„25 Jahre Bootshaus des RVW an der Tündernschen Warte“

Einladung zum Tag des offenen Bootshauses.

Aus Anlass seines Jubiläums „25 Jahre Bootshaus an der Tündernschen Warte“ öffnet der Ruderverein „Weser“ v. 1885 e.V. (RVW) am 12. August ab 11.00 Uhr seine Tore, um Gästen und interessierten Besuchern einen Einblick in den Rudersport und in das Vereinsleben zu gewähren. Drei Bootshäuser in den 133 Jahren seines Bestehens dokumentieren die Entwicklung des Vereins in dieser Zeit. Zur Erinnerung: Das erste Bootshaus wurde 1886 eingeweiht und befand sich unmittelbar neben der Münsterbrücke. Erstmals wurde das Rudern in Hameln etabliert, allerdings waren die Räumlichkeiten an diesem Standort begrenzt. 1909 konnte das neue und wesentlich größere Bootshaus an der Pyrmonterstraße eingeweiht werden. Der unverwechselbare Baustil mit einem Türmchen entsprach dem damaligen Geschmack. Steigende Mitgliederzahlen, die Lage an der stark befahrenen Bundestraße, die Zuwegung und die Parkplatzsituation führten dazu, für den Verein erneut einen anderen Standort zu suchen. 1993 wurde das heutige Bootshaus des RV „Weser“ an der Tündernschen Warte in Betrieb genommen. Mit einem modernen Bootshaus, einer großen Bootshalle und einem großzügigen Freigelände war der Verein für die Zukunft gerüstet. Bereits 2010, anlässlich des 125 jährigen Jubiläums wurde ein Erweiterungsbau errichtet. Ein  moderes Fitnesszentrum und weitere Bootslagerplätze stehen unseren Sportlern zur Verfügung.Mit einem „Tag des Offenen Bootshauses“ bei musikalischer Begleitung durch die „Coffee House Jazzband“, wird dieser Tag mit Mitgliedern, Freunden, Förderern und der Öffentlichkeit gefeiert.

Nach einer Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden, Dr. Peter Dennis, und einer Festansprache durch den Ehrenpräsidenten des Deutschen Ruderverbandes, Helmut Griep, kann die Öffentlichkeit ab 12:30 Uhr  die Räumlichkeiten, den Bootspark und den modernen Kraftraum des Vereins in Augenschein nehmen und moderne Ruderergometer im sportlichen Wettbewerb ausprobieren.

Drei Mal treten im Laufe des Tages Teams der Ruderbundesliga (Sparkasse – Hameln – Weserbergland -Achter), der aktuellen Trainingsgruppe und der Mastersruderer im Wettstreit gegeneinander an. Wettkämpfe zur Demonstration für die Zuschauer, die es in sich haben.

Themenstände informieren über das Angebotsspektrum des Vereins, dem Kinder- und Jugendrudern ab 11 Jahren, dem Schulrudern in Kooperation mit den Hamelner Schulen, dem Leistungssport und dem Breitensportangebot. Neben dem Freizeit- und dem Wanderrudern, dem Rudern im Einklang mit der Natur, bietet das Masters-Rudern den Altersklassen ab 30 Jahren die Möglichkeit zu moderatem Leistungssport auf nationalen Regatten. Auch im hohen Seniorenalter ist die Sportart Rudern gesundheitsfördernd auszuüben.

Highlight ist um ca. 13 Uhr die feierliche Taufe eines von der Lenze SE gesponserten neuen Gig-Doppelvierers, der für die Ausbildung im Jugend- und Schulruderbereich eingesetzt werden soll. Im Anschluss daran wird die Jungfernfahrt des Bootes von Mitgliedern der Betriebssportgruppe Rudern der Lenze SE durchgeführt.

Danach kann man bei einer Tasse Kaffee und Kuchen den wunderschönen Ausblick vom Balkon des Clubhauses auf die Weser genießen und das Treiben auf dem Bootshausgelände verfolgen. Ein Biergarten am Wasser zum Verköstigen von Bratwurst, Steaks und einem guten Trunk bietet die Gelegenheit zum Gedankenaustausch mit Mitgliedern und aktiven Sportlern. Eine Hüpfburg lädt  die kleinen Gäste zum Spielen ein.

Der Ruderverein „Weser“ v. 1885 e. V. Hameln ist mit 460 Mitgliedern einer der größten Rudervereine Deutschlands, gleichzeitig Leistungsstützpunkt des Landesruderverbandes Niedersachsen.


Programm zum Download >>

Meine Rückkehr zum Rudern nach dem II. Weltkrieg im Jahre 1946

Erinnerungen von Wilfried Kappmeyer – Mitglied im RV „Weser“ v.1885 e.V. Hameln von 1935 – 1950 . Ein Bericht, der uns  einen interessanten Einblick in die damalige Zeit unseres Vereins erlaubt.

Nachdem ich den Krieg wohlbehalten überstanden hatte und wieder in meine Heimatstadt Hameln zurückgekehrt war, ließ es mir keine Ruhe, die Stätte meiner unvergesslichen Jugenderinnerungen aufzusuchen. Weiterlesen

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