Tag des Offenen Bootshauses des RV „Weser“ Hameln

Dem Aufruf zum Reinigungsdienst in Vorbereitung unseres Jubiläums „25 Jahre Bootshaus des RVW an der Tündernschen Warte“ folgten am 4.8.18, in dieser Größenordnung nicht erwartet, mit ca. 25 Teilnehmern eine große Anzahl freiwilliger Helfer. Bei brütender Hitze wurden die wichtigsten Aufgaben ausgeführt, um unsere Vereinsanlage am Tag des „Offenen Bootshauses“ in einem ansprechenden Maße unseren Gästen zu präsentieren. Allen Beteiligten sei dazu herzlich gedankt.

Gerade deshalb möchten wir nochmals auf diesen Termin hinweisen und alle noch Unentschlossenen auffordern an unserem Vereinsfest am 12. August 2018 teilzunehmen. Beginn ist um 11.00 Uhr mit Begrüßung und einer Festansprache durch Helmut Griep, Ehrenmitglied unseres Vereins und Ehrenpräsident des DRV und massgeblicher Initiator des vor 25 Jahren vollzogenen Umzugs von der Pyrmonter Strasse an die Tünderschen Warte.

Nach der Bootstaufe eines weiteren GiG-Doppelvierers, gesponsert durch die Lenze SE, vorgesehen für unsere Kinder- und Jugendausbildung, haben wir einen geselligen Tag mit musikalische Begleitung durch die Coffee House Jazzband vor uns. Themenstände mit dem Leistungsangebot unseres Vereins, speziell unserer Trainingsgruppe, Ergometer-Wettkampfplatz und eine Ruder-Quiz-Rallye für Jung und Alt runden das Angebot ab  

Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

„25 Jahre Bootshaus des RVW an der Tündernschen Warte“

Einladung zum Tag des offenen Bootshauses.

Aus Anlass seines Jubiläums „25 Jahre Bootshaus an der Tündernschen Warte“ öffnet der Ruderverein „Weser“ v. 1885 e.V. (RVW) am 12. August ab 11.00 Uhr seine Tore, um Gästen und interessierten Besuchern einen Einblick in den Rudersport und in das Vereinsleben zu gewähren. Drei Bootshäuser in den 133 Jahren seines Bestehens dokumentieren die Entwicklung des Vereins in dieser Zeit. Weiterlesen

Meine Rückkehr zum Rudern nach dem II. Weltkrieg im Jahre 1946

Erinnerungen von Wilfried Kappmeyer – Mitglied im RV „Weser“ v.1885 e.V. Hameln von 1935 – 1950 . Ein Bericht, der uns  einen interessanten Einblick in die damalige Zeit unseres Vereins erlaubt.

Nachdem ich den Krieg wohlbehalten überstanden hatte und wieder in meine Heimatstadt Hameln zurückgekehrt war, ließ es mir keine Ruhe, die Stätte meiner unvergesslichen Jugenderinnerungen aufzusuchen. Weiterlesen

Wesermarathon 2018 „Das Auto ist zu klein!“

„Warum machste das?……125 km an einem Tach!“ wurde ich vor dem Wesermarathon gefragt. Da gibt es keine einfache Antwort. Aber es gibt Verrückte, die mitmachen wollen. Es hat gedauert, bis ich sie gefunden hatte.

Pünktlich um 4.30 Uhr am 6.Mai 2018 trafen wir uns am Bootshaus. Doch, oh Schreck, der 7-Sitzer Opel Zafira von Jan Zeiß ist zu klein! 7 Männer und Christine Steding passen da nicht rein. Martin Garbe hat dann dankenswerterweise auf den strapaziösen Ausflug verzichtet und sich lieber wieder zu seiner Heike ins Bett gelegt.

Gegen 7 Uhr erreichen wir unseren Startplatz bei Hann. Münden. Es ist schon guter Betrieb auf der Weser. Ruderboote und Kajaks in allen Farben, die Gesichter optimistisch aber auch konzentriert. Ahoi!

Wir sind in strahlender Morgensonne hergefahren, das Wesertal liegt im Morgennebel. Der Senator wird vom Hänger gehievt, die Ruderer wie die Ameisen, jeder Handgriff sitzt.DSCF8535 Ein freundlicher Kajakfahrer macht ein Startfoto von der ganzen Mannschaft. Und los geht es. Bernd Kerkhoff zieht mit ausladender Kraft die Skulls durchs Wasser, er sitzt auf Schlag und gibt den Takt vor.

Erster Wechsel in Bursfelde. Diese Idee haben andere Mannschaften auch, sodass wir in starker Strömung ausharren müssen, bis wir anlegen können.DSCF8537

Die hübschen kleinen Weserdörfchen liegen idyllisch an der Weser. Schafe mit ihren hell meckernden Lämmern. Man rudert und hängt seinen Gedanken nach. Auf Wanderfahrten ist man im Einklang mit Natur, Fluss und Mannschaft.

Nach 53 km fahren wir am Kanuclubgelände Beverungen vorbei. Hier ist das Bronzeziel.

Geplanter Wechselstopp ist in Beverungen aber der Anleger ist weg! Brückensanierung. Der Fahrdienst stürzt unter einem Baum hervor und ruft uns auf die Beverungenseite!

Und weiter geht die Fahrt. Begrenzender Faktor ist immer weniger die Kraft, sondern die Belastbarkeit unserer Hintern! Die tun sowas von weh! Es ist nicht mehr weit bis zum Anleger Lüchtringen. Das halte ich noch gut aus. Mittleres Entsetzen als wir feststellen müssen, dass auch dieser Anleger nicht vorhanden ist!! Also weiterrudern bis Holzminden und dem Allerwertesten eine Stehpause gegönnt.

Mittagspause auf dem Gelände des Kanuclub Holzminden.

Quirliges Polle! Die Fähre mit Radlern, Fußgängern, Autos und Motorrädern, der Parkplatz gestopft voll!

Radfahrer, Spaziergänger,Ruderboote mit Besatzungen am Anleger und am Ufer. Sonne. Die Augen schließen und sich in das Ufergras legen und dösen. Die Freuden des Fahrdienstes.

Stopps in Bodenwerder und in Hagenohsen. Der Schlussspurt, automatisch werden wir schneller. Wir hauen nochmal alles raus.

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Nach 12 Stunden und 125 Kilometern erreichen wir den immer heißer ersehnten heimatlichen Anleger in bester Verfassung! Bier in Tulpengläsern, Jubelfoto am Weserufer.

Dank an dieses tolle Team: Eberhardt Böhm, Bernd Kerkhoff, Phillip Klapper, Christine und Werner Steding, Jan Zeiß und nochmal Martin Garbe. Nächstes Jahr wieder!

Thomas Haverkamp

Immer wieder an Himmelfahrt nach Grohnde

Wie so oft, war das Wetter dann doch besser als befürchtet, kein Gewitter und so konnten wir unsere Himmelfahrtstour nach Grohnde antreten. Sie führt uns zu dem jetzt doch sehr ordentlichen herausgeputzten Grohnder Fährhaus, dass die Wasserwanderer zum Verweilen einlädt.
Hier ist Eigenpicknick und Imbiss möglich, notwendige erfrischende Getränke können bezogen werden, somit ist es eine lohnende Raststation für unsere Pause.
Wir rudern also bei mittlerem Wasserstand stramme zwei Stunden und durchfahren die Lattferder Klippen, eine Engstelle, die es in sich hat. Steuertechnisch ebenfalls eine Herausforderung, denn die starke Strömung drückt den Bug, besonders beim Langschiff dem Achter, schnell in die Flussmitte. Dadurch kommt man hier die Meter nur mühsam quälend voran.
Um so erleichtert öffnet sich der Blick, wenn die Weser wieder breiter und ruhiger wird, gekennzeichnet durch die im Frühjahr immer geschnittenen Kopfweiden vor Grohnde.
Dieses Jahr haben 4 Boote die RVW-Flagge Himmelfahrt zum Fährhaus getragen.
Zur „Sternfahrt zum Grohnder Fährhaus am 22.Juni 2018“ kann dieses sportliche Erlebnis, im Sommer und bei Niedrigwasser wiederholt werden.

Albrecht Garbe

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