Änderungen im Vorstand

Zur Jahreshauptversammlung des Rudervereins „Weser“ von 1885 e.V. Hameln konnte der 1. Vorsitzende, Dr. Peter Dennis, 65 Teilnehmer, davon 54 stimmberechtigte, begrüßen. Ganz besonders begrüßt wurden die Ehrenmitglieder Bernd Kerkhoff und Heinrich Semke.

In seinem Rückblick auf das Ruderjahr 2018 hob Dr. Peter Dennis, neben den sportlichen Erfolgen, ganz besonders das Jubiläum „25 Jahre Bootshaus des RVW an der Tündernschen Warte“, die Taufe des von der Firma Lenze SE gestifteten Vierers auf den Namen „Lenze Dynamic“ sowie das Helfersfest im Dezember hervor. Natürlich wurde auch kräftig gerudert – insgesamt 118.500 km bzw. 126.600 km (zählt man die Gäste hinzu). Die Trainingsabteilung (Jugendliche von 10-20 Jahren) war auf 15 Regatten und Meisterschaften sowie auf Ergometerwettkämpfen vertreten. Dabei wurden rund 50 Siege und viele gute Platzierungen errungen. Ein Highlight war der Gewinn der Bronzemedaille von Joél Maragos im leichten Doppelzweier der B-Junioren auf der Deutschen Jugendmeisterschaft in Köln mit seinem Partner aus Hannover. Dazu kam der Gewinn der Silbermedaille bei den Deutschen Sprintmeisterschaften im Doppelzweier durch Thore Wessel und Roelof Bakker.

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Jahreshauptversammlung des Förderkreises

Bevor der offizielle Teil der 44. Jahreshauptversammlung des Förderkreises im RV Weser stattfand, gab es erst einmal die traditionelle Stärkung: Grünkohl mit Bregenwurst, Kasseler und Bauchfleisch. Dieses Essen gab es übrigens schon zur Gründung im Jahre 1975 und es hat seitdem nichts von seiner Beliebtheit eingebüßt. Dank Dagmar Deppings hervorragender Kochkunst hat es allen bestens gemundet.

Jürgen Lohmann, erster Vorsitzender, und Klaus Schönhütte, Schatzmeister des Förderkreises, freuten sich über den neuen Rekord von über 90 Teilnehmern. Darunter auch viele jugendliche Leistungsruderer sowie Vertreter/innen der Mastersruderer, was die Veranstalter besonders erfreute.

Auch sonst gab es viel Positives zu berichten. Der Kassenstand war, trotz Ausgaben in Höhe von rund 30.000 €, am Jahresende höher als am Jahresanfang. Das ist wirklich beeindruckend!

Jürgen Lohmann gedachte zunächst einmal Heinz Wollenweber, der am 28. Dezember 2018 verstarb und zu den Gründungsmitgliedern des Förderkreises gehörte. In seinem weiteren Bericht zeigte Jürgen Lohmann noch die Aufgaben des Förderkreises auf. Zweck des Vereins war schon immer die Beschaffung von Mitteln, insbesondere von Booten, zur Förderung des Sports durch den Ruderverein „Weser‟ von 1885 e.V.
Auch im vergangenen Jahr hat der Förderkreis diesen Zweck sehr erfolgreich erfüllt.

Klaus Schönhütte ging im Anschluss daran auf die Kassenlage ein und berichtete darüber hinaus, dass der Förderverein 132 Mitglieder zählt. Darunter auch knapp 50, die nicht Mitglieder des Rudervereins sind.

Die Kasse wurde von Anne Gerlach geprüft und als korrekt befunden. Auf Vorschlag von Frank Höltje wurde dem Vorstand des Förderkreises Entlastung erteilt und danach wurden Jürgen Lohmann und Klaus Schönhütte ohne Gegenstimme in ihren Ämtern bestätigt.

Nach einem 3fachen „Hipp, hipp, hurra‟ endete der offizielle Teil des Abends.

Neujahrsempfang 2019

Draußen war es kalt und nass aber drinnen erstrahlte unser Bootshaus, als der RV Weser zum Jahresbeginn 2019 seinen traditionellen Neujahrsempfang veranstaltete. Der Vorstand freute sich über ein sehr gut gefülltes Haus mit über 100 Gästen, die von Dr. Peter Dennis und Frank Höltje nach dem Sektempfang herzlich begrüßt wurden.

Darunter auch wieder zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft, wie unser Oberbürgermeister Claudio Griese, der Landtagsabgeordnete Dirk Adomat (SPD), Kurt Meyer-Bergmann (SPD) und Birgit Albrecht (CDU) aus den Ratsfraktionen der Stadt Hameln sowie Irmgard A. Lohmann (CDU) und Werner Sattler (SPD) aus dem Kreistag. Mit Maria Bergmann, 1. Vorsitzende des Kreissportbundes und Vizepräsidentin des Landessportbundes Niedersachsen, Matthias Albrecht (1. Vorsitzender) und Axel Hartmann (2. Vorsitzender) vom Motorboot-Club Hameln sowie Reinhard Krüger, Vorsitzender des Landesruderverbandes Niedersachsen, waren auch zahlreiche Vertreter auf Vereinsebene bei uns zu Gast.

Last but not least freuten wir uns sehr über die Anwesenheit unserer Ehrenmitglieder Dr. Ekkehard Lohmann, Hans-Jörg (Yogi) Sehrbrock, Bernd Kerkhoff und Heinrich Semke.

Für die musikalische Gestaltung sorgten einmal mehr Schüler von unserem langjährigen Kooperationspartner beim Schülerrudern, dem Viktoria-Luise-Gymnasium. Lasse Buchholz am Cajon und Bastian Maas am Klavier untermalten mit ihren Musikstücken die Veranstaltung aufs Feinste. Dabei mussten sie noch ganz kurzfristig ihr Programm umstellen, weil der Dritte im Bunde, Julius Faehndrich, leider erkrankt war. Keine Frage, dass sie diese Hürde mit Bravour gemeistert haben.

Grußworte
In ihren Grußworten hoben Claudio Griese und Maria Bergmann unseren sehr gut geführten Verein und die sportlichen Erfolge, die wir im vergangenen Jahr erzielen konnten, hervor. Dabei zog sich ein Thema in allen Wortbeiträgen durch den Vormittag, wie kaum ein anderes: das Ehrenamt im Verein. Ohne die vielen Helfer/innen wären wir bei weitem nicht so gut aufgestellt, wie wir es sind.

Saisonrückblick
Dr. Peter Dennis ließ in seiner Rede zunächst das vergangene Jahr Revue passieren. Da konnten wir im Sommer, als wir unser Jubiläum „25 Jahre Bootshaus des RVW an der Tündernschen Warte‟ feierten, über 300 Gäste zum „Tag des offenen Bootshauses‟ begrüßen. Im Herbst durften wir einen von der Firma Lenze SE für das Jugend- und Schulrudern gestifteten Vierer auf den Namen „Lenze Dynamic‟ taufen und gerudert wurde natürlich auch – und zwar kräftig:

In der zurückliegenden Saison wurden 118.505 Kilometer gerudert, zählen wir die Gäste hinzu, waren es sogar 126.600 km. Darin enthalten sind ca. 27.500 gezählte Kilometer für das Wanderrudern, darunter auch die „große Sommerwanderfahrt‟ auf der Donau. Sie führte die 27 Teilnehmer/innen im Alter von 15 bis 75 Jahren von Grein bis Bratislava. Im DRV Fahrtenwettbewerb konnte der RVW 48 Fahrtenabzeichen in den unterschiedlichen Altersklassen erringen.

Kilometerköniginnen und –könige bei den Jugendlichen waren in 2018 Julia Klemm mit 1.885 km und Yassin Legien mit 2.532 km. Bei den Erwachsenen waren es Christine Steding (2.165 km) und ihr Mann Werner Steding (3.060 km). Herzlichen Glückwunsch zu diesen tollen Leistungen!

Die Mitgliederstruktur ist weiterhin solide und weist 453 Mitglieder auf, unser Bootspark umfasst 74 Einheiten und bewegt sich damit auf höchstem Niveau. In diesen Booten wurden in 2018 nahezu 40.000 km gerudert – fast einmal um die ganze Welt!

Ehrenamt und Ehrung
Zum Ende seiner Rede kam Dr. Peter Dennis dann noch einmal auf das Ehrenamt zurück. Es sind so viele, die bei uns dafür sorgen, dass alles wie am Schnürchen läuft und dafür sind wir sehr dankbar. Dennoch ragt einer ganz besonders hervor: Frank Höltje, seit 36 (!) Jahren stellvertretender Vorsitzender. Er trat am 01.05.1967 in den RVW ein, übernahm 1974 für fünf Jahre die Rolle des Assistenz-Trainers, war dann weitere fünf Jahre Gerätewart und ist seit 1983 stellvertretender Vorsitzender. Wie viele Stunden er in dieser Zeit ehrenamtlich tätig war – man kann sie nicht zählen. Höchste Zeit also für eine ganz besondere Ehrung und Würdigung seines unermüdlichen Einsatzes. Diese nahm Reinhard Krüger, Vorsitzender des Landesruderverbandes Niedersachsen, vor und überreichte ihm die goldene Ehrennadel des Landessportbundes Niedersachsen. Als kleinen Dank für die viele Zeit, in der sie auf ihren Mann verzichten musste, erhielt Doris Brandstaeter-Höltje einen Blumenstrauß.  Kleines Bonmot am Rande: Frank Höltje, der ja stets über alles, was im Verein passiert, bestens im Bilde ist und dem so schnell nichts entgeht, wusste von dieser Ehrung absolut nichts und so konnten wir bei ihm für eine große Überraschung sorgen.

Vom Ehrenamt zu den sportlichen Erfolgen kamen dann Dirk Schünemann und Sebastian Stolte in ihren Reden. Da gab es eine ganze Menge zu berichten, denn unsere Rennruderer/innen samt Masters-Team konnten die Saison 2018 mit fast 60 Siegen beenden.

Sportliche Erfolge
Vom Ehrenamt zu den sportlichen Erfolgen kamen dann Dirk Schünemann und Sebastian Stolte in ihren Reden. Da gab es eine ganze Menge zu berichten, denn unsere Rennruderer/innen samt Masters-Team konnten die Saison 2018 mit fast 60 Siegen beenden.

So konnte Joél Maragos mit seinem Doppelzweierpartner Imran Skoray vom DRC Hannover bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften in Köln auf dem Fühlinger See die Bronzemedaille erringen.

Charlotte Burgdorf konnte beim „Bundeswettbewerb der Jungen und Mädchen‟, den Deutschen Meisterschaften der Kinderruderer, im Mädchen-Einer 13 Jahre auf der Olympiastrecke in München/Oberschleißheim einen hervorragenden 7. Platz (von 19) erringen und war damit beste Niedersächsin in dieser Klasse.

Die Herbstsaison wurde durch die Landesmeisterschaften in Wolfsburg eingeleitet wo insgesamt 6 Landesmeistertitel errudert wurden.

Es folgten die Norddeutschen Meisterschaften in Hamburg und als Abschluss die Deutschen Sprintmeisterschaften, wo Thore Wessel und Roeloff Bakker nach kurzem, harten Fight die Silbermedaille errangen.

Große Erfolge hatten auch die Mastersruderer, die Siege bei den Langstreckenregatten in Passau, Bernkastel, Würzburg und Hamburg sowie über 1.000 Meter in Werder/Havel und Wolfsburg einfahren konnten.

Der offizielle Teil des Neujahrsempfangs endete traditionell mit einem dreifach ausgebrachtem „Hipp, hipp, hurra‟. Anschließend konnten sich alle beim Mittagsbuffet stärken und sich in fröhlicher Runde unterhalten.

Fotos: Ute Freitag, Anne Gerlach, Frank Hötje und Thomas Siebert

Helfersfest beim RV Weser

Einfach mal „Danke“ sagen, das war der Anlass für das erste Helfersfest des RV Weser, das am 07. Dezember 2018 stattfand. Dr. Peter Dennis, 1. Vorsitzender des RV Weser, nutzte diese Gelegenheit sich bei allen, die sich ehrenamtlich für unseren Verein einsetzen, zu bedanken. Denn: Was wäre unser Verein ohne Ehrenamt? Wie würden unsere Ruderinnen und Ruderer bei Regatten antreten, wenn die Begleiter/innen nicht für einen reibungslosen Ablauf sorgen würden? Wie würden unsere Boote aussehen, wenn sie nicht regelmäßig gewartet und repariert würden? Wie würden unser Vereinshaus und unser Grundstück  aussehen, wenn sie nicht regelmäßig gepflegt würden? Dieses Szenario möchten wir uns lieber gar nicht erst ausmalen!

Umso schöner, dass so viele bei uns ehrenamtlich tätig sind und sich in unzähligen Stunden mit viel Herzblut und Leidenschaft persönlich für uns einsetzen. Das ehrenamtliche Engagement ist eine der wichtigsten Stützen unseres Vereins.

So kamen am 07. Dezember 2018 rund 45 Ehrenamtliche in gemütlicher Runde zusammen und verbrachten einen schönen Abend im Bootshaus. Dabei hatte Dagmar Depping wieder hervorragend für das leibliche Wohl gesorgt.

Die Resonanz auf die Einladung und die vielen Gespräche, die an dem Abend geführt wurden, haben eins gezeigt: das Helfersfest wird sich zu einer regelmäßigen Einrichtung etablieren.