Langstrecken in Hildesheim und Dortmund

Yassin Legien war nicht beim heimischen ErgoCup dabei und startete parallel beim Leistungsvergleich der deutschen Ruder-Elite, der Dortmunder Langstrecke 2019 (DRV Kaderüberprüfung mit Ergometer Wettkampftest). Erstmalig in der Seniorenklasse U23 am Start bewältigte er die 6.000 Meter in 25 Minuten und belegte damit 27. Platz von 32 Startern.

Bereits Mitte November fand der Langstreckentest des Landesruderverbandes Niedersachsen über 6.000 Meter auf dem Hildesheimer Kanal satt. Dort konnte sich im B-Jun. Doppelvierer mit Steuermann die Mannschaft mit Yannik Stadler, Felix Brand, Marcle Giller, Fabio Geisler, Stm. Maxi Baukmeier in 22:41,0 Minuten vor der zweiten Mannschaft des Stützpunktes Hameln mit Finn Deppe, Tamino Barke, Jarl Quernheim, Christoph Barth, und Stm. Kian Jou Alimohammadi sowie den anderen 9 Mannschaften durchsetzen.

Bei den Leichtgewichten im A-Junioren-Einer siegte Jonas Maximilian Schleumer, Hernik Fleige erzielte die drittschnellste Zeit von 9 Startern.

3. RVW ErgoCup ist Geschichte

Mit annähernd gleich großen Teilnehmerfeld wie im vergangenen Jahr fand gestern der 3. RVW- ErgoCup in der Sporthalle der Eugen-Reintjes-Schule statt. In diesem Jahr hatten 11 Vereine von Bückeburg bis Wolfsburg und sogar aus Bremen und Vegesack gemeldet.

Hameln ist der erste Austragungsort in Niedersachsen. Es folgen in 2020 die Veranstaltungen in Hannover, Osnabrück und Emden. Landesmeister wird der/die Zeitschnellste aller Wettbewerbe.
Nachstehend die Ergebnisse:

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Charlotte Burgdorf siegte auf der für sie neuen Strecke von 1.500 Meter bei den B-Juniorinnen gewohnt souverän. Weitere Siege für den RVW in den Landesmeisterschaftsrennen konnten Henrik Fleige (Junioren A Leichtgewicht) und Felix Brand (Junioren B) erringen.

Die erfolgreichen Teilnehmer der diesjährigen Deutschen Sprintmeisterschaften schlossen die Veranstaltung mit dem als Staffel ausgefahrenen Achter-Rennen.

Hoch karätig besetzt war in diesem Jahr das Masters-Rennen über 1.000 Meter. Dort nahmen neben Michael Ruhe, ehemaliger Schlagmann des Deutschlandachters und Olympiateilnehmer, auch Sebastian Wolff aus Wolfsburg, Junioren-Weltmeister im Achter 2007, und Elke Grüne vom hannoverschen Ruderclub, amtierende Deutsche Ergometermeisterin der Altersklasse D, teil. Sebastian Wolff verpasste knapp seine Zielzeit von 3 Minuten und siegte vor Michael Ruhe.

Freuen über die T-Shirts („Ich bin ein LRVN-Talent“) konnten sich bereits die Athleten der Kinder-Altersklassen sowie der 2. Wettkampfebene. Die T-Shirts wurden durch Eske Ubben von der niedersächsischen Ruderjugend sowie von Hans-Jörg Sehrbrock, 2. Vorsitzender Sport des niedersächsischen Landesruderverbandes, ausgehändigt. Letzterer dankte auch Verein und Orga-Team für die Ausrichtung des Wettbewerbes.

Insgesamt waren die Siege unter den teilnehmenden Vereinen verteilt. Der Gesamtsieg ging erneut an den heimischen RV „Weser“ vor dem Ruderverein für das „Große Freie“ Lehrte/Sehnde e.V., somit bleibt der ErgoCup-Pokal „Goldener Ergogriff“ für den erfolgreichsten Verein ein weiteres Jahr in Hameln.

Darüber hinaus wurde in gemeinsamer Verantwortung mit dem RCGH, vertreten durch den Vorsitzenden Christian Hesse, die 2. Hamelner Indoor-Rowing-Schulmeisterschaft ausgetragen. Es maßen sich die Schüler/-innen des Albert-Einstein-Gymnasium und des Viktoria-Luise-Gymnasiums.
Dort beweis die Seglerin und U17 Jugend-Europameisterin Sophie Menke, Albert-Einstein-Gymnasium, dass sie nicht nur gut segeln kann. Sie gewann souverän das Rennen der Oberstufen-Schülerinnen und auch mit ihrem Mixed-Team die Staffel. Der Gesamtsieg ging aufgrund der höheren Anzahl der Treppchenplatzierungen dann allerdings an die „Vikilu“.

Auch bei dieser Veranstaltung gilt: ohne viele helfende Hände aus Verein und Elternschaft geht es nicht. Regattaleiter Sebastian Schulte und 2. Vorsitzender Sport Dirk Schünemann danken allen herzlich.

Weitere Fotos folgen im Laufe der Woche in der Galerie.

Bildquellen:

  • 2019_ErgoCup (1): Bildrechte beim RVW bzw. einem Mitglied
  • 2019_ErgoCup (2): Bildrechte beim RVW bzw. einem Mitglied

Medaillenregen auf der DSM

Für Furore sorgen war das Ziel – Gold, Gold, Bronze und atemlose Zuschauer das Ergebnis. Auf den Deutschen Meisterschafen in Essen/Kettwig begeistern die Ruderer des RV „Weser“ von Hameln mit furiosen Rennen und trumpfen zum Saisonende mit drei Podest-Platzierungen groß auf.

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Erfolge in Hamburg-Allermöhe

In Hamburg wurde vom 28.-29.9. die 545. Hamburger Ruder-Regatta mit Norddeutschen Meisterschaften über 1.000 Meter ausgetragen.

Bei den Rennen der Norddeutschen Meisterschaften gingen drei Hamelner im Einer der A-Junioren/innen an den Start. Yassin Legien und Julia Klemm erreichten jeweils das mit den acht besten Norddeutschen besetzte Finale, wo sie allerdings mit den Medaillenentscheidungen nichts zu tun hatten. Eric Edler musste sich im Halbfinale geschlagen geben.

Alle drei sowie die weiteren Hamelner Ahtleten starteten bei den Rennen der Allgemeinen Regatta. Dort siegte Eric mit einer guten Zeit im Einer bei den U23-Männern.

Jonas Maximilian Schleumer siegte an beiden Tagen in den Einer-Rennen der leichten A-Junioren.

Felix Brand, Marcel Giller und Steuermann Kian Jou Alimohammadi gingen gemeinsam mit Yannik Stadler und Lirion Djekovic im Doppelvierer und Vierer mit Steuermann an den Start. Sie gewannen gleich das erste Rennen der Regatta und freuten sich riesig über die Medaille.

Das zweite Team um Christoph Barth, Fabio Geisler und Steuermann Maximilian Baukmeier sowie Jarl Querheim und Finn Deppe (RR Schaumburgia am Adolfinum Bückeburg) landete genau wie Lotta Schaper in ihren B-Juniorinnen–Einer jeweils im Mittelfeld.

Und auch Charlotte Burgdorf gewann am Sonntag ihr Einer-Rennen der 14 Jährigen Mädchen.

Die A-Junioren (Julia, Yassin, Jonas, Eric und Henrik Fleige) sowie die Kinderruderer (Charlotte, Kian Jou Alimohammadi und Maximilian Baukmeier) bestritten noch weitere Rennen im Einer und Doppelzweier und erreichten weitere gute Platzierungen. Für die drei Kinder waren es die letzten Starts bei den Jungen und Mädchen und auch der Saisonabschluss, auf dem sie Erfahrungen auf einer großen Regattastrecke sammeln konnten.

Darüber hinaus konnten sich die Aktiven über weitere 4 zweite und 4 dritte Plätze mit ihrem Trainerteam freuen, das rundum zufrieden war. So zog auch Cheftrainer Sebastian Stolte ein positives Fazit:
„Die Ergebnisse sind ein guter Anhaltspunkt für die weitere Trainingsgrundlage in Richtung Langstrecke und Wintertraining.
Wir konnten uns in den Kleinbooten, aber auch bei den B-Junioren im Großboot einen guten Überblick über den bisherigen Leistungsstand verschaffen. Auch für die Zusammenarbeit im Stützpunkt Hameln und die Rennen mit Hann.Münden und Bückeburg war es ein erfolgreiches Wochenende.“

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