Silbermedaille für Nora Wessel auf der Universiade!

Das Hamelner Ruderass Nora Wessel startete zusammen mit Katrin Thoma (Frankfurt) in der olympischen Bootsklasse des leichten Frauen-Doppelzweiers. Die Vorfreude auf den Start bei der Universiade in Kasan war für beide Mädchen riesig. Mit dem Sieg im zweiten Vorlauf untermauerten die Sportlerinnen aus Hameln und Frankfurt ihre Siegambitionen. Als Vorlaufsieger im Finale auf die Mittelbahn gesetzt, versuchte die junge Deutsche Crew erneut das Rennen von vorne zu gestalten.  Doch daraus wurde leider nichts, denn aufgrund einiger kleinerer technischer Fehler und der fehlenden Lockerheit konnte die Deutschen Mannschaft auf den ersten 1000m mit Weißrussland, Russland und Tschechien einfach nicht mithalten. Erst ab der 1000m Marke fand der Deutsche Leichtgewichts-Zweier um Schlagfrau Nora Wessel zu ihrem gewohnten Rhythmus und schob sich Schlag um Schlag an den Mannschaften aus Tschechien und Russland vorbei. Im Ziel kannte die Freude keine Grenzen mehr. Trotz einer verkrampften ersten Streckenhälfte gelang Nora Wessel und Katrin Thoma mit einer großen kämpferischen Leistung der Sprung auf das Podest. Die Belohnung war an diesem Tag die Silbermedaille. Mit der Goldmedaille belohnte sich nach einem Start-Zielsieg das weißrussische Team. Bronze ging an Russland.

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Foto 1/2 ADH, Foto 3 Privat

Nora Wessel und das Deutsche Universiade Team feierlich begrüßt

Fabian Hambüchen führt deutsches Team an

 Die Gastgeber heißen die deutsche Mannschaft mit tatarischen Klängen und Tänzen bei der traditionellen Flaggenzeremonie im Universiade-Dorf willkommen.Nun weht auch die deutsche Flagge auf der Plaza im Universiade-Dorf. Bei der Flaggenzeremonie hissten die Gastgeber das schwarz-rot-goldene Banner begleitet von tatarischen Klängen. Der deutsche Delegationsleiter Sebastian Sdrenka lobte die Organisatoren der Universiade nach den ersten Eindrücken. „Es ist beeindruckend was das Organisationskomitee hier auf die Beine gestellt hat. Die Athleten finden optimale Bedingungen vor“, sagte Sdrenka.

Begleitet werden die Weltspiele der Studierenden von rund 1500 Medienvertretern. Eurosport und Eurosport 2 übertragen ab Sonntagvormittag über 120 Stunden, darunter 30 Stunden live von der Universiade aus Kasan. Das mögliche A-Finalrennen im Leichtgewichts-Frauendoppelzweier mit Nora Wessel und Katrin Thoma ist Sonntag ab 15 Uhr auf Eurosport 2 zu verfolgen.

Universiade Kazan 2013

Sommer-Universiade: Ruderass Nora Wessel startklar für die Weltspiele der Studierenden in Kasan

Die Sommer-Universiade steht vor der Tür: vom 6. bis 17. Juli 2013 treffen sich knapp 13.500 Sportlerinnen und Sportler aus aller Welt, um im russischen Kazan in 350 Medaillenentscheidungen nach Medaillen zu greifen.

Universiaden sind die Weltspiele der Studierenden und werden in zweijährigem Rhythmus im Sommer und Winter vom Weltverband des Hochschulsports, der Fédération Internationale du Sport Universitaire (FISU), veranstaltet. Die Sommer-Universiade ist mit knapp 13.000 Teilnehmern aus über 170 Nationen die größte Multisportveranstaltung nach den Olympischen Spielen. In diesem Sommer werden 142 Sportlerinnen und Sportler die deutschen Farben bei der Universiade in Kazan vertreten. Mit dabei auch Hamelns amtierende U23-Weltmeisterin Nora Wessel.

Das Hamelner Ruderass Nora Wessel startet zusammen mit Katrin Thoma (Frankfurt) in der olympischen Bootsklasse des leichten Frauen-Doppelzweiers. . Die Vorfreude auf die ersten Rennen ist bei beiden Mädchen riesig. Nach mehrwöchiger intensiver Trainingslagervorbereitung befinden sich beide in einer super Form. Bootstrainer Jan Jedamski zeigt sich ebenfalls optimistisch: „Die Relationsrennen im Trainingslager haben gezeigt, dass von diesem Zweier auf der Universiade einiges zu erwarten ist. Dennoch wird der Kampf um die Medaillen brutal schwer, da der leichte Frauen-Zweier genau wie bei den olympischen Spielen die einzige voll finanzierte Bootsklasse bei den Leichtgewichten ist und dementsprechend ein Großteil der Nationen ihre besten Ruderinnen für den leichten Zweier nominiert!“ 10 Nationen kämpfen in dieser prestigeträchtigen Bootsklasse um Edelmetall. Die Top-Leichtgewichtsrudernationen Frankreich, Japan, Ukraine und Russland gehören genau wie die Deutsche Crew um Nora Wessel und Katrin Thoma zu den favorisierten Mannschaften in dieser Bootsklasse.

Begleitet werden die Weltspiele der Studierenden von rund 1500 Medienvertretern. Eurosport und Eurosport 2 übertragen ab Sonntagvormittag über 120 Stunden, darunter 30 Stunden live von der Universiade aus Kasan. Das mögliche A-Finalrennen im Leichtgewichts-Frauendoppelzweier mit Nora Wessel und Katrin Thoma ist Sonntag ab 15 Uhr auf Eurosport 2 zu verfolgen.

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v.l. Katrin Thoma (Frankfurt) und Nora Wessel (RV Weser Hameln)

Empfang für die DJM-Mannschaften

Am Freitag, 28.6., wurde am Ruderverein „Weser“ wieder gefeiert. Anlass war das erfolgreiche Abschneiden der Ruderer bei den Meisterschaften am vorletzten Juni-Wochenende in Köln. Allen Teilnehmern gelang die Finalteilnahme. Thore Wessel, der mit seinem Partner im leichten U19-Doppelzweier die Medaillenränge nur um 0,6 Sekunden verfehlte, errang im leichten U19-Doppelvierer die Goldmedaille.

Die leichten U17-Junioren um Eike Steinert, Linus Wollenweber und Niklas Hölscher erruderten sich in großen Feldern ebenfalls die Teilnahme im A-Finale. Für die junge Mannschaft ein großer Erfolg.

Nele Burgdorf, die dieses Jahr im Skull-Boot unterwegs ist und nun bei den Seniorinnen in der U23-Klasse startet, musste der Abitur-Vorbereitung Tribut sollen und reiste ohne Medaillen nach Hameln zurück.

 Fred Hundertmark, Vorsitzende des KSB, nahm zusammen mit dem 1. Vorsitzenden Dr. Peter Dennis die Ehrungen vor. Er hob neben den sportlichen Leistungen, die der Ruderverein Weser seit langem konstant erbringt, auch die Arbeit des Trainerstabs um Jan Jedamski und Thorben Hake sowie die Unterstützung durch die Familien der Ruderer und Ruderinnen hervor. Ohne Trainer und viele Helfer im Hintergrund ist eine erfolgreiche Vereinsarbeit nicht möglich.

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gez. Anne Gerlach

Gold für Thore Wessel auf der Deutschen Jugendmeisterschaft!

Am letzten Wochenende fand auf dem Fühlinger See in Köln die Deutsche Jahrgansmeisterschaft der Jahrgänge U17, U19 und U23 statt. Die Flagge des RV Weser wurde auf der wichtigsten nationalen Regatta durch unsere Spitzenathleten Thore Wessel, Nele Burgdorf sowie dem hochtalentierten Nachwuchs um Niklas Hölscher, Eike Steinert und Linus Wollenweber bravourös vertreten.

Die Krönung der Deutschen Jugendmeisterschaft gelang Thore Wessel mit der Goldmedaille im Leichtgewichts-Vierer der Altersklasse U19. Genau wie seine fünf Jahre ältere Schwester Nora, deutet Thore auch im zweiten Jahr in Folge in der U19 Altersklasse an, dass auch er einmal ein herausragender Leichtgewichtsruderer in der Männerklasse werden kann und in der U23 Altersklasse den Deutschen Ruderverband International vertreten könnte. Zusammen mit Constantin Dormann (Münster), Henry Brauns und Frederik Blanck (beide Minden) gelang dem Vierer ein fulminanter aber knapper Start-Ziel-Sieg vor dem leicht favorisierten Boot aus Hamburg. Zum Rennen – Trainer Jan Jedamski: „Die Jungs haben ein unglaubliches Feuerwerk abgebrannt. Das Start- und Spurtverhalten war heute phänomenal gut! Den Mut muss man erstmal haben, bei Streckenhälfte wenn die Schmerzen einen zermürben, so draufzuhalten. Die Jungs haben eine ganz reife Leistung gezeigt, zudem rudertechnisch einen perfekten Tag erwischt! Wenn ich einen Hut hätte, würde ich ihn vor dieser Leistung heute ziehen!“

Das der Doppelvierer zur Goldfahrt wurde, lag vielleicht auch am Finalrennen im Leichtgewichts-Doppelzweier der Altersklasse U19, indem sich die Mindener- als auch Hameln/Münsteraner-Kombination für das A-Finale qualifiziert hatte. Der Traum vom Podium zerplatzte für beide Mannschaften nur um Millimeter. Thore Wessel und Constantin Dormann fehlten im Zweier auf der Ziellinie lediglich 0,6 Sekunden zur Bronze- bzw. 0,7 Sekunden zur Silbermedaille. Am Ende reichte es somit zum undankbaren 4. Platz im Leichtgewichts-Doppelzweier der U19. Jedamski: „Die Enttäuschung war natürlich riesig aber die Jungs haben sich schnell wieder gefangen und im Doppelvierer mit der Goldmedaille eindrucksvoll bewiesen,  dass sie zu den besten Leichtgewichtsruderern Deutschlands gehören.“

Etwas unglücklich verlief die Deutsche Jugendmeisterschaft für Nele Burgdorf. Nachdem Nele in den vergangenen Monaten hart für das bestandene Abitur lernen musste, waren die Zielstellungen etwas gedämpfter. Nele startete im Doppelzweier der U 19 Juniorinnen mit Silke Jansen vom Team-Nord-West. Nach tollen Kämpfen im Vor- und Hoffnungslauf verpasste Nele zusammen mit Silke knapp den Einzug in das A-Finale. Die Hoffnung auf Edelmetall verstummte leider auch nach dem Rennen im U23 Frauen-Doppelvierer. Leider reichte es im A-Finale nur zum 5. Platz für das Team aus Hameln, Bremen und Team-Nord-West.

Erfreulicher verlief die Deutsche Jugendmeisterschaft für die Debütanten des RV Weser Hameln auf dem großen Parkett. Bei den Junioren der Altersklasse U 17 debütierten Niklas Hölscher, Eike Steinert, Linus Wollenweber, Konstantin Jaep (Hannover) und Steuermann Jakob Lohmann im Leichtgewichts Junioren-Doppelvierer. Die Junge Crew zeigte ihr großes Potenzial und qualifizierte sich souverän nach Vor- und Halbfinalläufen schlussendlich für das A-Finale, der besten Deutschen Doppelvierer ihrer Altersklasse. Am Ende reichte es in einem herzzerreißenden Finale zum knappen 5. Platz. Jedamski: „Die Jungs haben in den letzten Monaten so toll an einem Strang gezogen und zielfokussiert trainiert. Es ist schön zu sehen, wie jeder für jeden alles gegeben hat!“ Genauso knapp und hochdramatisch verlief auch der Start für Niklas Hölscher und Konstantin Jaep (Hannover) im Leichtgewichts-Doppelzweier der U 17 Junioren. Auch hier haben sich beide sicher durch den Vor- und Halbfinallauf gequält. Im A-Finale reichte es genau wie im Vierer zu einem 5. Platz. Trainer Jedamski: „Alle Junioren können wirklich stolz auf sich sein. Die Trauben hängen enorm hoch und das souveräne erreichen eines A-Finals deutet schon an, dass mit ihnen auch in den kommenden Jahres absolut zu rechnen sein wird!“

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