Trauer um Helmut Griep

Nachruf

Am Nachmittag des 8. Februar 2021 ist Helmut Griep im 78. Lebensjahr verstorben. Unser Helmut ist nicht mehr! Was für ein herber Verlust.

Helmut Griep hat viele von uns im Ruderverein „Weser“ von 1885 e.V. Hameln ein Leben lang begleitet. Jeder Ruderkamerad und jede Ruderkameradin hat ihn gekannt, er war eine Institution. Dass Helmut Griep nicht mehr am Bootshaus „seines“ Vereins erscheinen wird, kann man nicht wirklich glauben. Aber wir müssen es schmerzlich zur Kenntnis nehmen.

Der Ruderverein „Weser“ von 1885 e.V. Hameln

Helmut Griep trat 1957 mit 13 Jahren in den Ruderverein „Weser“ ein. Die Ruderei wurde zu seiner Passion und schnell übernahm er Verantwortung. Als Ruderwart (1962-1966), Jugendwart (1967-1969), Schriftführer (1970-1971), Wanderruderwart (1972-1980) und schließlich als stellv. Vorsitzender (1980-1986) war sein Weg zum 1. Vorsitzenden des RV „Weser“ quasi vorgezeichnet. Von 1986 bis 2011 führte Helmut Griep die Geschicke des Vereins. Das sind über 50 Jahre aktive Vereins- und Vorstandsarbeit, ein herausragendes und vorbildliches Wirken.

In diese segensreiche Zeit fielen unter anderem so herausragende Ereignisse wie der Bootshausneubau an der Tündernschen Warte (1992/93) und der Tag des Rudersports (2005) unter Beteiligung der Mannschaft des Deutschland-Achters. Auch das große Fest zum 125-jährigen Bestehen des Vereins fiel unter seine Verantwortung. An den Vorbereitungen zum 25. Jubiläum am neuen Standort „Tündernsche Warte“ hatte Helmut Griep maßgeblichen Anteil.

Sein Wirken war stets geprägt von Weitsicht, Integrität und Besonnenheit. Dabei hatte Helmut Griep immer das Wohl des Vereins, den Zusammenhalt und den Ausgleich verschiedenster Interessen im Blick. Die große Vereinsfamilie war auch seine Familie, das spürte man mit jeder seiner Taten und Entscheidungen. Dass durch Helmuts beharrliches Wirken die Mitgliederzahl auf über 450 Personen anstieg, soll nur als ein Indiz dafür gelten, wie erfolgreich er in seinem Verein gewirkt hat.

Gemeinsam mit einer kleinen Riege von Vereinsmitgliedern um Oskar Müller und Ekkehard Lohmann wurde 1975 der Förderkreis des RV „Weser“ aus der Taufe gehoben. Die Idee, die Umsetzung und das langjährige Wirken des Förderkreises ist auch Helmut Griep zu verdanken. Erhebliche Spendengelder konnten eingesammelt werden, große und größere Investitionen rund um das Bootshaus, das Vereinsgelände und die Ruderei als solche konnten und können nicht ohne Mitwirkung des Förderkreises bewerkstelligt werden. Viele Freunde des Rudersports, gleichwohl selbst nicht Mitglied im RVW, konnten so an die Ruderei gebunden werden. „Der RVW hat 450 Mitglieder, gemeinsam mit den über 50 Mitgliedern des Förderkreises, sind wir über 500 begeisterte Freunde des Rudersports – eine großartige Zahl“. Ja, darauf war Helmut stolz und er konnte es auch sein!

Über 40 Jahre Ehrenamt im DRV (Zitat aus Nachruf des DRV)

Mit 31 Jahren wurde er 1974 Mitglied des Ausschusses Wanderrudern und übernahm 1983 die Leitung des Ressorts Ruderreviere, Umwelt und Technik, später in Personalunion mit dem Wanderrudern, womit er auch Mitglied im damaligen „Verbandsausschuss“ – später Präsidium – des Deutschen Ruderverbandes wurde. In dieser Zeit formulierte Griep umweltpolitische Grundsätze für den Rudersport, realisierte Wasserbaumaßnahmen mit der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung und wirkte bei der Zielsetzung „Leichte Boote“ mit. Zudem organisierte er mehrere große Verbandswanderfahrten und führte die Wanderruderer aus Ost und West zusammen.

Als der Verband 2001 einen neuen Vorsitzenden suchte, nahm der selbständige Unternehmer auch diese Herausforderung an. 7 Jahre lang lenkte er die Geschicke des Verbandes. In seine Amtszeit fielen u.a. die Ruder-Weltmeisterschaft 2007 in München und die Vorbereitung des großen Jubiläumsrudertages 2008 anlässlich des 125jährigen Bestehens des Deutschen Ruderverbandes. Doch nicht nur schöne Veranstaltungen prägten seine Amtszeit, auch schwierige Entscheidungen mussten getroffen werden. Als das Elbehochwasser 2002 die Nation in Atem hält, startet der DRV eine groß angelegte Spendenaktion für die betroffenen Vereine, um in der Not zu helfen. Und als 2004 eine Salmonellenvergiftung den Großteil der Junioren-Nationalmannschaft in Athen betrifft, entscheidet er mit den Verantwortlichen, die sofortige Rückreise der jungen Athletinnen und Athleten in die Wege zu leiten.

Mit ruhiger Hand und viel Diplomatie schaffte er es, unterschiedliche Meinungen zu vereinen und das Beste für den Verband zu erreichen. Bei all der Arbeit hatte er jedoch auch stets ein Auge auf die angenehmen Seiten des Lebens. Sitzungen wurden unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten geplant, aber nie durfte dabei das leibliche Wohl und die Qualität von „Küche und Keller“ des Sitzungsortes außer Acht gelassen werden. In gemütlicher Runde unterhielt er seine Gremienmitglieder gern mit historischen Anekdoten nach getaner Arbeit.

Als Siegfried Kaidel beim Jubiläumsrudertag 2008 die Führung des Verbandes übernahm, gab es zu seinem Antrag, Helmut Griep zum Ehrenvorsitzenden des Deutschen Ruderverbandes zu ernennen, keine Gegenstimmen. Mit stehenden Ovationen stimmten Sie dem Vorschlag unter großem Beifall zu.

Für Helmut Griep war die Ernennung zum Ehrenvorsitzenden jedoch kein Grund, sein ehrenamtliches Engagement zu beenden. Bei Verbandsjubiläen vertrat er den DRV gern und oft. Es war ihm wichtig, den Kontakt des Verbandes zu den Mitgliedsvereinen zu halten. Zugute kam ihm dabei stets seine Vorliebe für Geschichte und so wusste er vielerorts Interessantes über die Vereinshistorie humorvoll zu berichten.

Die Vorliebe für Geschichte war es auch, die ihn veranlasste, gemeinsam mit Henrik Lotz den Historischen Arbeitskreis des Deutschen Ruderverbandes zu initiieren, der sich bis heute darum kümmert, die langjährige Geschichte unseres Verbandes zu dokumentieren. Als Vorsitzender des Arbeitskreises gelang es ihm, ein Archiv in der Geschäftsstelle in Hannover einzurichten, das Filmarchiv in Ratzeburg zu ordnen und er war es, der die Zusammenarbeit mit einer Architektin vorantrieb, die ein Buch über historische Ruderbootshäuser in Deutschland schrieb. Sein letztes Projekt, das leider unvollendet blieb.

Auch bei Präsidiumssitzungen war er weiterhin ein wertvoller Gesprächspartner, der dank seines großen Erfahrungsschatzes viele Impulse zu wichtigen Diskussionen geben konnte. Er stand den Mitgliedern von Vorstand und Präsidium, aber auch den hauptamtlichen Mitarbeitern des Verbandes stets mit Rat und Tat zur Seite.

>>Nachruf des DRV<<

Der Nordwestdeutsche Regatta-Verband (NWDRV) e.V.

Der Nordwestdeutsche Regatta-Verband wurde 1898 gegründet. Seit Ende der Fünfziger Jahre nahm Helmut Griep bereits als junger Ruderer an den Versammlungen des Verbandes teil und war bis 1966 Schriftführer im Vorstand. Danach übernahm Helmut Griep das Amt des Wanderruderwartes und wurde im Jahr 1979 zum 1.Vorsitzenden des Verbandes gewählt. Im Jahr 1985 übergab er dieses Amt an unseren Ruderkameraden Gerd Müller vom RV “Weser” Hameln.

Durch den Kontakt zu den „Altvorderen“ des Verbandes schon in jungen Jahren, faszinierte ihn immer die Geschichte des Verbandes und die Leistungen der Vorstandsmitglieder in schwierigen Zeiten. Dadurch wurde auch sein Interesse an der verbandlichen Arbeit immer stärker. Er brachte sich in die Ausschussarbeit des DRV ein, übernahm den Vorsitz in zwei Ausschüssen und legte damit den Grundstein, 2001 auch als Präsident des DRV zur Verfügung zu stehen. Eine enge Verbindung des NWDRV zum Ruderverein „Weser“ war ihm immer ein besonderes Anliegen. Er verpasste kaum eine Jahreshauptversammlung und war in der Regel Wahlleiter der Vorstandswahlen.

Der Leistungssport und die Ruder-Bundesliga (RBL)

Als Vereinsvorsitzender ebenso wie auf Bundesebene im Vorstand des Deutschen Ruderverbandes (DRV), und erst recht als deren Präsident, unterstützte und förderte Helmut Griep stets auch den Leistungssport, das Regattawesen und die Stellung der Rennruderei im Verein wie in der Gesellschaft. Kaum eine nationale oder internationale Regatta, an der auch Hamelner Ruderkameraden und Ruderkameradinnen teilnahmen, verpasste er. Kein Austragungsort schien ihm zu weit. Ob lokale Regatten, Meisterschaften, internationale Wettbewerbe bis hin zur Teilnahme Hamelner Vereinskameraden an den Olympischen Spiel 2004 in Athen, Helmut Griep begeisterte sich für die Leistungen der Sportlerinnen und Sportler und spornte sie an. Nicht selten war er es, der den erfolgreichen Recken die Medaillen umhängen und ihnen als einer der ersten seinen persönlichen Glückwunsch zum Ausdruck bringen konnte.

Die Ruder-Bundesliga (RBL) wurde vom DRV 2009 ins Leben gerufen. Auch der RV „Weser“ stellte eine der Achter-Mannschaften. In der 1. wie der 2. Bundesliga war unser Sparkassen-Achter erfolgreich und ist es bis heute! Es war Helmut Griep immer eine besondere Freude, auf den Regatta-Plätzen zu erscheinen und „seine“ Mannschaft anzufeuern. Die Recken dankten es ihm sehr, so mancher gesellige Abend unter der Teilnahme von Helmut Griep wollte nicht enden.

Die Wanderruderei

Uns allen jedoch bleibt Helmut unvergessen, wenn es um die Wanderruderei ging. Jede Wanderfahrt, die er initiierte, organisierte oder an der er teilnahm, hatte ihren eigenen Charakter. Eine Ruderwanderfahrt musste in lieblicher Landschaft stattfinden, Berge, flache Ebenen und romantische Flussbiegungen, historische Städtchen, Bauwerke und viel Kultur mussten sich abwechslungsreich die Hand geben. Lucullus und Bacchus durften natürlich nicht fehlen. Erlesene Weine, kredenzt und vorgestellt durch Helmut, die Erforschung von Weinkellern, die ausgesuchtesten Gasthöfe und Quartiere, all das gehörte ebenso zu einer ordentlichen Wanderfahrt, wie sein enormes Wissen über Land und Leute, Kultur und Kirche, Bauwerke, Denkmäler, Schlösser und Burgen. Dieses Wissen teilte er mit jedem, der es hören wollte: Jung und Alt. Alle hörten ihm gespannt zu, und lernen konnte man obendrein auch noch. Und erst die Orgelkonzerte, manchmal gut vorbereitet, aber oft spontan organisiert, sie waren immer ein Highlight, die jede Wanderfahrt bereicherten und ihr eine besondere Note verliehen.

Traditionell waren auch die Osterwanderfahrten auf der Mosel. Der neue Wein musste probiert werden. Sonne, Schnee, Regen, Kälte – spielte alles keine Rolle, die Gemeinschaft, Kameradschaft machte es aus. Am Ostersonntag kamen die Glocken aus Rom zurück, das Geläut vernahmen wir zumeist auf einer Weinberg-Anhöhe! Wie oft waren wir an der Hammer Fähre – ein traumhaftes Plätzchen auf dieser, unserer Ruderer-Welt. Die Mosel und die Saar mit ihren Weinen bildeten immer einen Anlass, diesen Teil Deutschlands zu berudern.

Die großen Wanderfahrten zum Herbst hin, die Sommerwanderfahrten für Kinder, Jugendliche und deren Betreuer. Auch diese Fahrten wurden von Helmut Griep begleitet. Es war ihm stets ein besonderes Anliegen, junge Menschen an andere Aspekte heranzuführen, die nicht nur das reine Rudern betrafen. Auch das war eine besondere Eigenschaft von Helmut: er vermittelte unter den unterschiedlichen Generationen sowie zwischen dem Leistungssport, dem Freizeitsport und der Wanderruderei. Er polarisierte nie dabei und suchte immer nach konstruktiven Lösungen und einem Konsens. Mit einem Lächeln im Gesicht sagte er oft: „Ich kann nur Vorschläge machen.“

Wer erinnert sich noch an die wirklich großen Wanderfahrten für die Vereinsfamilie in Frankreich (Rhone 1970 und 1980, Doubs oder Canal-du-Midi); legendär 1974 die große Fahrt über die Ostsee; 1977 drei Wochen Rhein von Straßburg nach Rees oder 1972 und 1986 auf der Donau von Passau über Wien nach Budapest mit über 60 Teilnehmern. Eigene Inspektionsfahrten dienten zur Erkundung fremden Terrains und der Organisation der Fahrt selbst.

Sternfahrten, Tagesfahrten, über 100 Hajen-Fahrten zu seinem Wochenendhäuschen, die Johannis-Fahrten zur Wehrberger Warte (auf der Rückfahrt das Geläut der Münsterkirche in der Schleusenkammer vernehmend), all das geht nicht mehr gemeinsam mit Helmut. Uns bleibt nur die Erinnerung, uns bleiben Bilder in unseren Herzen. Wir müssen Schmunzeln, wenn wir an Helmuts Wortwahl, sein „gestelztes Reden“ denken, doch es ist ein freundliches, liebevolles Schmunzeln, das uns ins Gesicht fährt. “Seine graue Eminenz”, wie er liebevoll genannt wurde, sein “Zehn-vor-Zwei-Schritt”, seine Liebenswürdigkeit, sein stets klarer Blick für das Richtige werden uns fehlen. Er hinterlässt eine große Lücke in unserem Ruderleben, eine große Lücke im Verein. Der Rudersport in Deutschland verliert eine große Persönlichkeit, einen Gestalter.

Wir denken in diesen schweren Stunden auch an Dich, liebe Heidrun, und die Angehörigen und Freunde. Mögen sie die nötige Kraft aufbringen, die schwere Zeit des Abschiednehmens gut zu bewältigen. Wo wir helfen können, stehen wir gerne zur Seite.

Wir gedenken Dir, lieber Helmut, in dankbarer Erinnerung. Du warst uns ein wertvoller Kamerad und Begleiter. Du hast uns viel bedeutet. Du hast uns viel mitgegeben! Wir grüßen dich ein letztes Mal und hauchen Dir ein leises ehrfürchtiges „Hipp-Hipp-Hurra“ entgegen!

Der Vorstand des RV „Weser“ von 1885 e.V. Hameln
mit seiner großen trauernden Vereinsfamilie

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Bildquellen:

  • Helmut-stehend: RVW bzw. ein Mitglied
  • Helmut-sw: RVW bzw. ein Mitglied

32 Kommentare

  • Lieber Helmut,
    Viele schöne Wanderfahrten habe ich mit Dir erlebt und Deine launigen ad hoc Reden immer sehr bewundert. Nun werde ich sie nie mehr hören.
    Welch große Lücke Du hinterläßt, zeigen auch die vielen anteilnehmenden Briefe der französischen Ruderfreunde aus St. Maur, die eine Gedenkstunde für Dich abhalten wollen.
    In den letzten Jahren warst Du sehr krank und hattest oft große Mühe, “an Land” mit uns Schritt zu halten, aber nie kam ein Wort der Klage über Deine Lippen.Das fand ich großartig.Im Boot schien dann aber alles wieder von Dir abzufallen.
    Heidrun wünsche ich viel Kraft. Elke

    Heidrun wünsche ich viel Kraft.

  • Christoph Garbe

    Lieber Helmut,
    Mein ganzes Ruderleben hast Du mich begleitet, warst mir immer ein väterlicher Freund. In Gedanken bleibst Du auf jeder Fahrt dabei.
    Danke für alles Christoph

  • Hans-Herbert Weigt

    Lieber Helmut,
    du hast mir vor ca. fünfzig Jahren das Rudern beigebracht. Wir haben gemeinsam so viele tolle Wanderfahrten auf der Weser, der Elbe, der Lahn, der Rhone und vielen anderen Flüssen gemacht, ich werde diese tollen Ereignisse gemeinsam mit Dir (und vielen anderen Ruderfreunden) nie vergessen und dabei auch nicht vergessen, das für hinreichend Nahrung und hervorragende Erfrischungsgetränke stets gesorgt war!
    Hans-Herbert Weigt

  • Margret & Lothar Kerl

    Helmut, vom ersten Tag auf der Bank am alten Bootshaus, bei Regatten, auf herrlichen Wanderfahrten und gemeinsamen abendlichen Ausfahrten sowie bei Festivitäten mit denkwürdigen Reden – Du hast unser Ruderleben mehr als 50 Jahre begleitet.

    Danke! – Du bleibst unvergessen.

    Margret & Lothar

  • Als ich 1967 (13 Jahre) zum Rudern kam (Schülerrudern W.-Raabe-Schule, H. Kuhlow), ist mir eine Person sofort aufgefallen: ein mittelalter Mann (bis ich später herausfand, dass er gerade 24 Jahre alt war) mit einem besonderen Gang (10 nach 10) und einem besonderen Erscheinungsbild.
    Im Laufe der Jahre wurde Helmut für mich zum Symbol des Vereins und ich durfte an wundervollen Wanderfahrten teilnehmen (1970 Rhone, 1972 Donau und diverse innerdeutsche Fahrten).
    Unvergesslich sind auch Momentaufnahmen wie die Taxierung von Tellern vom selbsterstellten Büfett (diese Portion kostet 2,40 DM!) und denkwürdige Reden auf den Herrenabenden. Erst im Nachhinein kann ich ermessen, wie viel Helmut für den Verein und den Rudersport an sich geleistet hat.
    Nun hat er eine neue Wirkungsstätte erhalten, denn ich bin mir sicher, dass er da oben bereits in mindestens einem Organisationskomittee sitzt und die Geschicke leitet.
    Danke Helmut für die vielfältigen Erfahrungen und bleibenden Eindrücke.

    Rainer Wölfel

  • Hartmut Tegtmeier

    Lieber Helmut, Du wirst uns auch weiterhin bei Wanderfahrten begleiten. Die Erinnerung an Deine unnachahmliche Art Ruderrevier, Geschichte und Kultur der Region, gute Gasthöfe und edle Weine zu verbinden und zu präsentieren wird bei vielen Gelegenheiten wieder wach werden.
    Die Pflege der Gemeinschaft und des Zusammenhalts war Dir wichtig und sollte uns Vorbild sein.
    Danke für schöne Erlebnisse.
    Hartmut

  • Lieber Helmut,
    vielen Dank für 35 ereignisreiche und spannende Jahre. Du bist wesentlich verantwortlich dafür gewesen, dass es den Trainer Jörg Sehrbrock in Hameln überhaupt gab. Du warst nicht immer mit allem einverstanden, hast mir aber immer den Rücken frei gehalten. Was du zugesagt hast, wurde auch eingehalten. Damit bist du ein wesentlicher Teil der Erfolgsgeschichte des RVW während meiner Trainertätigkeit. Unvergessen auch die jahrelangen Schwimmstunden im Winter. Vor allem beim Wasserballspiel im alten Schwimmbad Hafenstr. warst du der ‘Turm im Mittelfeld’, der nur schwer vom Ball zu trennen war. Auch die Herbstwanderfahrten mit Barke wurde vom Regattakalender bestimmt; häufig wurde die Fahrt dem Austragungsort angepasst. Die gemeinsamen ‘Fresserchen’ mit der Trainingsmannschaft am Vorabend der Sprintmeister-Finals waren legendär. Nach meiner Trainertätigkeit waren wir häufig gemeinsam auf Wanderfahrt oder bei offiziellen Veranstaltungen von befreundeten Vereinen. Die Sommerwanderfahrten mit dir und Martin Garbe waren beeindruckend. Orte wie Weltenburg, Dürnstein, Dresden und Diesbar werden ohne dich nicht mehr die selben sein.
    Ich wünsche mir, dass wir an der Weser – analog zum Senator-Meyer-Denkmal – eine Stelle finden (vielleicht der Ruhberg), an der auch zukünftige Rudergenerationen dir zu Ehren ein kräftiges, dreifaches Hipp Hipp Hurra ausbringen werden.
    Dein Ruderfreund Yogi

  • Bernd Heidemeyer

    Als gebürtiger Hamelenser habe ich in den 60er Jahren im RV Weser das Rudern gelernt. Ich habe Helmut immer als außerordentlich kompetenten und fairen Sportsmann geschätzt. Die Wanderfahrten mit Helmut waren legendär.

    Bernd Heidemeyer RK Normannia Braunschweig und RV Nordharz Goslar

  • Lieber Helmut,

    ich dürfte auch mit dir ein paar wunderschöne Ruderfahrten erleben. Du warst ein, netter, freundlicher und freudiger Mensch. Ich wünsche dir Ruhe und Frieden auf der Ruderfahrt nach Walhalla.

    Mehmet

  • F.W. Peter Diesterweg (Agathe)

    Lieber Helmut,

    dein Ruderherz schlägt nun in einer anderen Welt!

    Mit großer Betroffenheit hörte ich, das du deine geliebte Vereinsfamilie für immer verlassen hast.
    Leider, denn du warst das Herz und die Seele dieses Verein, ein Symbol der Integration und des Ausgleichs.Davon gibt es nur wenige.

    Unter dir durfte ich das Rudern erlernen, du hast in mir die Begeisterung zum Wanderrudern geweckt und gelehrt diese Sportart in vielfältiger Hinsicht zu genießen.
    Ich denke u.a. gerne an die erste Inspektionsfahrt auf der Donau 1967/68 im 2+ mit unserem Ruderkameraden Hannes Jaretzky – von Regensburg nach Wien, zurück. Dabei fuhren wir bei immensem Hochwasser durch die Steinerne Brücke in Regensburg. Aus heutiger Sicht ein Unding, aber so abenteuerlustig waren wir nun mal in unserer Jugend.

    Ich danke dir, dich kennengelernt zu haben.
    In stiller Trauer.

    Peter

  • Lieber Helmut,

    du warst der große Vorsitzende “El Presidente”, der Fels in der Brandung, der Fels in meiner Erinnerung.

    Ein anderer großer Ruderer erwartet dich zur nächsten Wanderfahrt. Mögen die “kleinen Scheißerchen” dich sicher ins Ziel rudern.

    Alles Gute, Marcus

  • Lieber Helmut!

    Der RVW ohne dich ist nur schwer vorstellbar. Mit großer Dankbarkeit erinnere ich mich an zahlreiche Wanderfahrten auf Weser,Main und Donau.Ein kaum zu überbietendes Erlebnis war jedoch unsere Bodensee- Hochrheinfahrt im Sommer 1969 (zu dritt). Diese Fahrt werde ich immer mit Dir in Verbindung bringen.Danke

    Klaus Laparose

  • Steffen Ballerstedt

    Lieber Helmut,

    ich danke Dir für deine Erscheinung, dein Tun und Wirken, dein Engagement das viele Ruderinnen und Ruderer positiv prägte, deinen Humor. Du warst fast während meiner ganzen aktiven Trainingszeit Vorsitzender und somit eins mit dem RVW. Mein Papa wartet schon auf dich mit einem kühlen Bier!

    Herzlichst
    Steffen

  • Lieber Helmut,
    ich bin zu tiefst traurig, daß Du, als großer Entertainer, uns verlassen hast. Was haben wir für großartige Stunden mit Dir erlebt, Du hast uns an so viele hervorragende kulturelle Stationen geführt und Dein ganzes Wissen darüber, ob am Land oder auf dem Wasser, ausgebreitet…das war einmalig.

    Wir beide haben unsere Freundschaft über 70 Jahre genossen, es war immer sehr abwechslungsreich und interessant mit Dir. Das begann unter der alten Kastanie im alten Bootshaus an der Pyrmonterstr. Du hattest die Idee kleine Erdbeerpflanzen “eizubuddeln” und wie glücklich waren wir beide, als wir die ersten Erdbeeren ernten konnten, das war 1958. Danach hast Du die Initiative ergriffen, und warst sehr erfolgreich mit dem Aufbau einer RVW Jugendabteilung, zu der auch ich gehörte und wir gemeinsam zahlreiche weiteren Freunde angeworben haben. Du warst schon damals ein hervorragender Botschafter für den Rudersport, durch Deine Diplomatie ist der RVW von 1885 stark gewachsen und der Bekanntheitsgrad hat vor den Grenzen kein Halt gemacht.

    Ich bedanke mich bei Dir ganz herzlich für Dein Engagement, ich werde Dich nie vergessen und lieber Helmut, was darf nicht fehlen?
    Ein dreifaches, kräftiges Hipp Hipp Hurra!!!

    HORST

  • Lieber Helmut,
    du hast mich 50 Jahre begleitet, gefördert und geimpft, mit der “Liebe zum Rudern”, auf Regatten und den geliebten Wanderfahrten.
    Mit dieser Impfung sind wir mit Dir verbunden – auf dem Wasser – oder – auf der Terrasse – deiner Walhalla dem Bootshaus.
    Dein Impfung wird weiter wirken – Dein Martin

  • RBL-Mannschaft des RV "Weser" Hameln

    Wir suchen die richtigen Worte für das, lieber Helmut, was dein Engagement für das Rudern, unsere großartige Vereinsfamilie und zuletzt auch uns, bedeutet hat und auch weit in die Zukunft bedeuten wird.

    Deine Begeisterung für uns, „deine“ RBL-Mannschaft, sucht vergebens seines gleichen. Du bist aber nicht nur stets unser größter Fan gewesen, sondern warst auch Motivator, Antreiber und Vermittler wertvoller Tugenden. In schwierigen Zeiten hast Du Weitsicht, Integrität und Besonnenheit ins Team einfließen lassen. Du hast uns in der Entscheidungsfindung bei unseren Jahresgesprächen angespornt, uns für diese Gemeinschaft einzusetzen. Uns wird erst jetzt klar, wo du von uns gegangen bist, warum Dir dieser Einsatz so wichtig war. Sei gewiss, wir werden uns weiter am Riemen reißen.

    Dein besonderer Enthusiasmus, deine einzigartigen Anekdoten und so manche Abende in geselliger Runde bei Speis und Trank bleiben uns unvergessen.

    Du warst uns ein wertvoller Kamerad, ein besonderer Begleiter, der uns gezeigt hat, wofür es sich lohnt, sich einzusetzen. Danke, dass Du auch uns geprägt hast.

    In stiller Trauer senden wir dir ein dankbares „Hipp-Hipp-Hurra“!

    Ruhe in Frieden.

    Deine RBL-Mannschaft

  • Horst - Rüdiger Menke

    Lieber Helmut !
    Von meinem ersten Tag im Verein kannten ich Dich. Du hast mich mit meinen guten Freunden bis jetzt begleitet. Ich bin dankbar für die lange fruchtbare Zeit mit Dir. Du warst eine begnadete Person, andere zu begeistern.
    Hab Dank für die schöne Zeit.

  • Nun, in unserem Sport sind wir stets sehr auf das Wohl wollen des Färmanns angewiesen, möge er dich auch auf deiner letzten Fahrt gut geleiten – lebe woh Helmut

  • Lieber Helmut, ich schwanke zwischen Trauer und Fassungslosigkeit. Habe ich in der letzten, wenn auch kurzen Saison noch so oft mit dir im Boot sitzen dürfen und nun muss ich mich an den Gedanken gewöhnen, dich nicht mehr milde lächelnd auf der Bank sitzen zu sehen, wenn ich zum Mittwochsrudern um die Ecke komme. Es wird mir sehr schwer fallen…

  • Lieber Helmut,
    Generationen von Ruderern, ob jung oder alt, wurden durch Dich geprägt und gefördert.
    Du bleibst immer in Erinnerung. Möge Widukind Dich an seine Tafel lassen und Dir Tribut zollen.

    Vielen Dank
    Spiegelchen

  • Christine Kirchner

    Unfassbar ! Helmut Griep habe ich ehrfürchtig und respektvoll zuhören können , wenn er auf Wanderfahrten nach Würzburg, Berlin oder auf der Weser mit ihm mitfahren durfte. Er in seiner besonderen Art Geschichtliches und Geschichten erzählte ! Unendliches Wissen mit würzigem Humor! Einmalig! Ich verneige mich . Christine Kirchner

  • Thiemo Bastian Müller

    Helmut, ich danke dir für deinen Beitrag zu diesem wunderbaren Verein und den unvergesslichen Erlebnissen auf den Ruderwanderfahrten.

    Die Saale-Elbe-RWV von 2018 bleibt mein Highlight.

    Du wirst uns fehlen,
    Thiemo

  • Lieber Helmut,
    vielen Dank für die schönen Wanderfahrten mit einmaligen Erlebnissen. Wir nehmen Dich auf die nächsten Fahrten in unseren Gedanken mit und werden die gelernten Traditionen weiter pflegen.
    Jens(e)

  • Trainingsmannschaft RV "Weser" Hameln

    Lieber Helmut,
    wir als Trainingsmannschaft deines Heimatvereins danken dir für deine jahrzehnte lange Tätigkeit im Rudersport und deine großartige Unterstützung im Leistungssport unseres Vereins. Dein Interesse an der Förderung von jungen Ruderinnen und Ruderern hat uns sehr beeindruckt und wurde von allen jederzeit geschätzt.

    Auch deine vielen Wanderfahrten, auf denen wir durch dein enormes Wissen nie einen Reiseführer brauchten, bleiben uns in Erinnerung.

    Deine Verbundenheit zur Gastlichkeit, deine Erzählungen und das gute Fläschchen Wein werden uns auf den kommenden Wanderfahrten und geselligen Abenden weiter begleiten.

    Wir danken dir, dass du viele Rudergenerationen menschlich und geschichtlich geprägt hast.
    Unsere Gedanken sind bei deiner Frau Heidrun!

    Auf Helmut Griep ein kräftiges, dreifaches Hipp Hipp Hurra!

    Ruhe in Frieden!

  • Lieber Helmut,

    es war eine Ehre, Dich gekannt und mit Dir gemeinsam im Boot gesessen zu haben.

    Deine historischen Kenntnisse – unerschöpflich!

    Deine Weisheit – unendlich!

    Dein feiner Sinn für Humor- unübertroffen!

    Deine Bereitschaft zu feiern – unermüdlich!

    Mit Dir ist im wahrsten Sinne des Wortes ein ganz Großer von uns gegangen und Du wirst eine entsprechend große Lücke hinterlassen.

    Ich danke Dir und verneige mich vor Dir.

    Ruhe in Frieden,

    Ute

  • Andrea Preising-Dennis und Peter Dennis

    Lieber Helmut, Dir ein letztes Hipp Hipp – Hurra!

    Wir danken Dir für Dein Wirken und Deine viele Zeit, die Du dem RVW und dem Rudersport gegeben hast.
    Du warst besonders, einzigartig und unvergleichbar.

    Unsere persönlichen Erinnerungen werden immer unvergessen bleiben.

  • Danke, Helmut, für die vielen Gespräche, die mir als jungem Ruderer Perspektiven aufgezeigt und später den Blick weit über die Zäune der jeweiligen Bootshäuser hinaus geschärft haben. Du wirst uns fehlen, aber dennoch immer dabei sein!

  • Markus Baukmeier

    Lieber Helmut,

    es war mir eine Ehre, Dich gekannt zu haben. Dein Wirken hat unseren Verein für immer geprägt.

    Mögest Du Dein Boot jetzt sicher in die Ruder-Walhalla steuern. Einlass ist Dir gewiss.

    Markus

  • Klaus Schönhütte

    Lieber Helmut-danke! Über 50 Jahre hast Du mir die Welt vom Rollsitz aus gezeigt; unsere letzte Fahrt war im vergangenen Oktober auf der Elbe. Kultur, Kulinarik, Freude. Du hast meinen Charakter geprägt – wie auch bei vielen anderen – und warst stets ein väterlicher Freund. In Gedanken wirst Du immer neben mir im Boot sitzen. Klaus

  • Helmut, es war mir stets eine Ehre und Freude mit dir auf Wanderfahrt gewesen zu sein. Ruhe in Frieden. In Gedanken bleibst du unter uns!

  • Anne Gerlach und Dirk Schünemann

    Das Rudern und der Verein waren dein Leben, das Bootshaus das zweite zu Hause
    und die Wanderfahrten der Urlaub.

    Helmut, vielen Dank.

    Wir begleiten dich gedanklich auf deiner letzten Fahrt.
    Anne & Dirk

  • Jürgen & Irmgard Lohmann

    Helmut, wir danken dir! Bei unseren nächsten Wanderfahrten bist du bei uns! Jürgen

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