25. Head of the River Leine

43 Achter gingen am 17.9. über die 3,8 Kilometer lange Strecke auf Ihme und Leine bei stürmischen und regnerischen Wetter an den Start.

Das Ziel beim Ausrichter Ruderverein Linden erreichten auch zwei Boote mit Hamelner Beteiligung, die sich beide über einen Sieg in ihren Abteilungen freuen konnten. Das Team der Rattenfänger um Schlagmann Ole Dinkela musste krankheitsbedingt leider kurzfristig absagen.

Es gewannen in der Altersklasse Männer E/F die „Weserrecken“ Christoph Siekmann, Frank Nissel, Hans-Ulrich Fleige, Achim Kerker, Werner Steding, Thomas Rautmann, Jens Laparose, Markus Baukmeier und Steuerfrau Christine Steding in 15:32,1 sowie Antje Ceyssens und Anne Gerlach mit „Dornröschen und die RVL-Prinzen“ in Renngemeinschaft mit DRC, HRC und RVL in der Kategorie Mixed E/F in einer Zeit von 15:37,6 Minuten.
In der gewichteten Gesamtwertung belegte der Mixed-Achter Platz 10 und die Weserrecken Platz 19.

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  • LeineHead2022: RVW bzw. ein Mitglied
  • RVW-Slider_LeineHead22: Philipp Schiefer

World Rowing Masters Regatta 2022

Nach zwei Jahren Pause fand erstmalig wieder eine World Rowing Masters Regatta über 1.000 Meter statt – die inoffiziellen Welttitelkämpfe für die etwas reiferen Sportjahrgänge. Gestartet werden kann ab dem 27 Lebensjahr. Das Durchschnittsalter der 3.200 Teilnehmenden aus aller Welt lag bei 56,6 Jahren. Der älteste Teilnehmer war 93 Jahre alt und bewältigte die Distanz im Einer. Aufgrund der weltpolitischen Lage waren im diesen Jahr nur ein chinesischer Teilnehmer und keine russischen Vereine vertreten.

Aus Hannover hatte sich eine 20 köpfige Delegation samt Booten auf den Weg gemacht, die aus Hameln von Anne Gerlach ergänzt wurde. Krankheitsbedingt fanden vor Ort noch einige Umbesetzungen statt. Die Regatta bot von Zusammenbrüchen über Enttäuschungen bis hin zu großer Freude alle Facetten.

In den überwiegend international besetzen Abteilungsrennen errangen Anne und die DRC Damen Freia Kentschke, Susi de Vries, Suse Diener, Ann-Christin Meier, Wiebke Schütt, Sabine Siegmund und Annette Winghardt und der für Angarin Birgit Flohr eingesprungenen Fanny Marshall vom Bristol Ariel jeweils einen Sieg in den Achterrennen der Altersklasse C und A. Daneben gab es einen 2. Platz im Doppelvierer B, einen 3. Platz im Achterrennen AK B und einen 6. Platz im Doppelvierer D. Am Ende waren doch die Beine schwer.

Unser für den Ruderklub am Wannsee startendes Mitglied Jörg Spiegel fuhr in seinen fünf Rennen im Zweier, Vierer bzw. Achter auf die Plätze 2 bis 6 und freute sich mit über den Erfolg für den RVW.

Die Regattastrecke ist wunderbar, 8 Bahnen, weiches Wasser, kurze Wege und eine gute Organisation. Das Catering ließ ebenfalls keine Wünsche offen und bot von Obst und Baguettes über französische Spezialitäten wie Croissants und Austern bis hin zu warmen Hauptmahlzeiten für jeden etwas.

Neben den beiden Siegen waren die am Freitag für die Queen abgehaltene Gedenkminute und das Absingen der Nationalhymne durch die vielen britischen Teilnehmenden besonders ergreifend.

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  • 202209_WRMR (5): RVW bzw. ein Mitglied

Medaillenflut auf dem Maschsee

34 Hamelner Aktive aller Altersklassen in 52 Booten waren am Wochenende bei den Rennen der Landesmeisterschaften und der allgemeinen Regatta auf dem Hannoveraner Maschsee unterwegs. Unter den Augen zahlreicher angereister Fans fanden sich die Hamelner mit den für Fluss-Ruderer schwierigen Bedingungen auf dem See (durch Wind wechselnde Wellen) im Verlauf der Regatta immer besser zurecht.

Landesmeisterschaften: 10 Titel
Unsere Sportler*innen erruderten 10 Landesmeistertitel, 6 auf der Sprintdistanz von 400 Metern am Samstag und 4 über 1.000 Metern am Sonntag. Darüber hinaus konnte die Mannschaft 8 Zweit- und Drittplatzierungen sowie mehrere Finalteilnahmen einfahren.

Besonders stark präsentierten sich die A-Junioren. Fabio Geisler, der nach seinem Auslandsjahr in Kanada – wo er ebenfalls erfolgreich gerudert ist – wieder zurück ist, führte die Junioren in verschiedenen Besetzungen zu Siegen im Doppelvierer, Vierer mit Steuermann und Achter. Besonders freuten sich Vadym Ponomarov und Andrii Kolesnichenko, die sich für einen Verbleib in Hameln entschieden haben, und nun für den RVW an den Start gehen.

An beiden Tagen erzielten Charlotte Burgdorf und Johanna-Maria Jagnow Siege im Juniorinnen-Achter in niedersächsischer Renngemeinschaft, u.a. mit dem Team Nord-West. Es zeigte sich, dass Charlotte die 1.000 Meter-Strecke deutlich besser als die Sprintstrecke liegt. Dies stellte sie am Sonntag unter Beweis, wo sie souverän den Titel im A-Juniorinnen-Einer gewann.

Ihre Titel des letzten Jahres konnten in leicht veränderten Besetzungen die Erwachsenen aus dem RBL-Kader im Vierer mit Steuerfrau (Lars Wessel, Nick Armgardt, Florian Wissel, Thore Wessel mit Mareike Adomat) sowie im Mixed-Doppelvierer (Julia Klemm, Merle Wessel, Henrik Fleige, Jonas Schleumer) verteidigen.

Details zu Bootsbesetzungen und Ergebnissen im Regattaergebnis.

Die B-Junioren des ersten Jahrgangs haben viele Erfahrungen bei den ungewohnten Ruder-Bedingungen gesammelt und waren trotz der besseren Platzierungen am Sonntag nicht ganz zufrieden.

Allgemeine Regatta
Besonders zu kämpfen mit den schwierigen Bedingungen auf dem Maschsee hatten auch die 11- bis 14-jährigen Kinder: Fenja Bothe, Paula Webermann, Klara Menkens, Birger und Lasse Günter, Hannes Esders, Till Clodius, Leo Magnus und Tom Marek Lüthe, Jakob Sauer, Constantin Kock. Für einige war es die erste Regatta und sie ruderten entsprechend aufgeregt über die Strecke.

Der bereits erfahrenere Lasse Günter gewann am Sonntag die 1.000 Meter im Einer sowie mit seinem Partner Hannes Esders im Doppelzweier der 14 jährigen Jungen. 

Unser ältester Starter, Dirk Schünemann, errang den Sieg am Samstag im Masters-Einer in seiner Altersklasse.

Dirk freute sich über das gute Abschneiden gegen die starke Konkurrenz aus Hannover und Osnabrück. Er gratulierte den Aktiven und dankte dem Trainerteam für die geleistete Arbeit sowie das Engagement im Vorfeld sowie im Rahmen der Regatta.
So setzen sich Julia und Eric Samstagabend noch einmal in die Bullis, um die nach ausgefallenen und überfüllten Zügen in Weetzen gestrandeten 15 Aktiven abzuholen.
Betreuer vor Ort waren Julia Klemm, Keno Garbe, Jonathan Schlösser und Jonas Schleumer.

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  • NLM_Slider: RVW bzw. ein Mitglied

Saisonstart der Mastersruderer/innen

Auch die Mastersruderer und -ruderinnen haben nach vielen Trainingseinheiten im Winter erste Wettkämpfe auf dem Ergometer und im Boot bestritten.

Deutsche Schüler-Ergometer-Challenge
490 Sportler*innen aus bundesweit 37 Vereinen bzw. Schulen nahmen an dem Wettkampf im März über 350 Meter teil. Die Strecke, die eher für jüngere Menschen geeignet ist, nahmen auch sechs Masters in Angriff.
Dirk Schünemann freute sich nach seinen beiden Bronzemedaillen (im Januar über 3.000 Meter und im Februar über 1.000 Meter) nun über eine Silbermedaille in der Altersklasse 1971 und älter in einer Zeit von 1:01,7 Minuten. Bei den Seniorinnen 1991-1972 erreichte Antje Ceyssens den 4. Platz gefolgt von Katja Esders. Anne Gerlach wurde bei den Seniorinnen 1971 und älter ebenfalls Fünfte. Auch Silke Jochim und Nora Kriegel schafften es noch jeweils unter die Top Ten. Das angepeilte Ziel in die Wertung der Frauenachter zu gelangen, erreichten die Frauen aufgrund von Krankheitsausfällen nicht.

Wenn auch vom Alter der Masters noch weit entfernt, soll Lukas Laparose nicht unerwähnt bleiben. Er wagte sich ebenfalls auf das Ergo und landete im größten Teilnehmerfeld mit 77 Aktiven bei den Jungen des Jahrganges 2010 und jünger auf einem beachtlichen 58. Platz. Glückwunsch!

20. Frühjahrsregatta in Rheine
Bei schönem Wetter und milden Temperaturen gingen drei Gig-Doppelvierer mit Steuermann am 26. März über die 4 Km mit Wende auf der Ems an den Start. Erneut waren auf der Regatta wieder viele Vereine aus dem Westen am Start und die Boote teilweise namhaft besetzt.

Ole Dinkela, Peter Tschiersch, Klaus Schulze, Ingo Snyders-Glocke und Steuermann Volker Himmer freuten sich über den Sieg in der Altersklasse D vor Hamm und Lingen. Ein Boot aus Hamm hatte dann im Mixed-Rennen, D, die Bugspitze vorn und verwies die Renngemeinschaft Hameln-Höxter auf Platz 2, das zweite RVW-Boot erreichte Platz 4.

Nach einem schönen Tag traten die Athleten/innen zufrieden die Rückfahrt an die Weser an und planen nun bereits die nächsten Regatta-Besuche.

Genau wie die Mitglieder der Trainingsabteilung hoffen auch die Masters auf eine wieder normalere Regattasaison.

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