Herbstwanderfahrt auf Fulda und Weser

Mitte Oktober zeigen sich die heimischen Wälder in den schönsten Farben. Das enge Fuldatal, zuletzt angrenzend an den Kaufunger und den Reinhardswald, und der Oberlauf der Weser sind da besonders reizvoll. Die Landschaft strahlt Ruhe und Naturbelassenheit aus, nur selten stört der Autoverkehr das Gefühl der Einsamkeit. Durch den niedrigen Wasserstand lagen auch die Motorboote an der Kette.

Doch der Reihe nach: Bei der RG Kassel durften wir einen sportlichen C-Achter probefahren. Dann ging es durch die Fuldaaue vorbei an der großen Spitzhacke von 1968 zur Baustelle der Kasseler Stadtschleuse. Das Umtragen wurde die größte sportliche Herausforderung auf dieser Etappe. Alle anderen automatischen Fuldaschleusen waren gut zu bedienen und relativ zügig zu passieren.

Am Samstag ging es von Münden nach Karlshafen. Mittags konnten sich Leib und Seele im Kloster Bursfelde und der benachbarten „Klostermühle“ erquicken. 900 Jahre Geschichte blicken von den romanischen Gewölben auf den Wanderer herab, strahlen Ernsthaftigkeit, Kraft und Gelassenheit aus.

Karlshafen hat mit großem Aufwand den Stadthafen mit der Schleuse zur Weser instand gesetzt. Die Einfahrt in den historischen Hafen und das Festmachen auf der Rathausseite lohnen sich! Ein paar Schritte weiter empfiehlt sich der „Hessische Hof“ als gastliches Quartier mit guter Küche.

Am Sonntag wurde es noch richtig sonnig und warm. Das Gruppenbild zeigt im Hintergrund die Porzellanmanufaktur Fürstenberg.

Danke an alle 15 Teilnehmer für eine schöne und erholsame Fahrt!

                                                                                    Christoph Garbe

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