Ausschreibung zur 56. Klüt-Ruder-Regatta

Zu unserer traditionellen Klüt-Ruder-Regatta laden wir herzlich in die Rattenfängerstadt
Hameln ein.
Die Regatta wird am 01. September 2018 in der Zeit von 11.oo Uhr bis ca. 17.00 Uhr auf
der gestauten Weser vor unserem Bootshaus durchgeführt.
Mit der Ausschreibung haben wir hoffentlich auch diesmal die richtige Mischung gefunden,
so dass Ihren Ruderinnen und Ruderern, von den Kindern bis zu den Masters, möglichst
viele Startmöglichkeiten geboten werden.

Dokumente zum Download:

Plakat
Einladungsschreiben
Ausschreibung 56. Klüt-Ruder-Regatta

 

Einladung zur 2. Sternfahrt zum Grohnder Fährhaus am 22.06.2018

Liebe Ruderkameradinnen und – Ruderkameraden,

unsere im letzten Jahr erstmalig durchgeführte Sternfahrt zum Grohnder Fährhaus

war dank des am Spätnachmittag aufklarenden Wetters, der enormen Beteiligung, aber auch dem gesponsertem Freibier und der Verköstigung, ein voller Erfolg.  Den Sponsoren sei herzlich gedankt.

Fazit aller Beteiligten war, das müssen wir wiederholen, auch wenn zum aktuellen Zeitpunkt ein Fass Bier noch nicht gesichert ist!

Allein diese Gemeinschaftsfahrt und die kameradschaftlich geführten Gespräche mit ebenfalls eingeladenen Freunden vom RV Bodenwerder, dem RC Schieder und dem WSV Rintelen sollten Anreiz zu einer erneuten Teilnahme von euch an dieser Sternfahrt sein.

Und gerade deshalb wollen wir nochmals zur Teilnahme an der  2. Sternfahrt  zum Grohnder Fährhaus am 22.06.2018 herzlich einladen.

Die Kameraden aus Bodenwerder starten in Bodenwerder, während die Freunde aus Schieder und Rinteln sich uns anschliessen und von Hameln aus rudern.

Anmeldung bitte zwecks Vorplanung in Grohnde unbedingt über die bereits freigeschaltete Doodle-Liste  unter Terminen / Wanderfahrten https://doodle.com/poll/m7curmpk4ivdqnfq

Wesermarathon 2018 „Das Auto ist zu klein!“

„Warum machste das?……125 km an einem Tach!“ wurde ich vor dem Wesermarathon gefragt. Da gibt es keine einfache Antwort. Aber es gibt Verrückte, die mitmachen wollen. Es hat gedauert, bis ich sie gefunden hatte.

Pünktlich um 4.30 Uhr am 6.Mai 2018 trafen wir uns am Bootshaus. Doch, oh Schreck, der 7-Sitzer Opel Zafira von Jan Zeiß ist zu klein! 7 Männer und Christine Steding passen da nicht rein. Martin Garbe hat dann dankenswerterweise auf den strapaziösen Ausflug verzichtet und sich lieber wieder zu seiner Heike ins Bett gelegt.

Gegen 7 Uhr erreichen wir unseren Startplatz bei Hann. Münden. Es ist schon guter Betrieb auf der Weser. Ruderboote und Kajaks in allen Farben, die Gesichter optimistisch aber auch konzentriert. Ahoi!

Wir sind in strahlender Morgensonne hergefahren, das Wesertal liegt im Morgennebel. Der Senator wird vom Hänger gehievt, die Ruderer wie die Ameisen, jeder Handgriff sitzt.DSCF8535 Ein freundlicher Kajakfahrer macht ein Startfoto von der ganzen Mannschaft. Und los geht es. Bernd Kerkhoff zieht mit ausladender Kraft die Skulls durchs Wasser, er sitzt auf Schlag und gibt den Takt vor.

Erster Wechsel in Bursfelde. Diese Idee haben andere Mannschaften auch, sodass wir in starker Strömung ausharren müssen, bis wir anlegen können.DSCF8537

Die hübschen kleinen Weserdörfchen liegen idyllisch an der Weser. Schafe mit ihren hell meckernden Lämmern. Man rudert und hängt seinen Gedanken nach. Auf Wanderfahrten ist man im Einklang mit Natur, Fluss und Mannschaft.

Nach 53 km fahren wir am Kanuclubgelände Beverungen vorbei. Hier ist das Bronzeziel.

Geplanter Wechselstopp ist in Beverungen aber der Anleger ist weg! Brückensanierung. Der Fahrdienst stürzt unter einem Baum hervor und ruft uns auf die Beverungenseite!

Und weiter geht die Fahrt. Begrenzender Faktor ist immer weniger die Kraft, sondern die Belastbarkeit unserer Hintern! Die tun sowas von weh! Es ist nicht mehr weit bis zum Anleger Lüchtringen. Das halte ich noch gut aus. Mittleres Entsetzen als wir feststellen müssen, dass auch dieser Anleger nicht vorhanden ist!! Also weiterrudern bis Holzminden und dem Allerwertesten eine Stehpause gegönnt.

Mittagspause auf dem Gelände des Kanuclub Holzminden.

Quirliges Polle! Die Fähre mit Radlern, Fußgängern, Autos und Motorrädern, der Parkplatz gestopft voll!

Radfahrer, Spaziergänger,Ruderboote mit Besatzungen am Anleger und am Ufer. Sonne. Die Augen schließen und sich in das Ufergras legen und dösen. Die Freuden des Fahrdienstes.

Stopps in Bodenwerder und in Hagenohsen. Der Schlussspurt, automatisch werden wir schneller. Wir hauen nochmal alles raus.

DSCF8540

Nach 12 Stunden und 125 Kilometern erreichen wir den immer heißer ersehnten heimatlichen Anleger in bester Verfassung! Bier in Tulpengläsern, Jubelfoto am Weserufer.

Dank an dieses tolle Team: Eberhardt Böhm, Bernd Kerkhoff, Phillip Klapper, Christine und Werner Steding, Jan Zeiß und nochmal Martin Garbe. Nächstes Jahr wieder!

Thomas Haverkamp

Immer wieder an Himmelfahrt nach Grohnde

Wie so oft, war das Wetter dann doch besser als befürchtet, kein Gewitter und so konnten wir unsere Himmelfahrtstour nach Grohnde antreten. Sie führt uns zu dem jetzt doch sehr ordentlichen herausgeputzten Grohnder Fährhaus, dass die Wasserwanderer zum Verweilen einlädt.
Hier ist Eigenpicknick und Imbiss möglich, notwendige erfrischende Getränke können bezogen werden, somit ist es eine lohnende Raststation für unsere Pause.
Wir rudern also bei mittlerem Wasserstand stramme zwei Stunden und durchfahren die Lattferder Klippen, eine Engstelle, die es in sich hat. Steuertechnisch ebenfalls eine Herausforderung, denn die starke Strömung drückt den Bug, besonders beim Langschiff dem Achter, schnell in die Flussmitte. Dadurch kommt man hier die Meter nur mühsam quälend voran.
Um so erleichtert öffnet sich der Blick, wenn die Weser wieder breiter und ruhiger wird, gekennzeichnet durch die im Frühjahr immer geschnittenen Kopfweiden vor Grohnde.
Dieses Jahr haben 4 Boote die RVW-Flagge Himmelfahrt zum Fährhaus getragen.
Zur „Sternfahrt zum Grohnder Fährhaus am 22.Juni 2018“ kann dieses sportliche Erlebnis, im Sommer und bei Niedrigwasser wiederholt werden.

Albrecht Garbe

Mühlen, Münster, die Stadt Hameln und der RV „WESER“ v.1885 e.V,

Hamelner Stadtflagge an unserem Mast

Sicher ist nicht jedem von uns bisher aufgefallen, dass seit einigen Tagen alle stromabfahrende Wassersportler, Ruderer und Kanuten auf Wanderfahrten von unserem Verein neben unserer Vereinsflagge auch mit der Hamelner Stadtflagge begrüßt werden. Erstmals gehisst zum Tag des Weser-Marathons.

Damit drückt der Ruderverein „Weser“ v. 1885 e.V. Hameln seine Verbundenheit zu unserer Heimatstadt Hameln aus.

Für unsere Gäste und Leser unserer Homepage als Erklärung:

Das Stadtwappen zeigt einen in ein rotes Feld eingefassten bogenförmig geschärften silbernen Mühlstein. Auf ihm liegt ein aufrecht gestelltes blaues Mühleisen. Der Schild ist gekrönt von der stilisiert dargestellten Münsterkirche St. Bonifatius. Sie ist doppeltürmig, mit vier Querdachgiebeln dargestellt. Ihre Fenster, die Turmdächer und die Kreuzblumen sind blau, das Mitteldach rot gefasst.
In der Form des Prachtstücks zeigt das Stadtwappen die mit der Wappenfigur belegte und mit unterschiedlichen Turmhelmen ausgestattete Münsterkirche als Helmzier sowie zwei Löwen als Schildhalter.

Die Bedeutung

Mühleisen und Mühlstein scheinen die Tatsache zu unterstreichen, dass Hameln im Mittelalter große Bedeutung im Mühlsteinhandel hatte und Sitz der Mühlengerichtsbarkeit war. Eine besonders bedeutende Zahl an Mühlen, wie oft berichtet wird, hat es in der Stadt zunächst nicht gegeben. Erst Ende des 19. Jahrhunderts hat sich mit zwei Großmühlen eine bedeutende Mühlenindustrie (Wesermühlen) entwickelt.

Das Hamelner Wappen findet sich erstmals 1531 auf einem Stein eines Stadttores (Neues Tor). In seiner Prachtausführung ist das Wappen über dem Eingang des Hochzeitshauses (erbaut 1610-1617) abgebildet. Das heutige Wappen geht auf eine Neufassung aus dem Jahr 1939 zurück.

Wappen entstanden im 12. Jahrhundert als Erkennungszeichen der Ritter, an deren Bewaffnung, vorrangig an Helm und Schild, sie angebracht wurden. In späterer Zeit verlor es jedoch etwas an Bedeutung. Galt die Wappenführung zunächst als Vorrecht des Adels, durften ab dem späten Mittelalter auch Bürger und Bauern Wappen führen. Etwa vom 15. Jahrhundert an wird es auch unter Städten Brauch, ein Wappen zu führen. Für die Gestaltung und Beschreibung von Wappen entwickelten sich bestimmte Grundsätze und Regeln (Heraldik), die eine einheitliche Darstellung von Wappen ermöglichen.

Quelle Stadt Hameln

1 2 3 42