Nach Schock am Samstag gibt Nora Wessel am Sonntag richtig Gas!

Am letzten Wochenende gastierte die Weltelite des Rudersports bei der „97. internationalen Hügelregatta“ auf dem Baldeneysee. 14 Nationen mit insgesamt 1200 Sportlern kämpften in der nacholympischen Saison um eine erste Standortbestimmung für die kommenden Weltcups. Neben den Goldjungs des Deutschlandachters startete auch Nora Wessel zusammen mit ihrer Partnerin Katrin Thoma (Frankfurt) am Samstag und Sonntag im leichten Frauen-Doppelzweier der Altersklasse A. Das in der Altersklasse A die Trauben noch ein Stückchen höher hängen als in der Altersklasse U-23 wurde am Samstag mehr als deutlich. Nach Platz 6. im A-Finale war die Enttäuschung für die Hamelner/Frankfurter Zweierkombination riesig! Sogar das Saisonziel „Universiade 2013 in Kasan“ war in Gefahr. Doch das Blatt sollte sich wenden. Am Sonntag zeigten Nora und Katrin mit mächtiger Wut im Bauch, was sie wirklich leisten können. Mit Platz 5. im A-Finale deklassierten sie ihre unmittelbare nationale Konkurrenz für die Nominierung zur Universiade im russischen Kasan.

Trainer Jan Jedamski: „Zwar nominiert der Deutsche Hochschulsportverband die Nationalmannschaft für Kasan erst in den kommenden Wochen aber die ausgesprochene Empfehlung des Deutschen Ruderverbandes ist schon ein klares Zeichen.“

Katrin Thoma und Nora Wessel2ueberarbeitet

v.l. Katrin Thoma (Frankfurt) , Nora Wessel (RV Weser Hameln)

Ruderverein „Weser“ startet mit Großaufgebot auf der 106. Großen Bremer Ruderregatta

Der Ruderverein „Weser“ startete am 4. und 5. Mai unter der Organisationsleitung der Trainer Jan Jedamski und Thorben Hake fast mit der gesamten Trainingsmannschaft auf dem Werdersee. 36 Ruderinnen und Ruderer gingen in den verschiedenen Bootsklassen (1er, 2er und 4er) über die Distanzen 700m,1500m und 2500m an den Start. Die Bremer Ruderregatta ist mittlerweile eine der größten jährlich ausgetragenen Ruderregatten Deutschlands.

Der erste Renntag war durchmischt mit den unterschiedlichsten Platzierungen. Vom Sieg über den 2. bzw. 3. Platz waren alle möglichen Ergebnisse vertreten.

Einen Sieg erreichte Thore Wessel im Leichtgewichts-Männer-Einer in der Alterklasse B. Er gewann das Rennen souverän mit einem Vorsprung von 2 Bootslängen.
Der zweite Tagessieg ging an den Leichtgewichts-Doppel-Vierer um Linus Wollenweber, Niklas Hölscher und Eike Steinert, die mit Konstantin Jaep vom HRC als Renngemeinschaft an den Start gingen. Jörn-Erik Tammen hatten in diesem Rennen sein Debut als Steuermann. In der Altersklasse der Kinder (Jahrgang 1999 und jünger) konnte der Mädchen-Vierer das Langstreckenrennen über 2500m für sich entscheiden.

Auch am Sonntag dem 2. Renntag gab es sehr erfolgreiche Ergebnisse. Einen zweiten Sieg konnte Thore Wessel im Junioren-Einer erringen. Das Rennen im Doppel-Zweier gewann Nele Burgdorf zusammen mit Silke Janssen vom RVB Ems-Jade als Renngemeinschaft. Der Kinder-Mädchen-Vierer wurde erneut Sieger über eine Distanz von 700m. Den dritten Sieg in der Kinder-Altersstufe konnte der Doppelzweier der Mädchen für sich verbuchen. Der Leichtgewichts-Doppel-Vierer konnte leider nicht an die Leistung des vorherigen Tages anknüpfen. „Der Sieg vom Sonnabend macht natürlich große Freude und bestätigt die gute Arbeit der Trainer Jan Jedamski und Thorben Hake. Durch das verlorenen Rennen vom Sonntag hat die Mannschaft gelernt, dass es gerade im leichten Doppelvierer eine breite Konkurrenz gibt und viel Training notwendig ist, um vorne mitzurudern.“ kommentierte der stellv. Vorsitzende Markus Wollenweber des Ruderverein „Weser“ das Geschehen.

Nora Wessel etabliert sich in der A-Nationalmannschaft

Am letzten Wochenende fad für die U23- und A-Nationalmannschaft die 1. Kleinbootüberprüfung über die normale 2000m Distanz auf der Regattabahn in Duisburg Wedau, statt. Als amtierende U23-Weltmeisterin versucht Nora Wessel nun voll in der A-Nationalmannschaft durchzustarten. Nachdem sie im letzten Jahr mit Platz 6. nur knapp an der Olympiaqualifikation vorbeigeschrammt ist, versuchte sie das Ergebnis aus dem letzten Jahr zu bestätigen um nun fest zum Kreis der A-Nationalmannschaft zuzugehören. Mit zwei sensationellen Vorstellungen im Vor- und Zwischenlauf erreichte Nora Wessel auch in diesem Jahr den Sprung in das A-Finale und somit den Sprung in das Konzert der besten Deutschen Leichtgewichtsruderinnen. In einem denkwürdigen Finale, mit einer enormen Leistungsdichte, erreichte Hamelns Sportlerin des Jahres genau wie im vergangenen Jahr den 6. Platz. Mit dem erreichen des A-Finals hat Nora einen großen Schritt Richtung ihrer persönlichen Saisonziele geschafft. Die Qualifikation für die Universiade in Kasan (Russland) sowie dem wichtigen Ruderweltcup in Luzern (Schweiz) hat sie nun fast schon gesichert. Trainer Jan Jedamski: „Nora wird sich nun in den kommenden zwei Wochen zusammen mit Katrin Thoma (Frankfurt) intensiv trainieren, um auf der in drei Wochen stattfindenden internationalen Regatta in Essen, endgültig das Ticket für die Universiade und den Weltcup zu lösen.“

Neben Nora startet auch ihr Bruder Thore Wessel im Einer auf der Regattabahn in Duisburg. Als amtierender U-19 Jahrgangsmeister – in der Leichtgewichtsklasse – startete Thore beim gleichzeitig stattfindenden „Frühtest“ der besten Junioren Deutschlands. Durch zwei zweite Plätze schaffte Thore den Sprung in den ersten Finallauf der ungesetzten Boote. Trotz einer beeindruckenden Leistung reichte es schlussendlich zum 5. Gesamtplatz.

Frühtest in Bremen

Am letzten Wochenende fand mit dem Frühtest in Bremen ein erster länderübergreifender Vergleich auf dem Weg zur Deutschen Jugendmeisterschaft im Juni statt.

Teilnehmer:

JM B (leicht): Niklas Hölscher, Eike Steinert, Linus Wollenweber sowie Konstantin Jaep (DRC Hannover)

JM A (leicht): Thore Wessel

JM A: Max Kölling, Henrik Burgdorf

JM B LG

JM B LG

 

Anrudern: Taufe eines Schwergewichtes

Mit dem Anrudern ist die Rudersaison 2013 für den Ruderverein „Weser“ am 14. April offiziell eröffnet worden. Ca. 100 Vereinsmitglieder trafen sich auf dem Vereinsgelände des RVWeser, um an den angekündigten Feierlichkeiten teilzunehmen:
–         Trainingsverpflichtung
–         Verleihung der Fahrtenabzeichen
–         Bootstaufe
Geleitet wurde das Anrudern von dem 1. Vorsitzenden Peter Dennis und dem stellvertretenden Vorsitzenden Markus Wollenweber.
Peter Dennis fasste noch einmal mit kurzen Worten die Schwerpunkte des RVWeser in der Saison 2013 zusammen Unter anderem „ist es Ziel des Vereins, dass in der 2. Jahreshälfte ein Achter für den Breitensport angeschafft wird.“.
Die Schwerpunkte der Rennruderinnen und –ruderer in diesem Jahr wurden von Markus Wollenweber aufgezählt. Gestartet wurde in dieser Saison mit dem traditionellen Trainingslager in Hildesheim, dass “unter eisigen Bedingungen aufgrund der Witterungsbedingungen den Ruderern einiges abverlangte“.
Anschließend kam es zu Trainingsverpflichtung für die Rennruderer. Stellvertretend gelobte Max Gümpel für alle Rennruderer, dass auch in dieser Saison gewissenhaft und ausdauernd trainiert wird.
Wie jedes Jahr beim Anrudern wurden auch dieses Mal die Fahrtenabzeichen verliehen. Insgesamt wurden 38 Fahrtenabzeichen des DRV vom Ruderwart Dirk Schünemann verliehen.
Der Höhepunkt des Anruderns war die Bootstaufe des neuen Renneiners „Schwergewicht“. Dieses Boot wurde für die Gewichtsklasse von 90-95 kg angeschafft. „In den größeren Gewichtsklassen fehlte dem Verein ein entsprechendes Trainingsboot“ erklärte Markus Wollenweber. Finanziert wurde dieses Boot komplett aus Mitteln der Jugendkasse. Das ist besonders dem Engagement von Martin Garbe zu verdanken, der mit unterschiedlichen Aktionen, z.B. „Jugend bittet zu Tisch“ oder dem Herrenabend-Fahrerservice die erforderlichen Gelder eingeworben hat. Getauft wurde das Boot von Moritz Quast, der anschließend die Jungfernfahrt des Bootes auf der Weser absolvierte.

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