RBL-ACHTER ZUM SAISONSTART IN DUISBURG – DAS 10. RBL-JAHR

Achtung – Los! Zur Ruder-Bundesliga gehört der Sparkasse-Hameln-Weserbergland-8er, wie der Riemen zum Achter-Ruderer, wie das Wasser zum See, wie Adrenalin zur Sprintdistanz der Ruder-Bundesliga-Saison 2019.

In Zeiten, wo Zusagen unverbindlich werden, wo jeder immer nur zum eigenen Vorteil die nächsten Wochenenden plant, wo der Nachwuchs wegbleibt, um die Ära der älteren weiterzuführen, zeigt das Hamelner RBL-Team Disziplin und Teamgeist – stellt erneut einen Achter in der stärksten Sprintliga der Welt.

Eine Sprintliga, die sehr hochkarätig besetzt ist. Die Abgänge zu verzeichnen hat und dennoch von Ballungszentren profitiert. Mit dem „Emscher-Hammer“ und dem „Secuinfra Achter“ aus Rüdersdorf-Pirna gingen zwei Achter der ersten Stunde der RBL verloren. Der Nachwuchs blieb leider aus. Auch der „Köpenick-Achter“ aus Berlin hat sich leider aufgelöst. Einzelne Athleten komplettieren fortan das Team der „Hauptstadtsprinter DWB Holding-Berlin“. Zurück nach einjähriger Abstinenz sind der starke Frankfurter Germania Achter, der Achter des Crefelder Ruder-Clubs. Ebenfalls zum Starterfeld zählen viele Bekannte aus dem Vorjahr – mitten drin, zwischen den Ballungsgebieten Berlin und Mühlheim, Bremen und Dresden, Crefeld und Lübeck: der Achter aus Hameln. Bodenständig und bereit für eine Saison, die wahrlich nicht einfach wird.

Trainer Christian Wellhausen zum Ligaauftakt: „Wir konnten in diesem Jahr hervorragend in das Jahr starten. Selten war das Team in der Winterpause so motiviert, gemeinsam noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren, um die Stadt Hameln und den Ruderverein erneut zu repräsentieren. Jetzt hoffen wir natürlich, dass sich das Training auszahlt – wenngleich die Konkurrenz Jahr für Jahr an Qualität gewinnt und nur Wimpernschläge über Sieg und Niederlage entscheiden.“ Teamkapitän Lars Adomat ordnet die Saisonziele ein: „Wie im Vorjahr gehen wir nicht von einem Podiumsplatz aus, sind uns aber sicher, dass wir alles getan haben, was als Training möglich war. Mit den Metropolen personell zu bestehen, ist immer wieder eine Herausforderung.“ Viele Wochenenden hat der aktive RBL-Kader des Rudervereins „Weser“ von 1885 e.V. Hameln investiert, um optimal vorbereitet zu sein.

Neben der Teamleitung um Lars Adomat bilden Schlagmann Thore Wessel, Nils Hawranke, Ronald Bakker, Nick Armgardt und Jonathan Schlösser auf Backbord und Roelof Bakker, Christopher Winnefeld, Jasper Scheel, Eike Brockmann, Florian Wissel, Moritz Quast, Emre Tas und Niklas Hölscher auf Steuerbord den Kader. An den Steuerseilen komplettieren Nora Marx, Merle Wessel und Mareike Adomat die Mannschaft. Pressesprecher Florian Höltje steht in diesem Jahr abermals für alle Rückfragen zur Verfügung.

Die Saison ist aus Hamelner Sicht mit dankbaren Regattaorten versehen. Zum Auftakt geht es bereits am Wochenende (11.05.) nach Duisburg zur renommierten internationalen Wedau Regatta, wo sich die Ruderbundesliga in das Wettkampfgeschehen einreiht und zusätzliche Anreize für Zuschauer und Fans setzt. Am 13.07. geht es ins benachbarte Minden aufs Wasserstraßenkreuz – mit dankbar kurzer Anreise. Ebenso ist der Renntag im Rahmen des Maschsee-Festes am 03.08. in Hannover für alle Hamelner nur ein Sprung weit entfernt. Wer Flutlicht-Rudern live erleben will, ist in Leipzig (17.08.) wieder gut beraten. Ehe die Saison in Münster (07.09.) mit ebenfalls kurzer Anreise endet. Für alle Hamelner sehr erfreulich: diese Saison lädt zum Mitfiebern ein – nicht nur vor dem Livestream – vor Ort.

Warum weiß Schlagmann Thore Wessel: „2019 wollen wir es nochmal wissen. Und das weiß auch die Liga: Hameln darf man nie unterschätzen!“