RBL: TOP-LEISTUNG ZUM SAISONABSCHLUSS in MÜNSTER

Paukenschlag in der Ruder-Bundesliga (RBL): Der Sparkasse-Hameln-Weserbergland-Achter fährt beim Saisonfinale in Münster im Zeitrennen überraschend die drittschnellste Zeit und siegt im Finallauf gegen den Crefelder Ruder-Club. Unterm Strich erreichen die Hamelner Sprint-Ruderer zum Saisonende einen starken 8. Platz in der Ligatabelle.

Nach den Renntagen in Duisburg (11.5.), Minden (13.7.), Hannover (3.8.) und Leipzig (17.8.) war Münster am gestrigen Samstag (7.9.) der fünfte und letzte Renntag der Saison 2019, bei welchem sich der Hamelner RBL-Achter mit Fingerzeig und Paukenschlag aus einer erfolgreichen Saison 2019 verabschiedete.

In der Tat können die Hamelner Ruderer – in Münster durch Steuerfrau Mareike Adomat, Schlagmann Thore Wessel, Maximilian Gümpel, Nick Armgardt, Ronald Bakker, Eric Edler, Eike Brockmann, Emre Tas, Florian Wissel, Niklas Hölscher und Jonas Kell vertreten – auf eine gelungene Saison zurückblicken. „Wenn Du einmal im Rennen merkst, dass Du dran bist, dann willst Du dran bleiben. Daraus haben alle im Team Kraft und Motivation geschöpft“, so Emre Tas, der ergänzt: „Das haben wir beim Auftakt in Duisburg (Platz 9) gemerkt, ebenso in Minden (Platz 13), wo nur 1 von 4 Rennen verloren ging, und auch im Training. Das war eine Runde Mischung, auf die wir Stolz sein können.“

Richtig rund wurde die Mischung auch wieder durch Trainer Christian Wellhausen, der ein weiteres Mal eine harmonische Besetzung zusammenstellte und auch am letzten Renntag der Bundesliga-Saison Fingerspitzengefühl für die richtige Taktik bewies:

„Das Zeitfahren war ein Paukenschlag mit Fingerzeig an die Konkurrenz. Gegen den Lübecker Achter war der Sieg entscheidend, um die Platzierung in der Tabelle zu halten. Der Finalsieg war dann der rauschende Schluss einer sehr zufriedenstellenden Saison. Die Jungs haben sich für die Ganzjahresleistung gestern selbst belohnt.“

Und so liegt Hameln am Ende der Saison auf Rang 8 in der Tabelle.

Ein starkes Ergebnis und nicht für alle ist die Saison bereits vorüber. Ein Teil der RVW-RBL-Crew steckt bereits in den intensiven Vorbereitungen auf die deutschen Sprintmeisterschaften (DSM) im Oktober (12./13.10.) in Essen. Drei der Riemenruderer wechseln zum Skullen. Emre Tas tritt erstmalig im Einer an. Thore Wessel und Roelof Bakker wollen im Doppelzweier nach wie im Vorjahr nach Sprintgold greifen. Die „jungen Wilden“, Maximilian Gümpel, Nick Armgardt, Niklas Hölscher und Florian Wissel vertreten Hameln hingegen im Riemenvierer.

Wie erfolgreich die gesamte Saison also insgesamt ausfallen wird, bleibt noch abzuwarten, nach den Landessiegertiteln dürfte auch in Essen Edelmetall zum Greifen nah sein.

Weitere Informationen zum Renntag und zur Ruder-Bundesliga unter http://www.rudern.de/bundesliga

Finale in MÜNSTER – Hameln mit guten Karten

Das mit Spannung erwartete Finale der Ruder-Bundesliga-Saison 2019 findet am kommenden Samstag, den 7. September auf dem Aasee in Münster statt. Auch vor Ort und dabei im Kampf, um die Platzierungen: der Sparkasse-Hameln-Weserbergland-8er des RV “Weser” Hameln. Nach dem Ligaauftakt vor 11 Jahren, ist Münster der ideale Ort für ein Saisonfinale der besonderen Art. Die Hamelner RBL-Crew hat ein besonderes Ziel vor Augen: den einstelligen Tabellenplatz halten und sich bestmöglich auf die bevorstehende Deutsche Sprint-Meisterschaft vorzubereiten.

Nach den Renntagen in Duisburg (11.5.), Minden (13.7.), Hannover (3.8.) und Leipzig (17.8.) ist Münster (7.9.) der fünfte und letzte Renntag der Saison 2019. Der Sparkasse-Hameln-Weserbergland-8er hat ein klares Ziel vor Augen.

Teamkapitän Lars Adomat beurteilt die Ausgangssituation: “Besser könnte die Tabelle nicht aussehen. Jetzt haben wir die Chance, uns für eine sehr gute Saison selbst zu belohnen.” In der Tat liegen die Hamelner auf einem starken achten Tabellenplatz und haben auch zum Saisonfinale keine Ambitionen, diesen abzugeben. “Die Jungs haben die Karten in der Hand, nun müssen sie nur in den Läufen geschickt gespielt werden”, bestätigt Trainer Christian Wellhausen die Verfassung des Teams, und ergänzt: “Wenn wir wieder das Ass im richten Moment ziehen, trumpfen wir auf und verweisen den einen oder anderen auf die Plätze.” Insbesondere der Bremer Achter sollte den Hamelnern ein Dorn im Auge sein. Dieser lauert nur einen Platz hinter der Hamelnern und wird mit Sicherheit alles in die Waagschale werfen, um Schlagmann Thore Wessel, Maximilian Gümpel, Nick Armgardt, Robald Bakker, Eric Edler, Eike Brockmann, Emre Tas, Florian Wissel sowie Niklas Hölscher und die Verstärkung aus dem Emscher Hammer, Schlagmann Thilo Bialaschik und Jonas Kell zu schlagen. Steuerfrau Mareike Adomat sorgt an den Steuerseilen dafür, dass das Boot schnörkellos ins Ziel schnellt.

Eine Truppe, die auch bei den deutschen Sprintmeisterschaften beim Bootswechsel vom Riemen zum Skullen zeigen will, was in ihr steckt. Dort werden am 12./13.10. Roelof Bakker und Thore Wessel im Doppelzweier antreten. Die “jungen wilden” Ruderer Maximilian Gümpel, Nick Armgardt, Niklas Hölscher und Florian Wissel gehen dennoch im Riemenvierer an den Start, während Emre Tas aufgrund guter Trainingsleistung und bester physischer Steigerungen im Einer antreten wird. Bis Oktober ist jedoch noch Zeit – der Renntag am kommenden Samstag beginnt schon mit den Time Trials (Zeitfahren) um 12 Uhr. Achtel- und Viertelfinals laufen in der „Aasee-Arena“ zwischen 14:00 Uhr – 15:15 Uhr. Der Finalblock wird mit den Halbfinals um 17:00 Uhr eröffnet und findet mit den Finalentscheidungen ab 17:45 Uhr den goldenen Abschluss.Der Eintritt zum „Sparda-Bank Renntag“ in der „Aasee-Arena“ (Annette-Allee, 48149 Münster) ist frei! 

RBL-Fans die leider ihre Mannschaften vor Ort nicht unterstützen können, haben die Möglichkeit die Rennen ab dem Achtelfinale (14 Uhr) im Internet live auf https://sportdeutschland.tv/rudern  mit zu verfolgen. Schon jetzt freuen wir uns auf Live-Bilder vom Ufer, aus der Luft und dem Boot!


Weitere Informationen/Ergebnisse/Live-Bilder etc.:

http://www.rudern.de/bundesliga

https://sportdeutschland.tv/rudern

Form bestätigt – RBL-Achter erkämpft Platz 7 in Leipzig

SPKHW 8er Hannover 2019

„Das macht einfach nur Spaß. Ich denke, wir haben unsere Leistung sprechen lassen. Wir können stolz auf uns sein“, kommentiert Teamkapitän Lars Adomat, die Zufriedenheit in Gesicht geschrieben, die errungene siebte Tagesplatzierung in der Leipziger Elsterflutbett-Arena. Mit dem siebten Platz rückt der Sparkasse-Hameln-Weserbergland-8er zugleich auf den 8. Tabellenplatz vor und hat vor dem letzten Renntag in Münster nun sieben Punkte Vorsprung auf den Crefelder Ruder-Club, der mit 33 Zählern aktuell auf Platz 10 rangiert.

Im Gespräch mit Trainer Christian Wellhausen sind Schlagmann Thore Wessel und Emre Tas sich einig: „Die nächsten zwei Wochen werden wir nochmal nutzen, um beim Finale am 7. September in Münster, hellwach zu sein. Jetzt wollen wir die einstellige Tabellenplatzierung.“ Nur ein verkorkster Renntag, wie der der Bremer oder Hannoveraner in Leipzig, kann die Hamelner Ruderrecken noch auf die zweitstelligen Plätze durchrutschen lassen. Trainer Wellhausen mahnt zur Vorsicht: „Das falsche Rennen zu verlieren, geht schneller, als man denkt. Jedoch trägt die akribische Arbeit im Training während der Renntage Früchte und zum Saisonabschluss wollen wir genau jene ernten.“

In Leipzig war die Punkteausbeute mit 12 Punkten auf jeden FAll ertragsreich. So konnten Zeiten und Rennen des roten Sparkasse-Hameln-Weserbergland-Achters Fans vor Ort und vor den Bilderschirmen daheim begeistern: Auftakt mit der fünfschnellsten Zeit im Time Trial, Achtelfinalsieg mit einer halben Sekunde Vorsprung auf Mainz, nur 0,49 Sekunden hinter Dauersieger 2019 und amtierendem Tabellenführer Berlin, bittere 0,02 Sekunden im Halbfinale hinter Wetzlar und ein souveräner Sieg gegen bemühte Crefelder. Das Finale in Münster kann kommen!

In Leipzig hatte Steuerfrau Mareike Adomat im Boot das Sagen. Die Ruderer um Schlagmann Thore Wessel, Teamkapitän Lars Adomat, Roelof und Ronald Bakker, Maximilian Gümpel, Nick Armgardt, Eike Brockmann, Christopher Winnefeld, Florian Wissel, Niklas Hölscher, Emre Tas und Jonas Kell bewiesen, dass die Rechnung ohne Hameln nicht aufgeht.

Münster ist aus Hameln kein Katzensprung, aber gut erreichbar und für Sportfans aus der Region am 7. September definitiv eine Reise wert.

Schlag auf Schlag, Tag und Nacht – RBL macht Station in Leipzig – 25.000 Zuschauer erwartet

SPKHW 8er Hannover 2019

Knapp zwei Wochen ist es nun her, als der Sparkasse-Hameln-Weserbergland-Achter auf dem Maschsee in Hannover den historisch-besten 6. Platz erkämpfte und die deutsche Sprintelite in der Ruder-Bundesliga (RBL) ordentlich aufmischte. Nur 14 Tage später macht der Ligazirkus Station im Freistaat Sachsen, wo sich Deutschlands Sprintachter am vorletzten Renntag Schlag auf Schlag miteinander messen werden.

Nach den großen Erfolgen der letzten vier Jahre gastiert die RBL also auch in diesem Jahr in Leipzig. Der „PLANAT RENNTAG“ wird erneut in das „Leipziger Wasserfest“ eingebunden, zudem über 25.000 Besucher erwartet werden. Für Zuschauer und Fans das Besondere: in Leipzig startet der Renntag erst in den Mittagsstunden, ehe die Finalentscheidungen in den Abendstunden in der der von 14 Flutlichtmasten hell erleuchteten „Elsterflutbett-Arena“ stattfinden.

Das Trainingskonzept vor Hannover hatte sich bewährt. Trainer Christian Wellhausen führte nach dem 6. Platz in Vorbereitung auf Leipzig intensive Gespräche mit den einzelnen Teammitgliedern und setzte im Training erneut klare Akzente, ganz nach dem Motto – Fordern und Fördern. „Das war schon intensiv. Da musst du eine Pferdelunge haben, um nicht schon nach dem dritten Trainingsbaustein abzuwinken“, bestätigt Roelof Bakker die Trainingsintensität. „Auch wenn sie ganz schön am Pumpen waren, bin ich mir sicher, dass wir mit der Vorbereitung unseren Kontrahenten auch in Leipzig hier und dort die Suppe versalzen können. Dass das Ergebnis in Hannover ein Motivationsschub war, steht gar nicht zur Debatte, aber ohne die nötige Konzentration wirst du in der RBL in Augenblicken bestraft und auf die Plätze verwiesen!“

Im Hamelner Boot hat Steuerfrau Mareike Adomat das Sagen. Die Ruderer um Schlagmann, Thore Wessel, Teamkapitän Lars Adomat, Roelof und Ronald Bakker, Maximilian Gümpel, Nick Armgardt, Eike Brockmann, Christopher Winnefeld, Florian Wissel, Niklas Hölscher, Emre Tass und Jonas Kell sorgen für den nötigen Vortrieb.

Hamelner RBL-Fans, die leider ihre Mannschaften vor Ort nicht unterstützen können, haben die Möglichkeit die Rennen ab dem Achtelfinale (16 Uhr) im Internet live auf https://sportdeutschland.tv/rudern mit zu verfolgen. Schon jetzt freut sich das Netz auf Live-Bilder vom Ufer, aus der Luft und dem Boot! Mit dem Zeitfahren wird der Renntag am Samstag um 14:00 Uhr eröffnet. Über den Tag hinweg finden dann Achtel-, Viertel- und Halbfinalrennen statt, bevor in den Finals zwischen 20:30 Uhr und 21:30 Uhr die endgültigen Platzierungen ausgefahren werden. Wer den Weg an das Leipziger Elsterflutbett dennoch findet, kann sich auf zahlreichen Highlights auch noch spät in der Nacht freuen: Im Anschluss an die Siegerehrung schließt sich um 22:15 Uhr unter dem Motto: „FIRE & MAGIC“ eine Feuer-Wasser-Laser-Show an und rundet einen hoffentlich erfolgreichen Renntag stimmungsvoll ab. Der Eintritt ist für Zuschauer und Besucher frei.

RbL-Achter begeistert mit rang 6 in Hannover

Der Sparkasse-Hameln-Weserbergland-8er läuft in Hannover zur Höchstform auf und begeistert angereiste Hamelner Fans mit bestem Erstliga-Ergebnis seit Bundesliga-Teilnahme. Zugleich macht der Hamelner RBL-Achter einen Sprung in der Tabelle und belegt nach dem Renntag Platz 9, mit vier Zählern Vorsprung auf das Sprintteam aus Mühlheim.

In Minden wurden die Hamelner mit 4 von 5 Siegen durchs K.o-System mit Rang 13 geradezu bestraft. Hingegen war die Hamelner Achtercrew – am gestrigen Samstag bestehend aus Steuerfrau Merle Wessel, Schlagmann Thore Wessel, Ronald und Roelof Bakker, Maximilian Gümpel, Nick Armgardt, Eric Edler, Jonas Kell, Florian Wissel, Lars Adomat, Emre Tas, Eike Brockmann und Niklas Hölscher – zur richtigen Zeit hellwach und verwies die Konkurrenz auf die Plätze.

“Das ist ein sau-geiles Gefühl”, resümiert der für die Trainingskoordination verantwortliche Emre Tas den Renntag und ergänzt: “Dieses Jahr stimmt unser Konzept und unsere Einstellung zu 100%. Da hat unser Trainer einen großen Anteil dran, aber wenn nicht alle an einem Strang ziehen würden, wäre das Ergebnis ein anderes.” Auch die kurzfristige Verpflichtung von Jonas Kell aufgrund des verletzungsbedingten Ausfalls von Christopher Winnefeld verunsicherte die Mannschaft nicht, im Gegenteil, sie zeigte den einzigartigen Teamgeist: “Hat Bock gemacht!”, merkte Kell nach dem gelungenen Renntag an.

Der bärenstarke Auftakt mit einem sehr guten Zeitlauf in der Zeit von 58,16 Sekunden und ein ebenso starkes Achtelfinale in 58,21 Sekunden gegen chancenlose Mainzer waren die Basis für dieses Jahresergebnis. Wenngleich das Nachsehen im Viertelfinale gegen Limburg die Chance auf eine noch höhere Platzierung verwehrte, kämpften sich die Hamelner gegen den Wurzen Achter in die Top 6. Nicht zuletzt auch dank des richtigen Trainingsschwerpunktes von Trainer Christian Wellhausen: “Die Jungs haben das Training 1 zu 1 umgesetzt und sich belohnt. Wir sind in einer guten Verfassung und freuen uns auf die Rennen in Leipzig und Münster, wo wie wieder angreifen werden, um dem einen oder anderen die Suppe zu versalzen!”

1 2 3 17