Motivierendes Auftaktergebnis in Frankfurt – Jetzt heißt es Dranbleiben! (Autor: Florian Höltje)

Zum Ruder-Bundesliga-Auftakt 2018 sortiert sich der Sparkasse-Hameln-Weserbergland-8er im unteren Mittelfeld ein. Die Zeiten der Finalläufe zeigen dennoch, dass die Ruderer des RVW gut in Form sind und sich für die restliche Saison noch mehr als den 13. Platz versprechen dürfen.

5 Rennen und 3 Siege schlagen sich am Ende des 1. Renntags für das Hamelner-Bundesliga-Team im 13. Tabellenplatz zu Buche. Ein Tabellenplatz, welcher so noch nicht in Stein gemeißelt ist. „Im Zeitrennen waren wir zu verkrampft und konnten das gute Gefühl aus der Vorbereitung nicht umsetzen und im Achtelfinale gegen den starken Vorjahresrivalen Witten kamen wir leider auch nicht auf Touren, sodass ab Dato nur noch der 13. Platz drin war“, blickt Teamkapitän Lars Adomat auf die ersten Rennen. Denn dann sollte die Unsicherheit im Material ihren Meister finden. Im ebenfalls wichtigen Viertelfinale riss auf etwa halber Strecke der Klemmring von Bugmann Eike Brockmann: „Sowas hab ich noch nie erlebt, aber zum Glück war nicht mehr passiert und wir konnten den Schaden ohne Rückstände wieder beheben.“ Ohne Druck auf dem Blatt ging deshalb zwar auch das Viertelfinale verloren, jedoch retteten die Ruderer im Sparkasse-Hameln-Weserbergland-8er den versöhnlichen 13. Platz.

Trainer Christian Wellhausen gibt sich trotz Optimismus zwiegespalten: „Wenn nicht erst der halbe Renntag verstreicht, ehe wir auf Touren kommen, können wir definitiv in die Top10 fahren. Das Malheur im Viertelfinale sollte auch nicht wieder vorkommen. Die letzten zwei Finalrennen waren dann aber nochmal ein Augenschmaus, der zeigt, was in uns steckt. Jetzt müssen wir weiter mobilisieren und die Ruderer in Hameln sammeln, um dranzubleiben!“

Dranbleiben ist das richtige Stichwort. Mit 58.00 Sekunden im Ziel ruderten die Hamelner im Finale die fünfschnellste Zeit. Wenn nun die Konstanz hinzukommt, sollten die Ruderer im „roten“ Achter der Hamelner Sparkassen sich im Mittelfeld platzieren können. Im Boot saßen in Frankfurt für Hameln: Roelof Bakker, Ronald Bakker, Eike Brockmann, Henrik Burgdorf, Maximilian Gümpel, Moritz Quast, Jonathan Schlösser, Fabian Schönhütte, Thore Wessel, Christopher Winnefeld, Nils Hawranke, Niklas Hölscher und Steuerfrau Merle Wessel.

Die Hamelner nehmen die nötige Motivation für den nächsten Renntag in Brandenburg mit, wenn wieder das Startsignal ertönt. Dann, wenn sich die angespannten Muskeln wieder auf den Armen der Ruderer abzeichnen. Wenn das Adrenalin durch die Adern schießt. Wenn Anfeuerungsrufe der Steuerleute die klirrenden Lautsprecherdurchsagen und Beats durchbrechen und 45 Ruderschläge bis ins Ziel für reine Gänsehaut bei den Zuschauern sorgen! Das ist Ruder-Bundesliga, das muss man gesehen haben. Für Ihren Kalender bedeutet das – schnell die verbleibenden Renntag der Saison vormerken und Spitzensport miterleben:

09.06.2018 – 2. Renntag in Werder/Havel
14.07.2018 – 3. Renntag in Minden/Wasserstraßenkreuz
18.08.2018 – 4. Renntag in Leipzig/Elsterflutbett
08.09.2018 – 5. Renntag in Bad Waldsee/Stadtsee