Mühlen, Münster, die Stadt Hameln und der RV „WESER“ v.1885 e.V,

Hamelner Stadtflagge an unserem Mast

Sicher ist nicht jedem von uns bisher aufgefallen, dass seit einigen Tagen alle stromabfahrende Wassersportler, Ruderer und Kanuten auf Wanderfahrten von unserem Verein neben unserer Vereinsflagge auch mit der Hamelner Stadtflagge begrüßt werden. Erstmals gehisst zum Tag des Weser-Marathons.

Damit drückt der Ruderverein „Weser“ v. 1885 e.V. Hameln seine Verbundenheit zu unserer Heimatstadt Hameln aus.

Für unsere Gäste und Leser unserer Homepage als Erklärung:

Das Stadtwappen zeigt einen in ein rotes Feld eingefassten bogenförmig geschärften silbernen Mühlstein. Auf ihm liegt ein aufrecht gestelltes blaues Mühleisen. Der Schild ist gekrönt von der stilisiert dargestellten Münsterkirche St. Bonifatius. Sie ist doppeltürmig, mit vier Querdachgiebeln dargestellt. Ihre Fenster, die Turmdächer und die Kreuzblumen sind blau, das Mitteldach rot gefasst.
In der Form des Prachtstücks zeigt das Stadtwappen die mit der Wappenfigur belegte und mit unterschiedlichen Turmhelmen ausgestattete Münsterkirche als Helmzier sowie zwei Löwen als Schildhalter.

Die Bedeutung

Mühleisen und Mühlstein scheinen die Tatsache zu unterstreichen, dass Hameln im Mittelalter große Bedeutung im Mühlsteinhandel hatte und Sitz der Mühlengerichtsbarkeit war. Eine besonders bedeutende Zahl an Mühlen, wie oft berichtet wird, hat es in der Stadt zunächst nicht gegeben. Erst Ende des 19. Jahrhunderts hat sich mit zwei Großmühlen eine bedeutende Mühlenindustrie (Wesermühlen) entwickelt.

Das Hamelner Wappen findet sich erstmals 1531 auf einem Stein eines Stadttores (Neues Tor). In seiner Prachtausführung ist das Wappen über dem Eingang des Hochzeitshauses (erbaut 1610-1617) abgebildet. Das heutige Wappen geht auf eine Neufassung aus dem Jahr 1939 zurück.

Wappen entstanden im 12. Jahrhundert als Erkennungszeichen der Ritter, an deren Bewaffnung, vorrangig an Helm und Schild, sie angebracht wurden. In späterer Zeit verlor es jedoch etwas an Bedeutung. Galt die Wappenführung zunächst als Vorrecht des Adels, durften ab dem späten Mittelalter auch Bürger und Bauern Wappen führen. Etwa vom 15. Jahrhundert an wird es auch unter Städten Brauch, ein Wappen zu führen. Für die Gestaltung und Beschreibung von Wappen entwickelten sich bestimmte Grundsätze und Regeln (Heraldik), die eine einheitliche Darstellung von Wappen ermöglichen.

Quelle Stadt Hameln

Helmut Griep 75 Jahre – die Vereinsfamilie gratuliert.

Wer kennt ihn nicht unseren Helmut Griep?

DSC01988Bereits am 6. April hatte er Geburtstag, am Samstag dem 14. April feierte der Ehrenvorsitzende des Deutschen Ruderverbandes, Helmut Griep, seinen 75. Geburtstag in den Vereinsräumen des RV „Weser“ Hameln im Kreise der Ruderkameraden aus nah und fern nach. Insgesamt 110 geladene Gäste hatten den Weg nach Hameln gefunden, um gemeinsam DSC01630auf dessen Ehrentag und seine großartigen Lebensleistungen anzustoßen. Unter ihnen waren unter anderem der Ehrenvorsitzende  des DRV Henrik Lotz, DRV-Generalsekretär Jens Hundertmark, Klaus-Dieter Lembke (ehemaliger Länderrats-Vorsitzender), Wolfgang David, Udo Korgitzsch, Hans Rath, Holger Siegler, Eberhard Wühle sowie Reinhard Krüger und Dieter Scheerschmidt für den LRV Niedersachsen.

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Helmut Griep

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Henrik Lotz

In seiner launigen Laudatio beleuchtete Henrik Lotz das Schaffen Grieps im DRV. 1974 wurde der damals 31-Jährige Mitglied im Ausschuss Wanderrudern des DRV und ab 1983 vertrat er das Ressort Ruderreviere, Umwelt und Technik, später in Personalunion mit dem Wanderrudern, im Vorstand. In dieser Zeit formulierte Griep umweltpolitische Grundsätze für den Rudersport, realisierte Wasserbaumaßnahmen mit der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung und wirkte bei der Zielsetzung „Leichte Boote“ mit. Zudem organisierte er mehrere große Verbandswanderfahrten und führte die Wanderruderer aus Ost und West zusammen. Von 2001 bis 2008 leitete der selbständige Unternehmer als Vorsitzender die Geschicke des DRV. Noch heute ist er als Ehrenvorsitzender viel für den DRV unterwegs – sei es auf Klausurtagungen, Rudertagen, als Jubiläums-Redner oder als Vertreter des historischen Arbeitskreises, in den er sein großes geschichtliches Wissen einfließen lässt.  Damals wie heute, so betonte Lotz, gibt die Kraft der Semantik Helmuts Worten Gewicht.

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Claudio Griese

Dem stimmte auch Oberbürgermeister Claudio Griese zu, der in seiner Rede zu dem das Bürgerengagement (Bürgerinitiative Hochzeitshaus) von Helmut Griep hervorhob.

Aktiver Wanderruderer
DSC01632Große Anerkennung gab es auch von Dr. Peter Dennis, dem 1. Vorsitzenden des Rudervereins „Weser“ von 1885 e.V., Hameln. Dort startete Griep vor mehr als einem halben Jahrhundert als 13-jähriger Junge seine Ruderlaufbahn. Als Teil der Jugendmannschaft feierte er einige Erfolge im Vierer und Achter auf Regatten in Norddeutschland. Mit nur 19 Jahren wurde Helmut Griep, seinerzeit als jüngster Ruderwart Deutschlands, bereits Vorstandsmitglied, 20 Jahre später ernannte man ihn zum 1. Vorsitzenden. In seiner 25-Jährigen Amtszeit stellte er wichtige Weichen für den Verein.

Unter anderem wurde die Initiative seines Vorgängers Dr. Ekkehard Lohmann für ein neues Boots- und Vereinshaushaus weiter verfolgt, geplant, umgesetzt.

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Ekkehard Lohmann

So konnte am 4. September 1993 das neue Bootshaus feierlich eingeweiht werden. In diesem Jahr jährt sich der Umzug vom alten Standort an der Pyrmonter Straße zur Tündernschen Warte zum 25. Mal und wird mit einem Vereinsfest am 12. August würdig gefeiert. Bereits am 10. Mai 2005 wurde Helmut Griep das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Es war die Würdigung seiner außerordentlichen Verdienste für den Sport – insbesondere dem Rudersport – sowohl auf Vereinsebene, wie auch für den Einsatz in den verschiedenen Gremien der Verbände.

Noch heute sitzt der Orgel-Liebhaber regelmäßig im Ruderboot und hält sich fit. Im Verein gilt er als einer der aktivsten Wanderruderer und ein Schätzer von Keller und Küche – darum gab es von den Mitstreitern auch ein gemeinsames Essen zum Geburtstag  geschenkt.

Quelle: DRV / RVW

Start in die neue Rudersaison am 15. April 2018

Zwei neue Boote  für unsere Aktiven.

Am Ende des langen, teilweise sehr kalten Winters, verbunden mit längeren Hochwasserphasen, der sogar unsere hartgesottesten Ruderer an der Ausübung ihres Sportes an der frischen Luft hinderte, fand am Sonntag dem 15. April das traditionelle Anrudern des RV “ Weser“ v. 1885 e.V. Hameln statt. DSC01670Leider spielte das Wetter nicht so wie gewünscht mit. So musste der offizielle Part bei starker Bewölkung und Nieselregen, aber großer Beteiligung  unter Nutzung von Regenschirmen erfolgen. Das Anrudern ist häufig auch mit Bootstaufen verbunden, so auch auch in diesem Jahr. Dank der Hilfe des „Fördervereins „ konnten zwei neue Boote in Betrieb genommen werden.  DSC01695So wurde ein GIG-Einer, als willkommende Ergänzung zu unserem „Senior“  durch den Schatzmeister des Fördervereins Klaus Schönhütte auf den Namen „Eisvogel“ getauft werden. Dirk Schünemann nahm einen quasi neuen Renndoppelvierer 4x-, in erster Linie für die Mastersruderer gedacht, der auf Vermittlung von Peter Dennis und Martin Garbe vom RC Reuss Luzern am Vierwaldstättersee beschafft wurde, in Betrieb. In Betrieb deshalb, weil der Bootsname „Amigo“ um Unglück zu vermeiden beibehalten wurde. Beiden Booten wünschten die Taufpaten allzeit gute Fahrt und stets eine Handbreit Wasser unter dem Kiel. DSC01677Die Trainingsverpflichtung, stellvertretenend für alle jugendlichen Sportler der Trainingsgruppe von Joel Maragos vorgetragen, endete mit einem für die  Rennruderei, den RV „Weser“ Hameln und den Deutschen Rudersport  dreifach kräftiges HIPP HIPP HURRA. Weiterlesen

Masters mal nicht im Achter – Frühjahrsregatta 2018 in Rheine

Nach dem anstrengenden, aber trotzdem Spaß bringenden Wintertraining stand eigentlich als Belohnung die Fürstenwalder Langstreckenregatta auf der Spree auf dem Programm. Leider konnte der Achter nicht vollständig besetzt werden, so dass eine Teilnahme an dieser Regatta nicht möglich war. Als Alternative kam die bereits aus dem Vorjahr bekannte Frühjahrsregatta in Rheine in nähere Betrachtungen. Im Vorjahr wurde jedoch die Erkenntnis gewonnen, dass der Verlauf der Ems mit ihren doch recht engen Kurven und schmalen Brückendurchfahrten für einen Achter nicht unbedingt geeignet ist.

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GIG-Doppelvier 4+

Daher bildetet sich aus den Teilnehmer des Wintertrainings ein Mixed-Doppelvierer (Diana, Elke, Ole, Ingo, Volker als Steuermann), dem sich ein Männer-Doppelvierer (Achim, Thomas, Werner, Jürgen, ebenfalls mit Volker als Steuermann) anschloß. Beide Boote wiesen also eine starke Besetzung auf. Die Frühjahrsregatta fand am Samstag, 07. April 2018 vor dem Bootshaus der Ruderabteilung des RHTC Rheine 1920 e.V.. auf der Ems statt. Bei schönsten Frühlingswetter trafen sich dort fast 100 Mannschaften, um sich miteinander zu messen, alte Bekannte wiederzutreffen und die tolle Atmosphäre zu genießen.

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Mixed GIG-Doppelvierer 4+

Der in Altersklasse D startende Männer-Doppelvierer absolvierte die 4 km lange Strecke in 18:04 Minuten und erreichete einen guten vierten Platz in einem Feld mit neun Booten. Nach der Mittagspause startete in der Altersklasse C der Mixed-Doppelvierer und erreichte in dem Feld mit acht Booten einen hervorragenden zweiten Platz in einer Zeit von respektablen 18:00 Minuten! Lediglich der deutlich jünger besetzte Vierer des RC Hamm war neun Sekunden schneller. Alles in Allem war es, wie schon im Vorjahr, eine gelungene Veranstaltung mit dem Charakter einer Breitensportveranstaltung.Masters-Regatta Rheine 7.04 (3) Dies kommt auch dadurch zur Geltung, dass nur Gig-Boote starten. Bei toller Verpflegung mit Kaffee, Kuchen, Bier und Gegrilltem genossen wir einen wirklich schönen sonnigen Frühlingstag an der Ems in Rheine. Auch die Entfernung mit ungefährt zwei Stunden Anfahrt ist in einem Tag sehr gut zu bewältigen. Durch die Breitensport-Charakter ist diese Regatta auch für Ruder-Anfänger, die einmal Regattaluft schnupper möchten, ebenfalls sehr gut geeignet. Vielleicht ergibt sich im nächsten Jahr hierzu die Gelegenheit.

17.04.2018  Ingo Snyders

Frühjahrsputz unserer Vereinsanlage am 14. April 2018

Frühjahrsputz 2018Wie in jedem Jahr soll zum Saisonstart dem  „Anrudern“ am 15. April um 10.00 Uhr mit

  1. Bootstaufe,
  2. feierlicher Trainingsverpflichtung, und
  3. Verleihung der Fahrtenabzeichen,

unsere Vereinsanlage wieder strahlen. Um das sicher zustellen laden wir zum Frühjahrsputz 2018 ein. Gleichzeitig bitten wir den 4. August 2018 als weiteren Arbeitseinsatz vorzumerken, um die Vereinsanlage für unser Jubiläumsfest „25 Jahre Bootshaus an der Tünderschen Warte“ am 12.  August vorzubereiten.

Die Hauswarte

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