Form bestätigt – RBL-Achter erkämpft Platz 7 in Leipzig

SPKHW 8er Hannover 2019

„Das macht einfach nur Spaß. Ich denke, wir haben unsere Leistung sprechen lassen. Wir können stolz auf uns sein“, kommentiert Teamkapitän Lars Adomat, die Zufriedenheit in Gesicht geschrieben, die errungene siebte Tagesplatzierung in der Leipziger Elsterflutbett-Arena. Mit dem siebten Platz rückt der Sparkasse-Hameln-Weserbergland-8er zugleich auf den 8. Tabellenplatz vor und hat vor dem letzten Renntag in Münster nun sieben Punkte Vorsprung auf den Crefelder Ruder-Club, der mit 33 Zählern aktuell auf Platz 10 rangiert.

Im Gespräch mit Trainer Christian Wellhausen sind Schlagmann Thore Wessel und Emre Tas sich einig: „Die nächsten zwei Wochen werden wir nochmal nutzen, um beim Finale am 7. September in Münster, hellwach zu sein. Jetzt wollen wir die einstellige Tabellenplatzierung.“ Nur ein verkorkster Renntag, wie der der Bremer oder Hannoveraner in Leipzig, kann die Hamelner Ruderrecken noch auf die zweitstelligen Plätze durchrutschen lassen. Trainer Wellhausen mahnt zur Vorsicht: „Das falsche Rennen zu verlieren, geht schneller, als man denkt. Jedoch trägt die akribische Arbeit im Training während der Renntage Früchte und zum Saisonabschluss wollen wir genau jene ernten.“

In Leipzig war die Punkteausbeute mit 12 Punkten auf jeden FAll ertragsreich. So konnten Zeiten und Rennen des roten Sparkasse-Hameln-Weserbergland-Achters Fans vor Ort und vor den Bilderschirmen daheim begeistern: Auftakt mit der fünfschnellsten Zeit im Time Trial, Achtelfinalsieg mit einer halben Sekunde Vorsprung auf Mainz, nur 0,49 Sekunden hinter Dauersieger 2019 und amtierendem Tabellenführer Berlin, bittere 0,02 Sekunden im Halbfinale hinter Wetzlar und ein souveräner Sieg gegen bemühte Crefelder. Das Finale in Münster kann kommen!

In Leipzig hatte Steuerfrau Mareike Adomat im Boot das Sagen. Die Ruderer um Schlagmann Thore Wessel, Teamkapitän Lars Adomat, Roelof und Ronald Bakker, Maximilian Gümpel, Nick Armgardt, Eike Brockmann, Christopher Winnefeld, Florian Wissel, Niklas Hölscher, Emre Tas und Jonas Kell bewiesen, dass die Rechnung ohne Hameln nicht aufgeht.

Münster ist aus Hameln kein Katzensprung, aber gut erreichbar und für Sportfans aus der Region am 7. September definitiv eine Reise wert.

Schlag auf Schlag, Tag und Nacht – RBL macht Station in Leipzig – 25.000 Zuschauer erwartet

SPKHW 8er Hannover 2019

Knapp zwei Wochen ist es nun her, als der Sparkasse-Hameln-Weserbergland-Achter auf dem Maschsee in Hannover den historisch-besten 6. Platz erkämpfte und die deutsche Sprintelite in der Ruder-Bundesliga (RBL) ordentlich aufmischte. Nur 14 Tage später macht der Ligazirkus Station im Freistaat Sachsen, wo sich Deutschlands Sprintachter am vorletzten Renntag Schlag auf Schlag miteinander messen werden.

Nach den großen Erfolgen der letzten vier Jahre gastiert die RBL also auch in diesem Jahr in Leipzig. Der „PLANAT RENNTAG“ wird erneut in das „Leipziger Wasserfest“ eingebunden, zudem über 25.000 Besucher erwartet werden. Für Zuschauer und Fans das Besondere: in Leipzig startet der Renntag erst in den Mittagsstunden, ehe die Finalentscheidungen in den Abendstunden in der der von 14 Flutlichtmasten hell erleuchteten „Elsterflutbett-Arena“ stattfinden.

Das Trainingskonzept vor Hannover hatte sich bewährt. Trainer Christian Wellhausen führte nach dem 6. Platz in Vorbereitung auf Leipzig intensive Gespräche mit den einzelnen Teammitgliedern und setzte im Training erneut klare Akzente, ganz nach dem Motto – Fordern und Fördern. „Das war schon intensiv. Da musst du eine Pferdelunge haben, um nicht schon nach dem dritten Trainingsbaustein abzuwinken“, bestätigt Roelof Bakker die Trainingsintensität. „Auch wenn sie ganz schön am Pumpen waren, bin ich mir sicher, dass wir mit der Vorbereitung unseren Kontrahenten auch in Leipzig hier und dort die Suppe versalzen können. Dass das Ergebnis in Hannover ein Motivationsschub war, steht gar nicht zur Debatte, aber ohne die nötige Konzentration wirst du in der RBL in Augenblicken bestraft und auf die Plätze verwiesen!“

Im Hamelner Boot hat Steuerfrau Mareike Adomat das Sagen. Die Ruderer um Schlagmann, Thore Wessel, Teamkapitän Lars Adomat, Roelof und Ronald Bakker, Maximilian Gümpel, Nick Armgardt, Eike Brockmann, Christopher Winnefeld, Florian Wissel, Niklas Hölscher, Emre Tass und Jonas Kell sorgen für den nötigen Vortrieb.

Hamelner RBL-Fans, die leider ihre Mannschaften vor Ort nicht unterstützen können, haben die Möglichkeit die Rennen ab dem Achtelfinale (16 Uhr) im Internet live auf https://sportdeutschland.tv/rudern mit zu verfolgen. Schon jetzt freut sich das Netz auf Live-Bilder vom Ufer, aus der Luft und dem Boot! Mit dem Zeitfahren wird der Renntag am Samstag um 14:00 Uhr eröffnet. Über den Tag hinweg finden dann Achtel-, Viertel- und Halbfinalrennen statt, bevor in den Finals zwischen 20:30 Uhr und 21:30 Uhr die endgültigen Platzierungen ausgefahren werden. Wer den Weg an das Leipziger Elsterflutbett dennoch findet, kann sich auf zahlreichen Highlights auch noch spät in der Nacht freuen: Im Anschluss an die Siegerehrung schließt sich um 22:15 Uhr unter dem Motto: „FIRE & MAGIC“ eine Feuer-Wasser-Laser-Show an und rundet einen hoffentlich erfolgreichen Renntag stimmungsvoll ab. Der Eintritt ist für Zuschauer und Besucher frei.

RbL-Achter begeistert mit rang 6 in Hannover

Der Sparkasse-Hameln-Weserbergland-8er läuft in Hannover zur Höchstform auf und begeistert angereiste Hamelner Fans mit bestem Erstliga-Ergebnis seit Bundesliga-Teilnahme. Zugleich macht der Hamelner RBL-Achter einen Sprung in der Tabelle und belegt nach dem Renntag Platz 9, mit vier Zählern Vorsprung auf das Sprintteam aus Mühlheim.

In Minden wurden die Hamelner mit 4 von 5 Siegen durchs K.o-System mit Rang 13 geradezu bestraft. Hingegen war die Hamelner Achtercrew – am gestrigen Samstag bestehend aus Steuerfrau Merle Wessel, Schlagmann Thore Wessel, Ronald und Roelof Bakker, Maximilian Gümpel, Nick Armgardt, Eric Edler, Jonas Kell, Florian Wissel, Lars Adomat, Emre Tas, Eike Brockmann und Niklas Hölscher – zur richtigen Zeit hellwach und verwies die Konkurrenz auf die Plätze.

„Das ist ein sau-geiles Gefühl“, resümiert der für die Trainingskoordination verantwortliche Emre Tas den Renntag und ergänzt: „Dieses Jahr stimmt unser Konzept und unsere Einstellung zu 100%. Da hat unser Trainer einen großen Anteil dran, aber wenn nicht alle an einem Strang ziehen würden, wäre das Ergebnis ein anderes.“ Auch die kurzfristige Verpflichtung von Jonas Kell aufgrund des verletzungsbedingten Ausfalls von Christopher Winnefeld verunsicherte die Mannschaft nicht, im Gegenteil, sie zeigte den einzigartigen Teamgeist: „Hat Bock gemacht!“, merkte Kell nach dem gelungenen Renntag an.

Der bärenstarke Auftakt mit einem sehr guten Zeitlauf in der Zeit von 58,16 Sekunden und ein ebenso starkes Achtelfinale in 58,21 Sekunden gegen chancenlose Mainzer waren die Basis für dieses Jahresergebnis. Wenngleich das Nachsehen im Viertelfinale gegen Limburg die Chance auf eine noch höhere Platzierung verwehrte, kämpften sich die Hamelner gegen den Wurzen Achter in die Top 6. Nicht zuletzt auch dank des richtigen Trainingsschwerpunktes von Trainer Christian Wellhausen: „Die Jungs haben das Training 1 zu 1 umgesetzt und sich belohnt. Wir sind in einer guten Verfassung und freuen uns auf die Rennen in Leipzig und Münster, wo wie wieder angreifen werden, um dem einen oder anderen die Suppe zu versalzen!“

Grosse RBL-BÜHNE AM Wochenende – maschseefest trifft auf RUDER-BUNDESLIGA

Das Maschseefest in Hannover ist am Samstag die Bühne für den „TÜV Nord Renntag“ der Ruder-Bundesliga – mit dabei ist der Sparkasse-Hameln-Weserbergland-Achter.

Der Ligazirkus der 26 sprintstärksten Vereinsachter der Republik macht zum 3. Renntag der laufenden Ruder-Bundesliga-Saison Station in Hannover. Der „TÜV NORD“ feiert sein 150 Jähriges Firmenjubiläum und lädt als Hauptsponsor dieses Renntages zum Maschseefest ein. Im Rahmen dieses größten Volksfestes in Niedersachsen werden am kommenden Samstag, den 3. August zwischen 11:30 Uhr und 18:30 Uhr die Entscheidungen auf dem Maschsee vor tausenden von Zuschauern ausgetragen. 

Mit dem „Emscher-Hammer“ und dem „Secuinfra Achter“ aus Rüdersdorf-Pirna gingen zwei Achter der ersten Stunde der RBL verloren. Der Hamelner-Sparkassen-Achter bleibt in der Spur und kriegt in Hannover aufgrund des verletzungsbedingten Ausfall von RBL-Urgestein Christopher Winnefeld Unterstützung aus dem abgetretenen Emscher Hammer: Jonas Kell konnte kurzfristig verpflichtet werden.

Trainer Christian Wellhausen zur Ausgangssitution: „Wir hatten zwei hervorragende Renntage und sind gut in die Saison gekommen. Selbst, wenn die Platzierung der Leistung in Minden nicht gerecht wurde, konnten wir mit 4 von 5 Rennen dort ein gutes Gefühl ins Training mitnehmen und die Starts in harten Trainingseinheiten, die die Jungs bravurös meisterten, perfektionieren. Das kann sich sehen lassen.“ Das RBL-Team des Ruderverein „Weser“ von 1885 e.V. Hameln investiert viel, um optimal vorbereitet zu sein. „Verletzungen sind immer ein Rückschlag“, ergänzt Wellhausen, „man will eigentlich immer mit dem Team an den Start gehen, welches auch im Training glänzen konnte. Mit Jonas Kell haben wir aber natürlich einen hervorragenden Ersatz, der sich aufgrund seiner Erfahrung nahtlos ins Team eingliedern wird“. Auf Backbord sitzen damit Schlagmann Thore Wessel, Ronald Bakker, Maximilian Gümpel, Nick Armgardt und Eric Edler und auf Steuerbord Roelof Bakker, Jonas Kell, Florian Wissel, Moritz Quast, Emre Tas, Eike Brockmann und Niklas Hölscher für Hameln im Boot von Steuerfrau Merle Wessel.

In Hannover garantiert das erste Maschseefest-Wochenende Zuschauerandrang pur. Und macht die Reise an den Maschsee doppelt wertig. Die Anreise sollte aber wohl gewählt sein: aus Hameln ist die Anreise per ÖPNV zu empfehlen. Ab Springe kosten Tagestickets mit der GVH-App nur 4,40 EUR anstatt 8,60 EUR für 3 Zonen. Parkmöglichkeiten bietet ansonsten der Schützenplatz für alle Anreisenden.

Dem K.o.-System Tribut gezollt – trotz 4 Siegen, nur Platz 13

Minden/Hameln – Beim „Melitta Renntag“ auf dem Wasserstraßenkreuz im benachbarten Minden bestimmt eine Unkonzentriertheit im Achtelfinale die maximal-mögliche Tagesplatzierung. Mit 4 von 5 souverän gewonnenen Rennen untermauern die Hamelner Bundesliga-Ruderer ihre gute körperliche Verfassung und bewiesen ihren Anspruch auf eine Platzierung im Mittelfeld der 1. Bundesliga der Männer.

„Rang 11“ liest sich die Platzierung des Sparkasse-Hameln-Weserbergland-8ers nach dem zweiten Renntag. Nach 4 Siegen auf dem Wasserstraßenkreuz hätte diese Platzierung durchaus einstellig sein können, so Teamkapitän Lars Adomat: „Tja, 4 von 5 Rennen gewonnen, Achtelfinale verloren, Rang 13. Dafür können wir uns nichts kaufen, aber das ist eben auch der Reiz der RBL. Da musst du in jedem Rennen voll da sein.“ Wo die Hamelner Ruderer im Achtelfinale gedanklich waren, weiß Schlagmann Thore Wessel: „Der Start war nicht optimal, dann merken wir plötzlich, dass wir hinten liegen und werden nervös. Das passiert mal, in Minden aber eindeutig zum falschen Zeitpunkt.“ Adomat ergänzt: „Schwamm drüber. Mit vier klaren Siegen können wir mit breiter Brust am ersten Augustwochenende nach Hannover fahren.“

Auch Trainer Christian Wellhausen hatte nichts weiter zu beanstanden und blickt auf einen unterm Strich gelungenen Renntag. Den Fokus wird er in der verbleibenden gemeinsamen Trainingseinheit auf die Startphasen setzen, um auch die kleinste Unkonzentriertheit auszumerzen und dann in Hannover auch im Achtelfinale ‚voll da‘ zu sein.

In Minden für Hameln dabei: Schlagmann Thore Wessel, Ronald Bakker, Maximilian Gümpel, Jonathan Schlösser, Nick Armgardt, Roloef Bakker, Eike Brockmann, Lars Adomat, Christopher Winnefeld, Florian Wissel, Niklas Hölscher und Emre Tas. An den Steuerseilen hielt Mareike Adomat die Spur.

Die Zuschauer standen hautnah auf der rund 1 Meter hohen Kaimauer daneben und sorgten für eine einzigartige Atmosphäre. Nervenkitzel und Hochspannung waren in allen Rennen zu spüren. Diese Spannung gibt es am 3.8. in Hannover wieder zu spüren, wenn es beim TÜV Renntag wieder heißt: „Achtung, los!“

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