Kraftraumnutzung

Titelbild - Kraftraumnutzung im RVW

Ab sofort kann der Kraftraum im Bootshaus wieder genutzt werden. Bitte beachtet diese Hinweise:

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Die Duschräume im Bootshaus sind voraussichtlich ab dem 12.6. wieder nutzbar.

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  • Titelbild – Kraftraumnutzung: RVW bzw. ein Mitglied

Allzeit Gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel

Die Taufe des Renneiners „Mühlchen“ am 17.04.2021

In Corona-Zeiten sind auch Bootstaufen anders als sonst und können nur ohne großes Publikum und unter Einhaltung der Hygieneregeln erfolgen. Werden sonst gerne große Veranstaltungen, wie das Anrudern, der Neujahrsempfang usw., die allesamt coronabedingt entfallen müssen, als Bühne für solch ein schönes Ereignis genutzt, war es diesmal die Jahreshauptversammlung 2021 des RV Weser.

Hans-Martin Lohmann, als Sprecher der Freitagsgruppe, die das Boot gesponsert hat, hielt die Taufansprache, nachdem der scheidende 1. Vorsitzende Dr. Peter Dennis einleitende Worte gesprochen hatte, während Charlotte Burgdorf die Patenschaft und die Taufe übernahm. Mit einem Glas Sekt und dem Taufspruch „Ich taufe Dich auf den Namen „Mühlchen“ und wünsche Dir allzeit Gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel!“  wurde der Renneiner „offiziell“ in Dienst gestellt..

Hans-Martin Lohmann berichtete, dass das Boot dem im Jahr 2020 verstorbenen Gerd Müller, von allen nur liebevoll „Mühlchen“ genannt, gewidmet ist. „Mühlchen“ war in seiner aktiven Zeit ganz besonders im Jugendbereich tätig und hat dort vieles bewegt. Ganze Generationen von Ruder*innen haben unter seiner Regie ihre Leidenschaft für den Rudersport entdeckt und nicht wenige davon haben große Erfolge für den Verein erzielt. Unter denen, die von ihm das Rudern lernten, waren auch einige Mitglieder der Freitagsgruppe, die nun dieses Boot gestiftet haben, damit sein Name weiterlebt. Dazu gehören, neben Hans-Martin Lohmann, Dr. Peter Dennis, Kurt Hapke, Frank Höltje, Bernd Kerkhoff, Lothar Kerl,  Horst-Rüdiger Menke, Rolf Schaper, Dirk Schünemann, Hans-Herbert Weigt und Klaus Wollenweber.

Gerd Müller war dem RV Weser buchstäblich mit Leib und Seele verbunden und hat ihn immer als seine „Familie“ betrachtet. Dort fühlte er sich zu Hause und war, solange es ihm möglich war, aus dem Wanderrudern, dem Regattasport sowie den Lauf- und Skigruppen nicht wegzudenken. Seine Art zu kommunizieren und andere mitzuziehen war legendär.

Als ihn ein Fahrradunfall jäh aus all seinen Aktivitäten riss und zu einem Pflegefall werden ließ, war es wiederum ein Mitglied der Ruderfamilie, der sich fortan um ihn kümmerte: Albrecht Garbe. Albrecht war es auch, der ihn immer wieder mit an die Weser und ins Bootshaus nahm, wofür „Mühlchen“ ihm sehr dankbar war. Als er am 14.03.2020 verstarb, hinterließ er eine große Lücke in „seinem“ Verein.

Am vergangenen Freitag wurde das Boot dann in kleiner Runde erstmals zu Wasser gelassen, um mit Dirk Schünemann an Bord zu seiner Jungfernfahrt zu starten.

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