Wesermarathon 2018 „Das Auto ist zu klein!“

„Warum machste das?……125 km an einem Tach!“ wurde ich vor dem Wesermarathon gefragt. Da gibt es keine einfache Antwort. Aber es gibt Verrückte, die mitmachen wollen. Es hat gedauert, bis ich sie gefunden hatte.

Pünktlich um 4.30 Uhr am 6.Mai 2018 trafen wir uns am Bootshaus. Doch, oh Schreck, der 7-Sitzer Opel Zafira von Jan Zeiß ist zu klein! 7 Männer und Christine Steding passen da nicht rein. Martin Garbe hat dann dankenswerterweise auf den strapaziösen Ausflug verzichtet und sich lieber wieder zu seiner Heike ins Bett gelegt.

Gegen 7 Uhr erreichen wir unseren Startplatz bei Hann. Münden. Es ist schon guter Betrieb auf der Weser. Ruderboote und Kajaks in allen Farben, die Gesichter optimistisch aber auch konzentriert. Ahoi!

Wir sind in strahlender Morgensonne hergefahren, das Wesertal liegt im Morgennebel. Der Senator wird vom Hänger gehievt, die Ruderer wie die Ameisen, jeder Handgriff sitzt.DSCF8535 Ein freundlicher Kajakfahrer macht ein Startfoto von der ganzen Mannschaft. Und los geht es. Bernd Kerkhoff zieht mit ausladender Kraft die Skulls durchs Wasser, er sitzt auf Schlag und gibt den Takt vor.

Erster Wechsel in Bursfelde. Diese Idee haben andere Mannschaften auch, sodass wir in starker Strömung ausharren müssen, bis wir anlegen können.DSCF8537

Die hübschen kleinen Weserdörfchen liegen idyllisch an der Weser. Schafe mit ihren hell meckernden Lämmern. Man rudert und hängt seinen Gedanken nach. Auf Wanderfahrten ist man im Einklang mit Natur, Fluss und Mannschaft.

Nach 53 km fahren wir am Kanuclubgelände Beverungen vorbei. Hier ist das Bronzeziel.

Geplanter Wechselstopp ist in Beverungen aber der Anleger ist weg! Brückensanierung. Der Fahrdienst stürzt unter einem Baum hervor und ruft uns auf die Beverungenseite!

Und weiter geht die Fahrt. Begrenzender Faktor ist immer weniger die Kraft, sondern die Belastbarkeit unserer Hintern! Die tun sowas von weh! Es ist nicht mehr weit bis zum Anleger Lüchtringen. Das halte ich noch gut aus. Mittleres Entsetzen als wir feststellen müssen, dass auch dieser Anleger nicht vorhanden ist!! Also weiterrudern bis Holzminden und dem Allerwertesten eine Stehpause gegönnt.

Mittagspause auf dem Gelände des Kanuclub Holzminden.

Quirliges Polle! Die Fähre mit Radlern, Fußgängern, Autos und Motorrädern, der Parkplatz gestopft voll!

Radfahrer, Spaziergänger,Ruderboote mit Besatzungen am Anleger und am Ufer. Sonne. Die Augen schließen und sich in das Ufergras legen und dösen. Die Freuden des Fahrdienstes.

Stopps in Bodenwerder und in Hagenohsen. Der Schlussspurt, automatisch werden wir schneller. Wir hauen nochmal alles raus.

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Nach 12 Stunden und 125 Kilometern erreichen wir den immer heißer ersehnten heimatlichen Anleger in bester Verfassung! Bier in Tulpengläsern, Jubelfoto am Weserufer.

Dank an dieses tolle Team: Eberhardt Böhm, Bernd Kerkhoff, Phillip Klapper, Christine und Werner Steding, Jan Zeiß und nochmal Martin Garbe. Nächstes Jahr wieder!

Thomas Haverkamp

RVW Wanderrudern – geplante Fahrten 2018

Wanderrudern ist immer ein Erlebnis.

Auf Initiative von Christoph Garbe veröffentlichen wir auf unserer Homepage  unter der Rubrik Breitensport / geplante Wanderfahrten eine tabellarische Übersicht der derzeit geplanten Wanderfahrten für 2018.

Damit wird allen interessierten Mitgliedern die Möglichkeit gegeben bereits heute Ihre eigene Urlaubsplanung  nach diesen Terminen auszurichten. Diese Fahrten sind für alle  Aktiven offen. Individuelle Fahrten im geschlossenen Personenkreis, sogenannte Einladungsfahrten,  werden hier nicht veröffentlicht.

Bei  Interesse ist mit den genannten Ansprechpartnern Kontakt auf zunehmen.

Unabhängig davon werden weitere Einzelheiten vorzeitig mit einem Aushang am Schwarzen Brett im Bootshaus angezeigt.

Viel Spaß  bei der Nutzung dieses Angebots.

1. Spontanentscheidung 2018 – die Wintertour auf dem Mittellandkanal

Mit den guten Vorsätzen zum neuen Jahr sollte es ein schöner Wintertag auf der Weser werden. Von Polle nach Hameln (42 km) am 6. Januar mit einer Einkehr im Fährhaus – Grohnde – so war der Plan.

Tief Burglind hatte uns jedoch mit ungeheuren Regenmassen der Weser ein Hochwasser beschert, dass die Schifffahrtsmarke deutlich überstieg. Ruderverbot auf der Weser und nun?

Der Mittellandkanal reizte immer schon und es gab eine lange schon bestehende Einladung, dies Karte haben wir jetzt überraschend gezogen. So ließen wir uns nicht lange bitten, terminierten und wurden Gast beim Ruderverein ‚Große Freie‘ Lehrte.

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Wieder bewahrheitet es sich, Spontanentscheidungen sind meistens richtig!IMG-20180107-WA0000

Gut, es war lausig kalt,  ein bisschen Sonne und eine Ausfahrt mit achtbarem Schiffsverkehr (schätzungsweise 10 Frachtführer) so erreichten wir die Anderter Schleuse, Hubhöhe 18 m. Wir drehten um und kehrten beim GRF ein, uns erwartete heißer Kaffee bei mitgebrachtem Keks und Kuchentafel.

Albrecht Garbe


			
		

Auf Du und Du mit Bacchus

Wieder einmal trieb es eine Gruppe Ruderinnen und Ruderer zum „Gott des Weines“ an die Mosel. Eine 4-tägige Wanderfahrt vom 28.10. bis 31.10.2017 war angesagt. Der erste Tag unserer Tour sollte nach der Anreise von Zeltingen nach Zell führen.

Mosel 20171029_104801 (7)Mosel 20171029_104801 (1)Mosel 20171029_104801 (5)Die weiteren Tage galt es von Zell nach Bruttig, von Bruttig nach Lehmen und am Abreisetag von Lehmen bis kurz vor Koblenz zu rudern. Am Montag nach etlichen Ruderkilometern waren wir zu Fuß unterwegs, um die Burg Eltz zu besuchen, von außen zu bewundern und an den guten alten „Fünfhunderter“ zu erinnern. Mosel 20171029_104801 (3)Da wir an einem festen Standort in einem Selbstversorgerhaus untergebracht waren, nahm ein angemessener Teil des Tages die Zubereitung von gutem Essen und Trinken in Anspruch. Unsere Spitzenköche „Addi“ und Martin übertrafen sich selbst. Die gesamte Mannschaft unterstützte sie dabei gern beim Kartoffelschälen, Gemüse putzen, Fleisch schneiden und Tisch decken. Mosel 20171029_104801 (6)Mosel 20171029_104801 (8)Da wir mit Thomas Burgdorf auch ein Geburtstagskind unter uns hatten, schickte der Wettergott vier Tage Sonnenschein. Ja, wenn Engel reisen scheint die Sonne. Nach Rückkehr zum Bootshaus und Erledigung der Bootsreinigung fühlten alle: Das war eine gelungene und schöne gemeinsame Zeit.

Thomas Siebert

 

Alle Jahre wieder – das Weinfest in Rinteln

Ruderfahrt nach Rinteln bei herrlichem Wetter

044Unsere Ruderkameraden aus Rinteln und das alljährlich dort stattfindende, legendäre Weinfest inspirieren uns  alle Jahre wieder zu einer sonntäglichen Gemeinschafts-Wanderfahrt mit dem WSV Rinteln. Die führte uns am 1.Oktober über rund 36 km von Hameln in das schöne Rinteln und in diesem Jahr meinte es auch das Wetter mehr als gut mit uns. Bei herrlichem Sonnenschein starteten 32 Teilnehmer/innen aus Rinteln, Bodenwerder, Minden und Hameln morgens bei uns am Bootshaus und am frühen Nachmittag hatten wir unser Ziel erreicht. Das Wetter? Hätte, wie schon erwähnt, nicht besser sein können. Da hatte der Organisator Werner Steding genau den richtigen Tag ausgesucht. Ein klarer Herbsthimmel begleitete uns und sorgte für ein sonniges, warmes Klima. Der Rintelner Kirchplatz erwies sich einmal mehr als wunderbare Location. In den Wirtszelten gab es allerlei Köstlichkeiten und natürlich edle Tropfen, die wir uns nach „getaner“ Arbeit schmecken ließen. Ein Vorabkomando mit Uschi und Peter Diesterweg, die krankheitsbedingt nicht mitrudern konnten, hatten für unsere Gruppe bereits Tische freigehalten. Die Bierzeltgarnituren waren eingerahmt von Bäumen, deren Laub herbstlich golden war, die Sonne gab bis zum späten Nachmittag alles und in diesem Wohlfühl-Ambiente waren alle glücklich und zufrieden.089

Ganz herzlichen Dank an den WSV Rinteln, sowie an Achim Kerker, Martin Garbe, Ole Dinkela und Werner Steding für die tolle Organisation und den Bootstransport und an unsere Ruderkameradinnen und –kameraden aus Rinteln, die ebenfalls einen großen Anteil daran haben, dass wir uns dort immer „wie zu Hause“ fühlen.

Ute Freitag

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