider nicht belohnt. Am Ende ging das B-Finale mit kaum sichtbaren 4/100 Sekunden verloren. Somit beendete das Team des RV „Weser“ Hameln den 4. Lauf der flyeralarm Ruder-Bundesliga mit dem undankbaren 4. Platz.
Die Crew von der Weser fuhr am Ende des Tages mit gemischten Gefühlen in die Heimat. Vor dem 5. und letzten Lauf der flyeralarm Ruder-Bundesliga, der in Münster stattfindet, hat der Hamelner-Achter nun 3 Punkte Rückstand auf die Konkurrenz aus Pirna und Rüdersdorf, die zurzeit Platz 2. und 3. in der Tabelle belegen.

Zum Hamburg-Kader gehören: Roelof Bakker, Ronald Bakker, Christopher Winnefeld, Thorben Hake, Fabian Schönhütte, Jan Jedamski, Torben Jedamski, Till Garbe, Lars Adomat, Nils Hawranke, Dennis Hupe und Steuerfrau Mareike Adomat.
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Sonntag 21. August 2011 von Frank Höltje
Kategorie: Klütregatta |
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Sonntag 7. August 2011 von Jan Jedamski
Am Samstag fand die 3. Station der Ruder-Bundesligasaison in Hannover statt. Der Hamelner Bundesliga-Achter meldete sich mit der Silbermedaille eindrucksvoll im Kampf um die Aufstiegsplätze zurück. Aus den Erfahrungen von Frankfurt und Münster entschied sich die Hamelner Crew bewusst dafür, im Zeitfahren nicht alle Karten auf den Tisch zu legen. Die bewusste Krafteinteilung im Hinblick auf den langen Wettkampftag sollte schließlich belohnt werden. Mit einer Leistungsexplosion wurde sowohl das Achtelfinale als auch Viertelfinale souverän gewonnen. Gegner wie Rüdersdorf oder Pirna waren an diesem Wochenende gegen den stark rudernden Hamelner Bundesliga-Achter chancenlos. Im Halbfinale wartete nun der Heimstarke Bundesliga-Achter aus Hannover. Nachdem das Rennen bei Streckenhälfte noch völlig offen war, brillierte der Hamelner Achter auf der zweiten Streckenhälfte mit technischer Präzision und kraftvollen Ruderschlägen. Am Ende setzte sich das Hamelner Flaggschiff mit 2/10 Vorsprung gegen die Heimstarken Hannoveraner durch. Erstmals in der Ruder-Bundesliga Geschichte erreichte der Hamelner Achter somit das A-Finale, indem nun die Top-Favoriten aus Berlin warteten. Am Ende setzten sich hier die Top-Favoriten aus Berlin denkbar knapp gegen den Hamelner Bundesliga-Achter durch. Trotz der Niederlage im A-Finale kannte die Freude keine Grenzen, denn die Silbermedaille und der 2. Platz bedeutete das Beste Resultat in der Ruder-Bundesliga Geschichte für den RV Weser und ganz wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg in die 1. Ruder-Bundesliga.


von links: Roelof Bakker, Ronald Bakker, Christopher Winnefeld, Thorben Hake, Fabian Schönhütte, Jan Jedamski, Torben Jedamski, Till Garbe und Steuerfrau Merle Wessel. Das Team wurde von Lars Adomat, Nils Hawranke und Dennis Hupe in Hannover komplettiert.
Kategorie: Regattaberichte, Ruder-Bundesliga |
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Donnerstag 21. Juli 2011 von Jan Jedamski
Griechenland verbessert den Weltrekord um 4 Sekunden
In der letzten Woche fanden die U-23 Weltmeisterschaften in Amsterdam statt. Bei ihrer insgesamt zweiten U-23 WM-Teilnahme ruderte Nora zusammen mit Wiebke Hein (Rostock) in der einzigen olympischen Leichtgewichtsbootsklasse, dem leichten Frauen-Doppelzweier. Dass die Trauben in dieser Bootsklasse sehr hoch hängen zeigen die WM-Platzierungen der amtierenden Doppelweltmeisterin Marie-Luise Dräger (Rostock). Sie wurde in dieser Bootsklasse mehrfach Vierte und einmal sogar „nur“ Zehnte.
Nach über 3 Wochen Trainingslager verlief der Start in die Weltmeisterschaft glänzend. Durch den Vorlaufsieg gegen die Mitfavoritinnen aus Österreich und Kanada wurde der direkte Einzug in das Halbfinale perfekt gemacht.
Mit dem 3. Platz im Halbfinale konnten sich Nora und Wiebke das Ticket für das A-Finale souverän hinter Neuseeland und den USA sichern. Einziger Wermutstropfen in diesem hochklassigen Halbfinale war die Tatsache, dass der sicher geglaubte 2. Platz durch den starken Endspurt der US-Girls noch verloren wurde. Aufgrund des starken Seiten-/Schiebewinds setzte die Fairness-Komission der FISA für die Finalrennen die Halbfinalsieger auf die Außenbahnen 5 und 6 mit dem höchsten Seiten-/Schiebewindanteil. Demzufolge erhielt der Leichtgewichts-Doppelzweier des Deutschen Ruderverbandes mit dem 3. Platz im Halbfinale die Bahn mit dem geringsten Seiten-/Schiebewind, nämlich Bahn 1.
Trotz des Bahnnachteils setzte das DRV-Duo auf den ersten 1000m des A-Finals ein sehr beachtliches Ausrufezeichen. Nach 1000m lagen die Mädchen hinter dem Griechenland-Duo, das als amtierender Weltmeister der absolute Top-Favorit war, und den stark rudernden Spanierinnen immerhin noch auf dem Bronze-Rang. Durch die aufkommenden Wellen, mit denen beide schon im Trainingslager Schwierigkeiten hatten und der ungünstigen Außenbahn verlor das DRV-Duo ab der 1250m Marke den Schlagrhythmus und den Anschluss um den Kampf und die Bronzemedaille. Erst zog Neuseeland, später dann noch die Niederlande an dem tapfer kämpfenden DRV-Duo vorbei. Somit reichte es im Ziel zu einem wirklich beachtlichen 5. Platz hinter Griechenland, Spanien, Neuseeland und Niederlande. Die alten und neuen Weltmeisterinnen aus Griechenland nutzten den Bahnvorteil als Halbfinalsieger konsequent aus schraubten auf Bahn 6 den Weltrekord sogar um ganze vier Sekunden auf nun 6:59,31 Minuten herunter. Bootstrainer Jan Jedamski über das Rennen: „Um in diesem Feld eine Medaille zu holen, hätte wirklich alles stimmen müssen. Dies war heute leider nicht der Fall. Die Enttäuschung sitzt bei beiden Mädchen natürlich noch tief. Dennoch bin ich sehr stolz auf die Mädchen, denn alleine der Einzug in das A-Finale in der einzigen olympischen Bootsklasse bei den Leichtgewichten ist ein riesiger Erfolg.“


Die Bilder der Fans sind hier.
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