STARKER AUFTAKT – TOP 10 FÜR RBL-ACHTER

Gelungener Start – Hameln fährt zum Auftakt der Ruder-Bundesliga in die Top 10

Duisburg/Hameln – Internationale Weltspitze gepaart mit Sprint-Excellenz der Ruder-Bundesliga durften Besucher der Internationalen Wedau Regatta und dem Ruderclub Deutschland Renntag in Duisburg am gestrigen Samstag erleben. Die Ruder-Bundesliga feierte ihren Saisonauftakt auf der Duisburger Wedau und auch Hameln ist mit dem Sparkasse-Hameln-Weserbergland-8er wieder in der stärksten Sprintliga der Welt in dieser Saison vertreten. Zum Auftakt bringen die Hamelner eine starke Top-10-Platzierung und jede Menge Motivation mit zurück in die Heimat.

„Da war viel, viel Spaß dabei“, beschreibt Steuerfrau Nora Marx die Leistung der Hamelner Rudercrew, und ergänzt: „Im Boot spürt man, dass sich das Training in den Wintermonaten ausgezahlt hat!“ Packende Rennen lieferte der Hamelner RBL-Achter und hatte das eine und andere Mal auf der Ziellinie den Bugball vorn.

Mit einer soliden Leistung im Zeitrennen qualifiziert sich die angereiste Mannschaft für ein Achtelfinal-Rennen gegen die verjüngten Wiederkehrer des Crefelder Ruder-Clubs und meisterte diese erste schwere Aufgabe der Saison mit einem Auftaktsieg. Auch die restlichen Rennen der Hamelner können sich sehen lassen. Trainer Christian Wellhausen zum Regatta-Geschehen: „Der Sieg im Achtelfinale war für uns unglaublich wichtig. Wir haben gezeigt, dass wir es diese Saison ernst meinen.“

Das Viertelfinale gegen den späteren Tagesvierten Bremen ging zwar verloren, jedoch „haben die Jungs, die Renntaktik auch hier komplett umgesetzt. Bremen war aber einfach schneller.“ Auch die Körner in Halb- und Finale fehlten der angereisten Mannschaft, neben Steuerfrau Nora Marx bestehend aus Ronald und Roelof Bakker, Christopher Winnefeld, Emre Tas, Niklas Hölscher, Maximilian Gümpel, Jonathan Schlösser, Florian Wissel, Moritz Quast, Nick Armgardt, Eike Brockmann und Schlagmann Thore Wessel nicht: Sieg im Halbfinale gegen den Salzland-Achter aus Bernburg und ein packendes Finale, wo nach Fotofinish nur sagenhafte 9/100-Sekunden fehlten, gegen den stark-besetzten Wurzen-Achter, rundeten den Saisonauftakt ab.

Dass den Ruderern im RBL-Achter des Rudervereins „Weser“ von 1885 e.V. Hameln dennoch viel Arbeit bevorsteht, weiß, der seit dieser Saison für die Trainingskoordination Verantwortliche, Emre Tas: „Wir wissen, dass wir in den nächsten 2 1/2 Monaten viel in unser Training investieren müssen, um das Auftaktergebnis zu halten. Auf die Unterstützung der U19- und U23-Ruderer, die die großen Vereine erwarten, würden wir vergeblich warten.“

Am 13.07. geht es zum 2. Renntag ins benachbarte Minden aufs Wasserstraßenkreuz. Auf der 400-Meter-Sprintstrecke, wird ein langer Atem gefragt sein, bis man im Zuschauer-Tunnel ankommt. Für Zuschauer ein absolutes Sport-Spektakel.

RBL-ACHTER ZUM SAISONSTART IN DUISBURG – DAS 10. RBL-JAHR

Achtung – Los! Zur Ruder-Bundesliga gehört der Sparkasse-Hameln-Weserbergland-8er, wie der Riemen zum Achter-Ruderer, wie das Wasser zum See, wie Adrenalin zur Sprintdistanz der Ruder-Bundesliga-Saison 2019.

In Zeiten, wo Zusagen unverbindlich werden, wo jeder immer nur zum eigenen Vorteil die nächsten Wochenenden plant, wo der Nachwuchs wegbleibt, um die Ära der älteren weiterzuführen, zeigt das Hamelner RBL-Team Disziplin und Teamgeist – stellt erneut einen Achter in der stärksten Sprintliga der Welt.

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Ruder-Bundesliga 2018 – Freud und Leid für Hameln nah beieinander

Sparkasse-Hameln-Weserbergland-Achter beendet nach einem Abstecher zum Saisonfinale 2018 in den weiten Süden der Republik die Saison auf Rang 16 der Tabelle.

Malerisch zwischen zwei Naturseen eingebettet, liegt die rund 20.000 Einwohner zählende Kurstadt Bad Waldsee. Bad Waldsee ist einer der sonnenreichsten Kurorte Deutschlands ein Idyll für all diejenigen, die mal so richtig ausspannen und genießen wollen. So idyllisch ein jeder ins Schwärmen kommen kann, so kontrastreich gastierte die Ruder-Bundesliga am vergangenen Samstag im Herzen Oberschwabens zum Saisonfinale 2018 – mit Beats, mit Stimmung und den stärksten Sprint-Achtern der Welt. Den weiten Weg in den Süden nahm ebenfalls der Sparkasse-Hameln-Weserbergland-Achter auf sich, um ein weiteres Mal um die Punkte zu kämpfen.
Personell geschwächt reisten die Hamelner mit nur 5 Backbordern in den Süden der Republik, wodurch zwei ursprüngliche Steuerbord-Ruderer den Metronom artig einstudierten Bewegungsablauf auf der gegenüberliegenden Bootsseite komplett spiegeln mussten, um das Hamelner Boot noch konkurrenzfähig zu machen.
Nach Platz 14 im Zeitrennen ging das für die Platzierungen wichtige Achtelfinale gegen den Waldsee-Achter deutlich verloren. Das Ergebnis: im Viertelfinale wartete der star-ke in der Tabelle 8 platzierte Köpenick-Achter stark auf, während im Hamelner Boot alles schieflief, was schieflaufen konnte. Etwa auf halber Strecke war Hamelns Bug-mann vom Rollsitz außer Gefecht gesetzt worden, sodass die Hamelner das Rennen zu siebt chancenlos abgeben musste.
Über die Zeit fiel das Los für das folgende Halbfinale auf einen wohlbekannten Gegner, wenngleich einer Revanche gegen: den Köpenick Achter. Mit mächtig Frust im Bauch warfen die Hamelner alles in die Riemen und brachten das Rennen mit Fotofinish über die Ziellinie. Ernüchternd: das Team um Schlagmann Thores Wessel hatte das Nach-sehen. Nur 6/10 Sekunden fehlten für die Überraschung des Renntags.
Im Finale ließen die Ruderer von der Weser den Travesprintern aus Lübeck in der Nachmittagssonne auf dem Waldsee keine Chance und brachten einen, wenngleich nicht von der Platzierung tollen, aber alles in allem fantastischen Renntag mit einem Erfolgerlebnis zu Ende und schlossen die Saison mit einem Sieg ab.

Team-Kapitän Lars Adomat blickt zurück, auf den Renntag und hat zugleich ein erstes knappes Resümee zur Saison parat: 

Was wir in Bad Waldsee gesehen haben, ist Wassersport der Superlative, einen sehr Willkommen heißenden Gastgeber und eine wiedermal sehr strukturierte Organisation eines fantastischen Renntags. Was wir von uns gesehen haben war wohl das, was diese Saison möglich war. Wir waren knapp an den Zeiten der einstelligen Platzierungen dran, wenngleich die Substanz in diesem Jahr fehlte, nach den Top 10 zu greifen. Personell wird es von Jahr zu Jahr herausfordernder, welche Schlüsse wir ziehen, sehen wir in den nächsten Monaten. Rückblickend haben wir über die gesamte Saison das gesehen, was wir aktuell leisten können.

Für Hameln reisten im Achter der Sparkasse-Hameln-Weserbergland zum Saisonfinale: Schlagmann Thore Wessel, Christopher Winnefeld, Lars Adomat, Emre Tas, Eike Brockmann, Niklas Hölscher, Moritz Quast, Fabian Schönhütte, Roelof Bakker, Ronald Bakker, Till Garbe, Nick Armgardt und Steuerfrau Mareike Adomat.

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