Dem K.o.-System Tribut gezollt – trotz 4 Siegen, nur Platz 13

Minden/Hameln – Beim „Melitta Renntag“ auf dem Wasserstraßenkreuz im benachbarten Minden bestimmt eine Unkonzentriertheit im Achtelfinale die maximal-mögliche Tagesplatzierung. Mit 4 von 5 souverän gewonnenen Rennen untermauern die Hamelner Bundesliga-Ruderer ihre gute körperliche Verfassung und bewiesen ihren Anspruch auf eine Platzierung im Mittelfeld der 1. Bundesliga der Männer.

„Rang 11“ liest sich die Platzierung des Sparkasse-Hameln-Weserbergland-8ers nach dem zweiten Renntag. Nach 4 Siegen auf dem Wasserstraßenkreuz hätte diese Platzierung durchaus einstellig sein können, so Teamkapitän Lars Adomat: „Tja, 4 von 5 Rennen gewonnen, Achtelfinale verloren, Rang 13. Dafür können wir uns nichts kaufen, aber das ist eben auch der Reiz der RBL. Da musst du in jedem Rennen voll da sein.“ Wo die Hamelner Ruderer im Achtelfinale gedanklich waren, weiß Schlagmann Thore Wessel: „Der Start war nicht optimal, dann merken wir plötzlich, dass wir hinten liegen und werden nervös. Das passiert mal, in Minden aber eindeutig zum falschen Zeitpunkt.“ Adomat ergänzt: „Schwamm drüber. Mit vier klaren Siegen können wir mit breiter Brust am ersten Augustwochenende nach Hannover fahren.“

Auch Trainer Christian Wellhausen hatte nichts weiter zu beanstanden und blickt auf einen unterm Strich gelungenen Renntag. Den Fokus wird er in der verbleibenden gemeinsamen Trainingseinheit auf die Startphasen setzen, um auch die kleinste Unkonzentriertheit auszumerzen und dann in Hannover auch im Achtelfinale ‚voll da‘ zu sein.

In Minden für Hameln dabei: Schlagmann Thore Wessel, Ronald Bakker, Maximilian Gümpel, Jonathan Schlösser, Nick Armgardt, Roloef Bakker, Eike Brockmann, Lars Adomat, Christopher Winnefeld, Florian Wissel, Niklas Hölscher und Emre Tas. An den Steuerseilen hielt Mareike Adomat die Spur.

Die Zuschauer standen hautnah auf der rund 1 Meter hohen Kaimauer daneben und sorgten für eine einzigartige Atmosphäre. Nervenkitzel und Hochspannung waren in allen Rennen zu spüren. Diese Spannung gibt es am 3.8. in Hannover wieder zu spüren, wenn es beim TÜV Renntag wieder heißt: „Achtung, los!“