Rudern in der kalten Jahreszeit
Auch bei kälteren Temperaturen kann weiterhin gerudert werden, wobei es bei Minusgraden nur bedingt Spaß macht und sinnvoll ist. Bei Frost-Temperaturen besteht auf Bootsplatz und Steg erhöhte Rutschgefahr, und bei Eisgang (Bildung von Eisschollen) ist der Ruderbetrieb einzustellen.
Neben der entsprechend wärmeren Kleidung sollten zusätzliche Sicherheitsaspekte zum Schutz von Gesundheit und Leben berücksichtigt werden. Denn insbesondere bei Havarien drohen bei Wassertemperaturen unter 10 Grad Gefahren. Auch für geübte Schwimmerinnen und Schwimmer wird es schwierig, sich im Wasser bei eisigen Bedingungen bewegen zu müssen. Bis auf weiteres sind daher Rettungswesten im Renn-Einer, Renn-Zweier bzw. Doppelzweier und beim Steuern von Rennbooten zu tragen.
Der Deutsche Ruderverband (DRV) hat in seiner Sicherheitsrichtlinie noch einmal wesentliche Empfehlungen und Hinweise zusammengefasst. Bitte beachtet auch diese Hinweise und Empfehlungen.

Die kühleren Temperaturen haben auch die Nahrungssuche der mittlerweile an der Weser ansässigen Biber intensiviert. Deutliche Spuren sind derzeit in der Ohrkurve und in Tündern sichtbar.
