Ab in die Top 8 – Erfolgreicher 3. RBL-Renntag in Minden

Der 3. Ruder-Bundesliga-Renntag auf der „Melitta Wasserstraßenkreuz-Arena“ in Minden endet für den Sparkasse-Hameln-Weserbergland-8er mit einem überaus zufriedenstellenden 8. Platz. Die Hamelner Rudercrew von Trainer Christian Wellhausen bringt die eigene Physis gewinnbringend aufs Wasser und belohnt starke Rennen so mit einer einstelligen Platzierung im vorderen Mittelfeld.

„Da hat alles gepasst, mehr geht nicht“, resümieren Fabian Schönhütte, Co-Kapitän Emre Tas und Roelof Bakker bereits nach dem gewonnenen Achtelfinale gegen den Hanauer Sportstadtachter. Diese Leistung mussten und wussten sie zu bestätigen, denn sowohl im Zeitlauf zuvor als auch den Finalläufen im Anschluss warteten dicke Brocken auf die Jungs von der Weser. Schon im Zeitrennen mussten sich die Hamelner gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Münster beweisen, im Viertelfinale dann erneut. Über die Zeit qualifizierte sich das Team rund um Steuerfrau Mareike Adomat für ein Rennen gegen den Tabellensechsten aus Berlin, ehe im Finale um Platz 7 und 8 die Lokalmatadoren aus Minden warteten.

Christian Wellhausen: „Das haben die Jungs gut gemacht. Sind immer drangeblieben und haben stets das rausgeholt, was möglich war. Damit können wir absolut zufrieden sein.“ Das dran bleiben wichtig ist, zeigt der Blick auf das ausgeklügelte K.O.-System der Ruder-Bundesliga. Gerade die Zeiten in den geruderten Achtel- und Viertelfinals entscheiden, ob ein Team in die zweite Tabellenhälfte durchgereicht wird oder sich in der ersten Tabellenhälfte festsetzt.

Der Blick auf die Tabelle nach Minden zeigt, dass bei konstanter Leistung der anvisierte Top-10-Platz zum Saisonende weiterhin realistisch ist. Und es bleibt spannend: Gießen liegt aktuell mit einem Punkt auf Platz 9 vor den Hamelnern (28 Punkte) auf Platz 10, dicht gefolgt von Minden (27 Punkte).

Für Hameln waren neben Steuerfrau Mareike Adomat am Start: Emre Tas, Jonas Kell, Florian Wissel, Christopher Winnefeld, Eric Marten Edler, Thore Wessel, Fabian Schönhütte, Roelof Bakker, Nick Armgardt, Niklas Hölscher, Lars Wessel und Jonas-Maximilian Schleumer.

Weiter geht es am 3.09. auf dem Elfrather See in Krefeld zum 4. Lauf der Ruder-Bundesliga-Saison 2022, ehe das Finale auf der Binnenalster am 17.09. in Hamburg stattfindet.

Näher dran geht nicht – 3. RBL-Renntag in Minden

Näher dran geht nicht: Ein wahres Highlight für Bundesliga-Ruderer, Fans und Sportbegeisterte der Region steht vor der Tür. Wer Spitzensport live und hautnah miterleben will, für den oder die führt am morgigen Samstag kein Weg am 3. Ruder-Bundesliga-Renntag in Minden auf dem Wasserstraßenkreuz vorbei. Nirgendwo sonst können Fans näher dran sein. Nirgendwo sonst ist es zugleich so schwer, Schweiß- von Wasserspritzern zu unterscheiden.

Näher dran bedeutet in Minden, dass die Breite der Strecke kürzer ist als die Länge eines Achters. Genau gesagt, gut fünf Meter weniger Streckenbreite als eine Bootslänge. Die Regattastrecke Wasserstraßen-Kreuz (Mittellandkanal) verspricht neben haarsträubenden und nervenaufreibenden Rennen in unmittelbarer Zuschauernähe, für alle Hamelner auch eine besonders einfache und schnelle Anreise aus Hameln (lediglich 45 Auto-Minuten Entfernung). Es ist eine Einladung für alle Sportfans, wie auf dem Silbertablett serviert. Der Zeitlauf für den Sparkasse-Hameln-Weserbergland-8er beginnt um 9:27 Uhr. Die Ausscheidungsläufe beginnen mit den Achtelfinals etwa um 11:00 Uhr, ehe im Zweistunden-Takt die Finals ab 16:30 Uhr starten.

Mit dabei, Hamelns einziges Bundesliga-Team, der Sparkasse-Hameln-Weserbergland-8er des RV „Weser“ Hameln. Das Team von Trainer Christian Wellhausen arbeitet an der Festigung der Top10-Platzierung und rechnet sich bei kurzer Anreise gute Chancen aus, in der Enge der Wasserbrücke und der etwas längeren Sprintstrecke, die eigene Physis gewinnbringend einzusetzen.

Für Hameln sind in Minden im Einsatz: Emre Tas, Jonas Kell, Florian Wissel, Christopher Winnefeld, Eric Marten Edler, Thore Wessel, Fabian Schönhütte, Roelof Bakker, Nick Armgardt, Niklas Hölscher, Lars Wessel und Jonas-Maximilian Schleumer und Steuerfrau Mareike Adomat.

Hochspannung und Nervenkitzel sind in Minden garantiert. Nirgends sonst kann ein Zuschauer den Duellen der stärksten Sprint-Achter der Welt so nah kommen, wie auf dem Wasserstraßenkreuz in Minden.

Alle Infos zur Regatta inkl. Zeit- und Lageplan: www.starkschnellgut.de. Wer den Weg nicht nach Minden findet sei gewiss, dass ihm oder ihr eine Sportveranstaltung mit Gänsehautgarantie entgeht.

Zwischenziel erreicht: Top 10 – 2. RBL-RENNTAG 2022 IN BERLIN

Der 2. Renntag der Ruder-Bundesliga-Saison 2022 im Tegeler Hafen bringt dem Sparkasse-Hameln-Weserbergland-Achter die erhoffte Top10-Platzierung. Damit sichert sich die Crew von Trainer Christian Wellhausen kurz vorm Saisonmittelpunkt in Minden (06.08.) den 10. Tabellenrang.

Bereits morgens um 7:00 Uhr bestritt die Hamelner Crew die erste Rudereinheit in Vorbereitung auf den Zeitlauf. Im direkten Duell mit Hannover hatte die angereiste Crew um Steuerfrau Mareike Adomat, Emre Tas, Thore Wessel, Roelof Bakker, Fabian Schönhütte, Eric Edler, Florian Wissel, Nick Armgardt, Lars Wessel, Jonas Kell und Niklas Hölscher das Nachsehen und blickte auf einen zunächst tristen 13. Platz.

Im darauffolgenden Duell gegen Hamburg hatten die Hamelner erneut das Nachsehen, ehe sie zum wichtigen Viertelfinale zeigen konnten, was in ihnen steckt. Thore Wessel erklärt den Ergebnisverlauf des Tages wie folgt: „Die morgendlichen Bedingungen haben uns vor dem Zeitlauf irgendwie irritiert. Da war die Konzentration wieder nicht ganz da und der Kopf etwas blockiert.“ „Wir wussten nach dem Zeitlauf bereits, dass mehr drin sein muss und das wollten wir unbedingt zeigen. Das ist uns dann zum Glück auch gelungen“, ergänzt Emre Tas.

Und wie das gelang: Mit knapp über einer Sekunde Vorsprung (56,0 sec) setzten sich die Hamelner Bundesliga-Ruderer auf der 350 Meter langen Sprintstrecke gegen den Leipzig-Achter (57,2 sec) durch. Auch im Halbfinale gegen den Germania-Achter aus Frankfurt konnte sich die Hamelner Crew mit einem Vorsprung von 0,75 Sekunden behaupten. Ebenso ließen sie die Berliner in einem packenden Finale durch einen starken Endspurt kurz um ihren Sieg zittern, wenngleich es am Ende mit 0,49 Sekunden Rückstand nicht ganz für den Sieg reichte.

Damit war die angepeilte Top10-Platzierung erreicht. Zum einen punktuell in Berlin, zum anderen in der Tabelle. So blickt Trainer Christian Wellhausen optimistisch voraus: „Die Leistungsdichte der Bundesliga ist auch in Berlin weiterhin bemerkenswert. Es bestätigt sich in Berlin in den Zeitläufen, dass zwischen Platz 6 (55,45 sec) und Platz 13 (56,49 sec) nur eine gute Sekunde liegt. Das gibt uns Auftrieb und zeigt uns, dass wir an einem guten Tag weit nach vorn Fahren und die Konkurrenz ärgern können.“

Weiter geht es mit dem Saisonmittelpunkt auf dem Wasserstraßenkreuz in Minden am 6. August.

Angriff auf die Top 10 – 2. Renntag der RBL in Berlin

Der 2. Renntag der Ruder-Bundesliga-Saison 2022 steht unmittelbar bevor. Am bevorstehenden Samstag, den 16.07., macht das Feld der schnellsten Sprintachter der Bundesrepublik Halt in Berlin-Tegel. Genau hier will der Sparkasse-Hameln-Weserbergland-Achter nach der komplizierten Saisonvorbereitung mindestens einen Platz im Vergleich zum Saisonstart gut machen. Stellt sich also die Frage: Achtung – los – Top 10?

Vom Saisonauftakt in Kassel brachte die Hamelner Bundesligamannschaft den 11. Platz zufrieden von der Fulda zurück an die heimische Weser – darüber hinaus aber auch vor allem die Erkenntnis: „Da geht noch mehr!“ Die aktuell starke Physis der Hamelner brachte Bundesliga-Kommentatoren-Legende Jan Czichy in Kassel bereits treffend auf den Punkt: „Wenn man die Hamelner so sieht an Land, das ist schon beeindruckend, was die so mitzubringen haben!“

Co-Schlagmann und Co-Teamkapitän Emre Tas lässt nicht zuletzt genau diese starke physische Verfassung seiner Ruderkameraden optimistisch auf die Aufgabe in Berlin blicken: „Wir haben es seit Kassel geschafft öfter aufs Wasser zu gehen und zugleich intensiver an unserer Technik zu arbeiten. Das bringt uns hoffentlich die entscheidenden Zentimeter nach vorn, gibt uns aber vor allem auch für Berlin zusätzliche Sicherheit.“

Am Samstag liegt es neben Emre Tas genauso an Thore Wessel, Roelof Bakker, Fabian Schönhütte, Eric Edler, Florian Wissel, Nick Armgardt, Lars Wessel, Jonas Kell und Niklas Hölscher diesen ersten Feinschliff von Trainer Christian Wellhausen aufs Wasser zu bringen. Die Spur im Tegeler Hafen hält Steuerfrau Mareike Adomat.

Höllenhitze und Luft nach oben – 1. RBL-Renntag 2022 in Kassel

Bei höllischen 36° Celsius an der Regattastrecke auf der Fulda kämpft sich der Sparkasse-Hameln-Weserbergland-Achter beim Saisonauftakt in Kassel ins Mittelfeld. Dabei bekräftigt die Mannschaft von Trainer Christian Wellhausen ihre gute körperliche Verfassung und lässt erkennen: da geht noch mehr und da haben wir noch Luft nach oben.

In Kassel erkämpfte sich die Hamelner Crew um Steuerfrau Julia Klemm in der 18 Boote starken 1. Liga den 11. Platz. Bei zermürbenden Temperaturen jenseits der 30 Grad-Marke ruderten sich Thore Wessel, Maximilian Gümpel, Roelof Bakker, Nick Armgardt, Eric Edler, Florian Wissel, Emre Tas, Fabian Schönhütte, Niklas Hölscher und Christopher Winnefeld ins erwartete Mittelfeld.

Die auf den Schlagpositionen eingesetzten Ruderer Maximilian Gümpel und Emre Tas resümierten den Renntag dabei einstimmig: „Die Temperaturen waren brutal. Aber wir haben gemerkt: physisch sind wir in guter Verfassung. Da geht diese Saison noch was, vielleicht auch, wenn man sich nicht nach jedem Rennen im Wasser abkühlen muss, um wieder klarzukommen.“ Das weiß auch Trainer Christian Wellhausen beim Blick auf die geruderten Zeiten des Bundesligafeldes: „Von Platz 3 bis Platz 14 liegen alle Achter innerhalb von nur einer Sekunde. Da erkennt man die Leistungsdichte der Ruder-Bundesliga. Dies zeigt uns aber zugleich, dass da im Saisonverlauf für uns noch mehr drin sein kann.“

Dass das Hamelner RBL-Team nach zwei jähriger RBL-Pause diese Saison die Tabelle durchwürfeln kann, zeigt wiederum der Blick auf die einzelnen Rennen: auf die viertschnellste Zeit in den Zeitläufen folgte, gegen die starke Frankfurter Germania nur ein Hauch Rückstand von nur 0,33 Sekunden im Achterfinale. Im darauffolgenden Viertelfinale erruderten sich die Hamelner Ruderrecken dann auf der nur 350-Meter langen und von der Strömung begünstigten Sprintstrecke (49,02 Sekunden) über 2 Sekunden Vorsprung gegenüber dem heimischen Kasseler Achter (51,31 Sekunden). Während sich gegen Mainz im Halbfinale die fehlenden gemeinsamen Wassereinheiten bemerkbar machten, fiel das Finalrennen um den 11. Platz letztlich wieder zugunsten der Hamelner aus.

„Da war trotz der Hitze viel Spaß dabei. Die Jungs haben Lust auf mehr!“, ergänzt Wellhausen. „Vermutlich hat der Auftakt genau das richtige Ergebnis als Anstoß zur Intensivierung der gemeinsamen Wassereinheiten gebracht. Körperlich sind wir im oberen Mittelfeld eindeutig dabei. Wenn wir jetzt noch bestimmte technische Themen ausmerzen können, lässt sich diese Saison noch der eine oder andere Coup erwarten.

Weiter geht es beim nächsten Renntag am 16. Juli in Berlin-Tegel.

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