Stromerzeugung mit der Kraft der Sonne

Läuft sie schon? Wo ist sie denn? Fragen zu unserer neuen PV-Anlage. Ja, die Anlage läuft seit Ende September und ist so nicht zu sehen, da die flache Dachneigung einen direkten Blickkontakt behindert.

Es gibt auf dem Dach des Hauptgebäudes zwei Kollektorflächen, die größere über dem Breslauzimmer, die kleinere liegt über dem Gesellschaftsraum.

Im Haus befinden sich die technischen Teile wie der digitale Doppelzähler, zwei Wechselrichter, von denen einer der „Strommanager“ ist, und natürlich die beiden Batteriespeicher, um den tagsüber produzierten überschüssigen Solarstrom der Photovoltaik-Anlage zu speichern und zur Abdeckung des Stromverbrauchs nachts und zu Zeiten mit wenig Erzeugung tagsüber zu nutzen.

Unser alter Warmwasserspeicher wurde gegen einen solarstromkompatiblen Luftwärmepumpenwarmwasserspeicher ausgetauscht, der unseren Warmwasserbedarf bedient. Dieser hat drei Wärmetauscher, die mit Solarstrom, Raumluftwärme und im Notfall von der Gasheizung angefahren werden.

Nun werden wir beobachten, wie sich die Eigenstromproduktion im Verhältnis zum Verbrauch entwickelt und was wir im ungünstigsten Fall noch von den Stadtwerken beziehen müssen. Verlässliche Werte lassen sich erst nach einem normalen Verbrauchsjahr erheben. Schon jetzt zu Beginn des sonnenärmeren Monats Oktober konnten wir einen deutlich geringeren Fremdstrombezug feststellen.

Zukünftig lässt sich die Anlage noch erweitern um ggf. eine Luftwärmepumpenheizung und/oder Elektroplattenheizkörper.

Ausgeführt wurden die Arbeiten durch die Firma Ahrens Solartechnik aus Bückeburg.

Ziel der Investition ist es:

  • Einen Beitrag für die Umwelt und die Nachhaltigkeit leisten
  • Die Energiekosten deutlich und langfristig zu senken
  • Die eingesparten Energiekosten in den Jugend- und Nachwuchsbereich und damit in die Zukunft des RVW zu investieren

Die Finanzierung der Photovoltaik-Anlage verdanken wir u.a. der großzügigen Erbschaft unseres verstorbenen Ruderkameraden Gerd Müller, Vereinsmitteln und zweckgebundenen Fördermitteln von KSB/LSB, Landkreis Hameln-Pyrmont und der NBank, für welche die Zuschussanträge von Frank Höltje gestellt wurden.

Die Angebots-, Planungs- und Bauphasen wurden eng von den Hauswarten begleitet. Bei weitergehendem Interesse meldet euch beim Hauswart Hans Tatge (hauswart@rvweser.de), der auch eine Begehung vor Ort anbieten kann.

Bericht: Hans Tatge

Bildquellen:

  • 202110_PV1: Stefan Friedrich