Offene Deutsche Masters-Meisterschaften
Drei Wochen nach den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften war vergangenes Wochenende die nächste große Meisterschaftsregatta zu Gast auf dem Elfrather See in Krefeld. Bei hohen Temperaturen um die 30 Grad wurden in verschiedenen Boots- und Altersklassen über 1.000 Meter um die Deutschen Meistertitel gekämpft. Die besondere Mischung aus erfahrenen Masters, ambitionierten Studierenden und leistungsstarken Senior*innen machte die Triple-Meisterschaften erneut zu einem vielseitigen und lebendigen Ruderereignis im nationalen Regattakalender.
Der RV Weser Hameln wurde von Dirk Schünemann und Anne Gerlach vertreten, die beide eine Silbermedaille erruderten.
Anne in einer neu gebildeten Renngemeinschaft mit Ruderinnen aus Hannover, Göttingen, Kassel, Lübeck, Lauenburg und Hamm im Achter mit Steuerfrau der Altersklasse C (MDA 43 Jahre) und Dirk in Renngemeinschaft mit Hamburg, Hoya und Oldenburg im Doppelvierer Altersklasse F (MDA 60 Jahre).
Es ging jeweils gegen bereits von anderen Regatten bekannte Ruderinnen und Ruderer, die auf den letzten Streckenviertel ihre Klasse ausspielten und jeweils den Sieg ins Ziel fuhren.
Während die Frauen mit ihrem Rennen sehr zufrieden waren, haderten die Männer mit dem Rennverlauf. Für eine Stimmungsaufhellung sorgte dann die Aussage des mit einem Olympiasieger (1988) und einem Weltmeister (1985-1989) besetzten gegnerischen Doppelvierers, dass man sich unerwarteter Weise habe richtig anstrengen müssen.
Auch unsere für andere Vereine startenden Mitglieder waren nicht vollumfänglich zufrieden. Adrian Klingemann (Waginger RC) verpasste jeweils zweimal knapp das Finale und Jörg Spiegel (RAW Berlin) ruderte zwar im Achter und Vierer in die Medaillenränge, schrammte im Achter aber mit nur 1,28 Sekunden am Meistertitel vorbei.
Im Sinne von „nach der Regatta ist vor der Regatta“ geht es nun weiter mit dem Training für den Saisonhöhepunkt im September, die World Rowing Masters Regatta in Bled.
Bildquellen:
- ODMM26_Slider-RVW-Neu: RVW bzw. ein Mitglied