Sprint zu Gold und Bronze

Am Wochenende haben die 30. Deutschen Sprintmeisterschaften auf der Ruhr in Essen-Kettwig stattgefunden. Der Veranstalter richtete im Rahmen seines 120 jährigen Vereinsjubiläums die Meisterschaften zum vierten Mal aus.

Das Trainerteam Jonathan Schlösser, Maximilian Baukmeier und Christian Wellhausen hatte die vier Hamelner Boote in den vergangenen Wochen gut auf den Sprint über 350 Meter vorbereitet.

Gold für den B-Doppelvierer
Mit großen Selbstbewusstsein nach ihrem Sieg beim Hannoveraner Herbstsprint war der junge Doppelvierer mit Till Clodius, Birger Günter, Leo Lüthe, Leon Juretzki und Steuerfrau Julika van Cattenburg nach Kettwig gereist und zunächst umso enttäuschter, am Freitag den direkten Finaleinzug um nur 7Hunderstel Sekunden verpasst zu haben. Sonntagmorgen sicherte sich die Mannschaft mit dem Sieg im Hoffnungslauf den Startplatz und erreichte damit ihr Minimalziel. Im Finale zeigten sie es dann den Gegnern aus Nürtingen, Pirna, Berlin und Essen und ruderten mit über 1 Sekunde Vorsprung als Erste über die Ziellinie.

Bronze für den Titelverteidiger im Männer Vierer mit Steuerperson
Deutlich knapper war die Entscheidung bei den Männern im Vierer mit Steuermann, bei der die ersten drei Boote innerhalb von einer Sekunde ins Ziel kamen. Und es lange nicht klar war, wer hinter dem neuen Meister Osnabrück Zweiter und Dritter war. Der Hamelner Titelverteidiger ging in der auf zwei Positionen veränderten Besetzung Schlagmann Thore Wessel, Fabian Schönhütte, Eric Edler und Florian Wissel mit Steuermann Noel Streuber an den Start und gewann am Ende hinter Krefeld die Bronzemedaille.

Vierte Plätze für den B-Junioren-Achter und Männer-Zweier
Besonders gespannt war Trainingsleiter Jonathan Schlösser auf den B-Junioren-Achter. Die Mannschaft, Tjark Hühne, Jork Liam Wiese, Leonard Paul Sawitzki, Lasse Jentsch, Till Clodius, Birger Günter, Leo Lüthe, Leon Juretzki und Kaja Schedlitzki am Steuer, ging mit viel Vorfreude in den Wettkampf und qualifizierte sich ebenfalls über den Hoffnungslauf für das Finale. Das Rennen wurde unter Flutlicht ausgetragen. In der besonderen Atmosphäre ruderte die noch junge Mannschaft knapp hinter den Drittplatzierten und deutlich vor dem Fünften auf Platz Vier.

Ebenfalls auf Platz Vier endete das Rennen der Routiniers Maximilian Gümpel und Niklas Hölscher, die im Zweier nach ihrem Titelgewinn 2024 erneut in die Medaillenränge fahren wollten, und Ihre Ambitionen durch einen deutlichen Vorlaufsieg gezeigt hatten. Bis zur 300 Metermarke lief das Rennen wie geplant. Ein „Krebs“ brachte die Beiden aus dem Takt und die starke Konkurrenz aus Münster, Frankfurt und Mühlheim nutzte die Chance und zog vorbei. Enttäuschung und Ärger bei Athleten und Trainer Christian Wellhausen war zunächst groß.

Die Fans an der Strecke und vor den Bildschirmen freuten sich über die gezeigten Leistungen und zollten allen Beteiligten ihren Respekt, den RV Weser Hameln wieder bei den Sprintmeisterschaften so gut vertreten zu haben.

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