Einmal um die Welt gerudert! Hamelenser Ruderer Martin Garbe erhält Äquatorpreis

P1100188Ruderer Martin Garbe, Mitglied vom Ruderverein „Weser“ von 1885 e.V. Hameln hat den Erdball einmal rudernd umfahren. Nicht zusammenhängend und nicht in einem kurzen Zeitraum, sondern über mehrere Jahre. Dennoch, die Marke von 40.077 Kilometern ist allein schon beeindruckend.

40.077 Kilometer, diese Strecke muss ein Ruderer im Deutschen Ruder-Verband mindestens zurücklegen, um den Äquatorpreis zu erringen. Dieser ist ausgeschrieben für eine „Ruderleistung, welche durch jahrelange ruderische Aktivität zustande gekommen ist.“ Das bedeutet, dass er mindestens 40 Jahre 1.000 km jährlich im Ruderboot hat zurückgelegen müssen. Weiterlesen

Masters-Vierer des RV „Weser“ siegt zum 3. Mal in Folge in Würzburg

Am 14. Oktober hatte der „Regattaverein Würzburg“ zur Bocksbeutelregatta auf dem Main eingeladen. Zu dieser DRV-Regatta, die bereits das 28. Mal stattfindet, sind über 650 Rudersportler aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland in Würzburg zusammen gekommen. Es handelt sich um eine Langstreckenregatta mit einer Gesamtlänge von 4,5km. Vom malerischen Weinort Randersacker aus führt die Rennstrecke an zahlreichen Weinbergen vorbei und endet auf der Höhe des Würzburger Regattavereines mit einem malerischen Blick auf die Marienfestung.

Bild.:von lks. n. re. Achim Kerker, Volker Himmer, Ole Dinkela, Elke Adam, Diana Mahn.

Der Masters-Vierer des RV „Weser“ startete in der Klasse Mixed Doppelvierer mit Steuermann in der Altersklasse D (50 Jahre). Schlagmann Ole Dinkela brachte das Ziel auf den Punkt: “Nach zwei erfolgreichen Starts in den beiden vergangenen Jahren wollen wir wieder siegen!“ Dass dieses Vorhaben nicht ganz einfach wird, wurde spätestens bei der Sichtung des Meldeergebnisses deutlich. Insgesamt 9 Boote hatten für dieses Rennen gemeldet. Die Gegner kamen unter anderem aus Frankfurt, Limburg und Speyer. Zusammen mit dem Steuermann Volker Himmer und den anderen Mitruderern Elke Adam, Diana Mahn und Achim Kerker ging es am Vormittag auf die Rennstrecke.

Typisch für eine Langstreckenregatta wird hintereinander mit einem Zeitversatz von 30s und einem fliegenden Start gestartet. Gemäß der eigenen sehr sportlichen Vorgabe wurde das Rennen von Anfang an mit einer sehr hohen Schlagzahl angegangen, die bis zum Ziel gehalten werden konnte.

Aufgrund der sehr schnellen Zeitauswertung der Regattaleitung konnten die Zeiten der 9 Mannschaften bereits kurz nach Zieleinlauf im Internet eingesehen werden. Der Vierer des RV „Weser“ stand bereits kurz nach dem Anlegen am Steg als Sieger fest mit einer Zeit von 16:13 Minuten. Wie knapp dieses Rennen war, sieht man an der Zeit von 16:18 Minuten des Zweitplazierten.

Bemerkenswert: Von den  30 gestarteten Mixed Vierern, der Altersgruppen Masters B (36 Jahre) – G (60Jahre), hat der RVW -Vierer die insgesamt drittschnellste Zeit aller Mannschaften errudert!

Der Männer Master-Achter des RV „Weser“ startete in der Altersgruppe D. In diesem nicht so stark besetzten Rennen mit 2 Mannschaften erreichte der Achter den 2. Platz, lag aber mit seiner Zeit von 14:41 Minuten dennoch auf einem guten Mittelplatz aller gestarteten 16 Achter.

Klaus Schulze

Hochrheinfahrt von Konstanz nach Basel – Dreiländertour

Dreiländertour Deutschland, Schweiz, Frankreich.

Hochrhein-K1024_P1150634Die im vergangenen Jahr den schlechten Wetterbedingungen weitestgehend zum Opfer gefallene Wanderfahrt auf dem Hochrhein – wir berichteten in der Dolle`nSchmiere 3/2016 – wurde im vergangenen Monat, nunmehr bei guten Wetterbedingungen, wiederholt. Innerhalb von einer Woche (7 Tage) wurden dabei die 220 km auf dem Hochrhein von Konstanz bis etwa 30 km unterhalb von Basel zurückgelegt. K1024_P1150799Die Crew mit Sigrun Cremers, Christoph Garbe, Helmut Griep, Regine und Uwe Hölscher (RV Bodenwerder), Bernd Kerkhoff,  Christine und Werner Steding und  Rolf Schaper konnte eine wunderbare, aussichtsreiche Landschaft, beginnend auf dem Bodensee in Konstanz, einem der reizvollsten Flussabschnitte Deutschlands, erleben.

Ein ausführlicher Bericht folgt in der kommenden „Dolle`nSchmiere“. Ihr dürft gespannt sein.

„Theo`s Ruh“

Wer hat es wahrgenommen, die Neugestaltung von „Theo`s Ruh“, der Sitzgruppe unter unserem topbeflaggten Flaggenmast auf unserer Klütregatta? Wahrscheinlich keiner, denn es geht ja leicht in die Gewohnheit über, dass wir unter unserem Flaggenmast über eine Sitzgruppe verfügen.

Warum aber nun der Name  „Theo`s Ruh“? Weil unserer altverdienter, leider schon früh verstorbener Ruderkamerad Theo Schönhütte, gerade an dieser Position im Kreise der „Alten Herren“ immer wieder auf Nachzügler der Gruppe warten musste, bevor die Boote zu Wasser gebracht wurden. Warum nicht an dieser Stelle eine Tischgruppe mit Bank errichten, die einen herrlichen Blick auf die Weser, stromauf zum Ohrberg und stromab zum Klüt, unserem Hausberg in Hameln, erlaubt. Das war der Vater des Gedankens von Theo, um die Verweilzeit gemütlicher zu gestalten und  sich nach dem Sport an dieser Stelle ein „Kühles Helles“ zu gönnen.  Ein Mann ein Wort, Auftrag erteilt und dem Verein diese schöne Sitzgruppe mit Tisch und Bank 1995 zur Verfügung gestellt, war Eins.

Im Verlauf dieses Jahres wurde nun diese Sitzgruppe ergänzt mit drei weiteren Bänken, um  ein einheitliches Bild zu schaffen. Gefördert vom Förderkreis des Vereins, mit und von Klaus Arnold, wird diese Sitzgruppe auch zukünftig weiter an unseren Theo Schönhütte erinnern.

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