RBL 2017 – Finale in der Arena zu Berlin

Der Sparkasse-Hameln-Weserbergland-8er startet am kommenden Wochenende in Berlin beim Saisonfinale der Ruder-Bundesliga 2017. Die Athleten aus dem Weserbergland wollen der diesjährigen Sprintserie ein versöhnliches Ende verpassen: Das Ziel heißt gutes Mittelfeld!

Nachdem die Ruderer auf dem Leipziger Elsterflutbett nur ein gutes Gefühl mit nach Hause brachten, wurde der Ehrgeiz fürs Finale noch einmal richtig aufgeheizt. Die Teamleitung um Kapitän Lars Adomat und Trainer Christian Wellhausen blickt gespannt aufs Finale: „Das Vitamin C der angeordneten frisch gepressten Orangensäfte am Morgen lässt uns auf fast den gesamten Kader zurückgreifen. Wir sind heiß auf die historische Kulisse am ehemaligen Berliner Grenzstreifen. In Leipzig haben wir gezeigt, wie hoch wir mit der Schlagzahl gehen können und auch im letzten Rennen noch Luft haben, uns stark zu präsentieren und die Konkurrenz abzukochen. Die Zeichen stehen auf Angriff!“ Weiterlesen

Woran hat’s gelegen? Platz 7 im Leipziger Scheinwerferlicht

Woran hat’s gelegen? Ja, woran hat’s gelegen? Der vorletzte Renntag der Ruder-Bundesliga Saison 2017 endet für den Sparkasse-Hameln-Weserbergland-8er mit Platz 7 und der Frage nach dem ‚Woran‘. Rein technisch lief alles einwandfrei. Einzig die Zeiten waren im Konkurrenzvergleich nicht so schnell wie erwartet. Auch die Stimmung im Team war wie in besten Zeiten. 

Schlagmann Thore Wessel stellt fest: „Die Leistung der Mannschaft war wieder einmal Weltklasse. Technisch nahezu fehlerfrei und nur Nuancen, die hier und da nur irrelevante Hundertstel Sekunden kosteten. Vielleicht war nach der Sommerpause die Luft der zweiten Lunge noch nicht da.“ Kapitän Lars Adomat nickt und fügt hinzu: „Das Ergebnis muss psychologische Hintergründe haben. Im Boot hat während der Rennen alles gepasst. Wir müssen den Einstieg  ins Rennwochenende erneut überdenken: Lockerer werden, zur alten Spritzigkeit zurückkehren.“ Diese Spritzigkeit und Lockerheit demonstrierten die Hamelner Ruderer im starken Finale gegen den Alemannia Achter aus Hamburg, der im Flutlichtrennen mit einer Länge Rückstand chancenlos hinterher fuhr.

Wie dies auch beim Saisonabschluss am 16. September in Berlin vor historischer Kulisse klappen kann, wird jetzt im Team heftig diskutiert werden, um möglichst rasch die nötige Maßnahme zum Schaffen von Lockerheit umzusetzen und höchst-konzentriert in die Landeshauptstadt zu reisen. Dort soll dann der Waldsee 8er aufs Korn genommen werde, um mit letzten Kräften der Saison mit einem Paukenschlag eventuell noch auf Platz 6 der Tabelle vorzurücken.

Im Boot kämpften für Hameln neben Kapitän Lars Adomat, Schlagmann Thore Wessel, Till Garbe, Nils Hawranke, Ronald Bakker, Jasper Scheel, Maximilian Gümpel, Emre Tas, Moritz Quast, Eike Brockmann, Fabian Schönhütte sowie Niklas Hölscher. Die Steuerseile zog Nora Wessel.

Platz 6 – Erwartungen erfüllt

Der vergangene Samstag markierte den 2. Renntag der Ruder-Bundesliga-Saison 2017 mit einem aus Hamelner Sicht positiven Ergebnis. Zum Ende konnte sich der Sparkasse-Hameln-Weserbergland-8er einen fünften Platz sichern. Zudem wurde mit dem Sieg in Halbfinale gegen Rüdersdorf-Pirna einer der stärksten Achter in der 2. Bundesliga der Männer grandios und hochverdient geschlagen.

„Grundsätzlich sehr zufrieden, wenn auch zum Ende ein wenig Dampf fehlt“, resümiert Trainer Christian Wellhausen den Verlauf des Renntags. „Im Vergleich zum Auftakt in Frankfurt wurden meine Erwartungen an die Mannschaft erfüllt. Technisch sind die Jungs sehr sauber gerudert. Zu Beginn sah man deutlich das Bestreben, sauber zu arbeiten und technisch keine Wünsche offen zu lassen. Das hat an der einen oder anderen Stelle sicherlich den Unterschied gemacht. Gegen die starken Renngemeinschaft aus Rüdersdorf-Pirna war es aber ein sauberes Rennen, welches für den restlichen Saisonverlauf optimistisch macht“, so der Trainer weiter. Neben dem Erkältungspech der letzten Wochen richtet sich der Blick auf den kommenden Renntag

Auch im Team war die Stimmung, wie immer, hervorragend. Lars Adomat bestätigt dies: „Selbst, wenn wir mal nicht das erhoffte Ergebnis erzielen können, ist der Teamzusammenhalt unumstritten. Da packen alle an und holen sich gegenseitig aus den Löchern, um danach wieder alles zu geben.“ In einer Mannschaft, in der Zusammenhalt groß geschrieben wird, sollte sich wirklich jeder gut aufgehoben fühlen. Weshalb auch bei den passiven Mitgliedern immer mitgefiebert wird und sich die Nachrücker aus der Jugendabteilung darauf freuen mehr und mehr zum festen Bestandteil der Mannschaft zu werden.

Im Boot saßen für Hameln neben Kapitän Lars Adomat, Schlagmann Thore Wessel, Henrik Burgdorf, Till Garbe, Nils Hawranke, Ronald und Roelof Bakker, Christopher Winnefeld, Maximilian Gümpel, Eike Brockmann, Fabian Schönhütte sowie Niklas Hölscher. Die Steuerseile zog Merle Wessel. An der Strecke waren Fans mitgereist, um der Mannschaft zuzujubeln. Auch im Internet wurden die RBL-Rennen von mehreren tausend Zuschauern LIVE auf dem YouTube Kanal von „rudern.de“ mitverfolgt. Alle weiteren Ergebnisse und den aktuellen Tabellenstand finden Sie ebenfalls über rudern.de.

Die nächste Station ist für die RBL am 8. Juli in Münster in der Aasee-Arena.

Mit Biss nach Hamburg – 2. Renntag der Ruder-Bundesliga

Mit Biss und ohne Personalsorgen reist der Sparkasse-Hameln-Weserbergland-8er zum 2. Renntag der RBL an die Hamburger Alster. Personell kann Trainer Christian Wellhausen aus dem Vollen schöpfen. Teamkapitän Lars Adomat freut sich auf den Druck aus dem Maschinenraum. Und die Stimmungskanone Lennart Hawranke ist vor lauter Vorfreude kaum noch zu halten. Es soll für die Hamelner ein Ruderfest werden, mit der angepeilten Platzierung “besser als der Auftakt“.

Am kommenden Samstag, den 17. Juni findet nach einer dreiwöchigen Pause der nächste Showdown in der sprintstärksten Ruder-Liga der Welt statt. Die Alsterkrug-Arena im oberen Alsterverlauf auf Höhe des Rudervereins Wandsbek und des Rudervereins Teichwiesen feierte erst im vergangenen Jahr ihr RBL-Debut. Der Standort, der im Vorfeld des letzten Jahres zunächst als Notlösung galt, erwies sich wegen seiner idyllischen Lage, der Enge und dem Charme als optimal geeignet für diese Sprintrennen und wurde fortan als „Hamburger Henley“ bekannt. So ist es keine Überraschung, dass der Ligazirkus erneut Station in der Alsterkrug-Arena macht.

„Personell sind wir wirklich gut aufgestellt. Nach Frankfurt plagte in den letzten die ein oder andere Erkältung im Team, sodass das avisierte gemeinsame Wassertraining einer lockeren Runde auf dem Rennrad weichen musste. In Hamburg sollten jedoch alle wieder fit sein und an einem guten Tag den einen oder anderen überraschen“, blickt Trainer Christian Wellhausen voraus. Der Teamkapitän Lars Adomat wird deutlicher: „Wir haben Biss. Wir wollen das Auftaktergebnis wettmachen und ein gutes Gefühl für den Saisonverlauf mitnehmen!“

Der Optimismus im Team ist spürbar, aber auch ein hartes Stück Arbeit steht bevor – genauer gesagt, mindestens drei schwere Brocken. Der Tagessieger aus der „Main-Arena“, der „Melitta-Achter Minden – Team Black“, der Zweiplatzierte RC Witten-Achter sowie das neu formatierte Boot der SECUINFRA Rüdersdorf-Pirna stellen kaum lösbare Herausforderungen dar. „Die drei Riesen der zweite Liga sollten wir nicht als unsere direkte Konkurrenz darstellen, vielmehr sollten wir auf die weiteren Boote im Feld gucken, um in der Tabelle einen Schritte nach vorne zu machen“, ergänzt Adomat.

Im Boot sitzen für Hameln neben Kapitän Lars Adomat, Schlagmann Thore Wessel, Henrik Burgdorf, Till Garbe, Nils Hawranke, Ronald und Roelof Bakker, Christopher Winnefeld, Maximilian Gümpel, Eike Brockmann, Fabian Schönhütte sowie Niklas Hölscher. Die Steuerseile zieht Merle Wessel.

Lennart Hawranke hat bereits das Smartphone für die Kampfansage via Facebook in der Hand. Dann kann nichts mehr schiefgehen. Im Hamelner RBL-Team sind alle gewappnet.

Die packenden Rennen der 30 RBL-Achter können von beiden Seiten der Alster miterlebt werden. Los geht es am Samstag um 11:00 Uhr mit dem Zeitfahren. Alle RBL-Fans haben die Möglichkeit, die Rennen im Internet live auf dem YouTube Kanal von „rudern.de“ mit zu verfolgen. Alle Liveergebnissen finden Sie ebenfalls über rudern.de.

Die weiteren RBL-Renntage 2017 finden am 8. Juli in Münster, 19. August in Leipzig und 16. September in Berlin statt.

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